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Der Orient · 1843-12-19 · 51 (19.12.1843) · p. Spalte 807-808

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
51 (19.12.1843)
Article
Weltliche Gedichte berühmter Pajtanim der maurisch-spanischen Periode
Date
1843-12-19
Page
Spalte 807-808 (sequence 4)
Language
German
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807 808 Parallele zwischen Megilla im jeruf. und bab. Talmud. ' ^il) '3N3 33' ' 'ityti'in 3-ltSp * [?] mp 533133 DN O * JNDP1 533133 w?) ijiw np di^1 üb abiyb m rbyg üb, - iii-iN ns nsV nnio * wy vo 133p üb ' vjhfcos1?}» ^ljn * nnnsn nnvi '3 - 'oniy “issx^ vbb ' bn? nijn ny -oiyo n« hn‘hd *6 ' pnn 'S iD3 nysj - ••. t: T . L "': '! ijnn ip^2 nrrn * d^ok; »rp y-ipK pYarip ’J'idn Di1?1! ptoN ijiw Di’ip ' tJiNi ■nsp n'fe? * jnsn PtO^? ' pirp o_in 2p$?' nmn nnjy pio p> * pp? vobw niisp " t^Dnx "inj;? ^'ms ■•■ ' p1^ hJon n^1 * nipiDg rfep (1 o pim. ^djj bpo * nns^ »nj» ^'53 '3 Argnmettte gegen die allgemein angenommene Meinung, als hätte der Zeruschalmi der Redaktion des babylonischen Talmuds Vorgelegen. (Schluß.) Da nun unmittelbar vor der fraglichen Stelle ein Satz des NÜN OO Nv»n HDTIW rro^ ll gegeben wird, welches wirklich höchst selten vorkommt, so bemerkte sich unser Glossator aUe ihm bekannten Sätze des R. I. rr. und die daran geknüpften Diskussionen. Einen auffallenden Beleg hierfür giebt sogleich der Anfang unsrer Stelle, der aus Schabbat 104 a wörtlich entnommen ist, nur daß hier der Satz des “D frO^n '1 NtOTW nnrp 'n, um einen Anknüpfungspunkt zu haben, aus der Mitte gerissen und voran gesetzt ward, wodurch aber das Ganze verrenkt und verunstaltet worden, wle wir sogleich, sehen werden. In SchabbaL 103 b 10) Zum Schluffe mag noch eine kurze Notiz über ein Gedicht heiteren Inhalts, welches unserm Autor zugeschrieben ist, ein Plätzchen finden. Es ist das -V|v> rrfco, welches zuerst in tmiö rDDD von Kalonymos ben Kalonymos gedruckt wurde ^Venedig 1552). Es überging dann in ^rriD b^D , wo es Lei Hochzeiten reeitirt wurde, worin sich folgender unverständliche, schwerlich von Ibn Gabirol herrührende Schlußvers findet: vho) D'jmDBn D^isn : op pbn p * cpin non - jo nayyo Ol — : DBl JO) OM pn Am bekanntesten wurde das Gedicht durch die Bikkure ha-Jttim, worin es 1820. S. 101 ebenfalls abgedruckt wurde. folgert R. Chisda aus der Lehre des R. Iehuda, nach welcher der, der am Sabb. z. B. den Namen pyß&P schreiben wollteaber nicht mehr nls schrieb, der Sabbat-Entweihung schuldig ist, weil ß&y auch einen Namen macht, —- daß, wenn man in Tefillim rc., z. B. statt schrieb es -)2Q! sei. Dies wird belegt durch einen Satz des R. Iehuda b. Betera, aus welchem hervorgeht, daß niflD Or^O ODO, daher auch umgekehrt -|t£D mnö W&yy) ODO sein müsse. Und nun heißts wörtlich, wie folgt: NDO M'O ■pm d'd N3on 33 iD«n, rb 'bxv Np "ib^ Dino imyi ’pn.i nmo ixto'yi nino n^n , pDiy m d:o ninfa« 33 N’V! '3 ND’fPNl 3'O3' '3 3DN3 , fl!? P3D Np nison N^N 3’D331 N33D’D1? D13VN D’D« 3DLD N3N ’Nin 'irro n^n? nnj)D 333 snn1? ’n»3 n^jh ]’nü >33'N S]D3 '331 H3’n J)SDN3 '’H , Yp3' ,3)N N1? JJ3’N, 'UJ inupn D’D« inNl. Dies ist ganz aus einem Gusse. Vergleichen wir es nun mit dem in McgiAa, wo cs heißt: D’D« pDSJD N3N 33 N”I3 '3 ND’tl’N) >3’D31 '3 3DN1 ’Ncn n’3jh pw n«an rba D’nam N33Dnr * dhdn "]DD1 DD N3Dn 33 3DND 31JH? nnj)D 333 MDb '131?p3!3 1J? 1’H D33 NlNlb3N, wie in Schabbat. Die Kommentatoren zerbrechen sich nun den Kopf über der Erklärung der zweiten Frage, da R. Chisda von den rMTV R. Ierm. aber von den mrnrB spricht, wie aus Schabb. ganz klar hervorgeht. Die Tost geben uns sehr Spitzfindiges, das aber, selbst Alles zugegeben, durch das bekannte talmudischer NUU't toXß öu Nichte wird. Aber noch mehr, R. Ierm. sammt R. Chisa b. Aba lehren ausdrücklich das Entgegengesetzte von R. Chisda! Im Ier. 5 b heißt es nämlich: rwyo po , mmn rurr6 NQ Odr pnnn Di non ->O .wn D um D 4 d*>d^ \rbus d'd xh) nh n^n t6 mm pidn D?nD *)♦ Auch paßt in unsrer Stelle das N-ODm nicht, das, wie "pDyD^>, nur nach einer vorhergegangenen Frage eine Gegenfrage einleitet, nie aber zu Anfänge der ersten Frage steht. Es ist daher ganz offenbar, daß die Stelle auf die angegebene Weise verrenkt worden. Der Gloffator, dem es nur um das Meworiren zu thun war, kümmerte sich nicht darum, oder bemerkte es nicht, wie durch die umgekehrte Ordnung der Sätze, trotz der Beibehaltung jedes Wortes, der Sinn verloren gehe. Es folgen nun noch zwei Sätze des R. Ierm. re., deren einer sammt der daran geknüpften Diskussion in einem andern Talmudtraktat sich wörtlich findet, der andere aber, die fabelhafte Erzählung über die Largumim, anderswo nicht vorkommt, und der, nachdem wir den unkritischen Sinn unsers Glossators kennen gelernt haben, gewiß aus einer sehr trüben Quelle geschöpft worden und gar keine historische Beachtung verdient. Denn betrachten wir ihn naher, so erscheint es fast unmöglich, daß R. Elibser und *) Dies zeugt auch für Zion 2, S. 11, daß der Talmud in Schabb. dm Satz des R. Ierm. misverstanden, was aber nicht geschehen wäre, wenn der Ier. der Redaktion des bab. Talmud Vorgelegen hätte. --

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