Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1843
- Issue
- 49 (5.12.1843)
- Article
- Probe aus einer nächstens zu erscheinenden hebräischen Synonymik
- Date
- 1843-12-05
- Page
- Spalte 779-780 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Probe aus einer hebr. Synonymik. 780 779 Schwierigkeiten macht (zwar ganz ungegründete, denn wenn vonZ einer großen Armee verbündeter Mächte einzelne Flüchtlinge entkommen, so ist dies allerdings ein geringer weder durch Ansehen noch durch Kraftäußerung sich bemerkbar machender Rest^, der nehme die Präpost iy hier mit Ausschluß des te»minus ad quem3) wie Gen. 35, 11 tu a. m* vgl. das arab. s. Sacy Zr»m. arad. I. §. 830. Nr. 3. «a. i.) nym 5jra nrnr-'b sicni''''nnpb, (Zer. 44, 12) die nach Egypten gereisct, sollen allesammt vergehen, kein Rest bleibe von ihnen, (st V. 14) von Klein bis Groß muffen allesammt sie des Todes und des Verderbens Raub werden. Das V. 18 von den erwidernden Frauen gebrauchte, der gegebenen Erklärung nach anscheinend ganz am Unrechten Orte stehende ist nur der Anspielung halber auf den vom Propheten gebrauchten r>!2N', lan gewählt. ''' O'IZ-1 Mob NOIN -icn (Ps. 9, 7.) die Ruinen, die du gemacht, um deiner Tapferkeit und Macht, deiner Barbarei und verheerenden Gewalt ewige Denkmäler zu erhalten, sie sind alle dahin, jede Spur, jedes Andenken -von ihnen verwischt, pttH D’NDn (Pst 104, 35.) o! daß die Sünder alle von der Erde verschwänden! par. keine Frevler mehr seien! d) DtDH DpD fehlen, nicht da sein, bezeichnet das Aufhören des Seins eines Dinges, von Seiten des dadurch herbeigeführten, fühlbaren Abganges derselben, als: *n'' Tl-D rps d?DK (Gen. 47, 15.) gib (schenke) uns Brod, da kein -Geld mehr da ist, welches wir dir dafür anbieten könnten-; worauf der staatskluge Josef erwiederte: D^^'D^pD DH (V. 16) gebt das Vieh fürs Brod her, wenn kein Geld mehr da ist.*4 üb ^Dil dqn o NNM ’J3D ' ’in <Jest 16, 4.) birg doch die Flüchtlinge, bis nur dieser Erpresser nicht mehr da ist (denn dann haben sie nichts mehr zu fürchten), denn aufgehört hat dann aller Druck, alle Gewalt * - - nbi |>ny dsn o *4 waw' *4 isd^i (3ef. 29,20.) Die selige Zukunft schildernd, sagt der Prophet: in kurzer Zeit werden Wälder Gefilde, Laube hören, Blinde sehen, Unterdrückte leben froh auf, weil erleichtert sie sich fühlen, indem der Tyrann nicht mehr da ist, und ferne heilsame Entfernung sie wohlthuend erquickt '— dann fährt er in seiner Schilderung fort: getilgt ist der Gotteslästerer, dahin der Unheilstifter u. st w. •'W’Dm1!)DE> (Ps. 12, 2.) es fehlen Aufrichtige unter den Menschen, kein Redlicher mehr zu finden, Alles nur Betrug, Alles nur Heuchelei. NON ni4f? (Pst 77, 9.) ist auf immer gewichen seine Güte, soll sie uns jetzt nicht mehr zu Nutzen kommen, Hilfe und Verzeihung bei ihm auszuwirken? —Als sichern Beweis, daß nur das Abwesend- und Nichtvorhandensein, keineswegs aber das 3) Wenn Gesenius im Lehrgebäude (§. 232) als Norm aufstellt, die Präpos. "iy schließe ben terminus ad quem immer ein, so wird er uns doch wohl erlauben,, dies in Zweifel za ziehen, best da wir'ihn (s. seine Wrtbb.) hierin zum Vorgänger haben. Zugrundegehen bezeichne, erwäge man noch die Bdtng. der abgeleiteten Ado. und Nom. nichts, Nichtigkeit, was nichts oder woran nichts ist, aber nicht was vernichtet worden u. dergl. das Ende, wo ein Ding aufhört, nicht mehr ist; und bemerkt schon de Wette (ad Ps. 2, 8.) richtig: nicht Gränze wie sondern Ende, wo etwas aus ist. Ueber das poet. gibt der Anhang Auskunft. .I'NYN n1?:? -2N 2. Einen Körper vom Sein zum Nichtsein befördern, ist der allgem. Begriff, den diese Synon. geben; weichen in ihren engern Bezeichnungen hierin von einander ab r a) ""DK eig. unsichtbar machen, dah. zu Grunde richten,, verschwenden, daß Nichts mehr zu sehen sei, läßt aber auch, wie der Kal (st Nr. 1. lit. a) zuweilen einen unansehnlichen Ueberrest zu. Es scheint oft den Nebenbgr. der Schnelligkeit mit auszudrücken, welches zwar nicht sehr erweislich, aber sehr wahrscheinlich, wie auch uns. ,/unsichtbar machen, verschwenden", diesen Nebbgr. einschließt. - 1>) eig. unwirksam machen, oft aber nicht durch das Benehmen und Entfernen nur der wirkenden Kräfte, sond. durch völliges Aufreiben (von der zweiten ob. angest Bdtng. von ganz aufhören zu sein, dah. Piel aufhören machen) und bedingt eine thatige, außergewöhnliche, unermüdliche Anstrengung, um den Gegenstand wollig oder doch seinen größten Theil zu vernichten, als: nNvajnn (Gen. 41, 30) von der mächtigen, und falls keine Gegenmittel versucht werden, außerordentlich verheerenden Kraft einer allgemeinen Hnngersnolh. "Pips NNti yn (Ex. 33, 5) von der an seinem Volke im Zorneiser verübten Strafe Iehova's für Abfall und Götzendienst — ein hartnäckiges Volk bist du, dein Ungehorsam und deine Widersetzlichkeit werden bald meinen Zorn erregen, und ich dich vernichten, pfo) ’ cn "nyi •4 laiyn o4 4 Ntsn xh wn wp hx *0 DDHJs‘ (Ich. 24, 20) ein eifervoller Gott, der nicht so leicht Majestärsbeleidigungen vergiebt, und eueren Abfall von ihm, den Uebergang zum Götzendienst durch völlige Vertilgung büßen läßt. Vgl. Num. 25, 11. Ier. 5, 3. 9, 15. 14, 12. 49, 37. Ez. 22, 31. "WN tron (li. Sam. 21, 5) der Mann, der mit anhaltender Kraft und Anstrengung uns vernichtete, und ganz aus Israel uns verdrängen wollte. ♦ oynr * * nobi Dnw crfc ny n non5?:! (i Sam. 15, 18) du scllst anhaltend mit großer Kraft und Anstrengung kämpfen, bis sie und das Ihrige du völlig aufgerleben, (st V. 3.) - warum aber kannst du dem göttlichen Befehle nicht nach, und griffst gierig nach der Beute statt dieselbe zu vernichten? vosn hni 72y m )nh2) rpa -pna (Zch. 5, 4) mag der Fluch lange bei ihm weilen, nicht weichen von ihm, bis ihn sammt seinem Hause er von Grund auf verzehrt, ywa ’Olb By&a 4 * W3TT * na (Pst 119, 87) durch immerwährende Nachstellungen, Verfolgungen und Anfeindun-