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Der Orient · 1843-11-14 · Heft 46 (14.11.1843) · p. Seite 361

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Journal
Der Orient
Volume
4 (1843)
Issue
Heft 46 (14.11.1843)
Article
Amsterdam : Die Geldspenden für Palästina [Nachricht]
Date
1843-11-14
Page
Seite 361 (sequence 1)
Language
German
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Vierter Jahrgang rie Berichte, Studien und Kritiken Das Abonnement für ein Jahr ist 5 Lhlr. Man abönnirt bei allen löbl. Postämtern und allen solid. Buchhandlungen auf ein Jahr. für Mische Geschichte und Literatur. Herausgegeben von Dr. Julius Fürst. Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Dienstag regelmäßig. 46» Leipzig, den 14. November 1843» Palästina. Amsterdam. Die Geldspenden für Palästina. Recktfertigungsschreiben der Pekidim. — Deutschland. Hamburg. Wochenbericht. München. Berichtigung vom Rabb. A u b. Aus dem Posen scheu. Erfreuliche Aussichten für das Bessere. Dr. Gebhardt. Hamburg. Verzeichniß der Männer, welche für das Salomonische Album Blätter eingesaridt. Breslau. Bericht der zeitigen Verwaltung über das zehnjährige Wirken des isr. Handlungsdiener-Jnstiluts. Aus dem Nassau i sch en. B. Auerbach über die Stellung der Juden im Herzogth. Nassau. — Oesterreich. Von d. österr. Grenze-. Grund des langsamen Fortschreitens im Kultus. — Lichtu. Schattenbilder aus d. jüd. Geschichte der Vergangenh. u. Gegenwart. Urkunden zur Geschichte der Juden im Mittelalter. >— LB. des Or. Palästina. Amsterdam, 3. Nov. Dem „Orient", welcher in Bezug auf die Geldspenden nach Palästina so Vieles gegen die hiesigen Pekidim und Amerkalim ausgenommen, erlaube ich mir hierbei ein hebräisches Sendschreiben zu überschicken, welches, wie ich glaube, die Ankla- ,gen ln so Manchem paralysiren würde. Das Sendschreiben ist von den Unterzeichneten Pekidim in Amsterdam und lautet in deutscher freier Uebertragung: Hochgeehrte Brüder in Israel! „Viele fromme Männer haben uns von Anfang an gerarhen, auf das, was über die palästinischen Geldspenden geschrieben wird, nicht zu antworten; wir sahen das Gute dieses Raches ein und befolgten ihn auch. Wir achteten auch nicht mehr auf das, was die Blatter gegen uns brachten, namentlich seitdem wir eine ausführliche Abhandlung darüber den 18. Schebat 1843 veröffentlicht und versandt hatten. Seit jener Zeit haben wir auch verschiedene Zeugnisse von den Rabbinen und Vorstehern zu Jerusalem, die alle unser Verfahren billigten; aber wir legten diese Schreiben bei Seite, ohne sie durch den Druck zu veröffentlichen, zufrieden mit unserem Bewußtsein und in unserer Tätigkeit nach wie vor. Wir vertranken auch dem, der das Verborgenste weiß, daß er unser Recht erweisen, wie wir in den Angelegenheiten Palästinas mit Gerechtigkeit und Wahrheit verfahren und uns noch oft Gelegenheit geben wird, für unsere Brüder im heiligen Lande thätig zu sein. Dennoch sehen wir uns jetzt genöthigt, unseren Vorsatz in Bezug auf Antworten aufzugeben, indem wir unsere zahlreichen Mitarbeiter in unserer Sache, die Gabbaim des heiligen Landes heißen, zu berücksichtigen haben, die hie und da ihr Ohr den Verläumdungen hingeben könnten, welche die/Presse gegen uns verbreitet, oder in ihren Mühen und Arbeiten Nachlassen könnten. In Betracht dieser unserer Mitarbeiter erklären wir hier feierlich, daß Alles, was unsere Feinde gegen uns veröffentlicht, Nichts als Lug und Trug sei und daß ihre Gegenreden uns keineswegs abhalten werden, unsere Arbeiten aufzugebm oder in etwas nachzulassen. Als Beweis unserer richtigen Handlungsweise, führen wir nur an, daß wir an S ch e m i n i A z e re t von dem gelehrten und frommen Rabbiner zu Jerusalem, Hrn. Chajim Abraham Gagin, ein Schreiben erhielten, welches an Hrn. Hirschel Lehren gerichtet, folgender Maaßen lautet: Nil-) npwnm rDrwn dsjq mmcn idöw nmt -»litt DDrv Dcnp t>dh 'nboni > mbi onno nypDi nbiy fe'i ntra nran dtowi nrbm mn orron tod ndd nun mmns did^xd mma nmw z-QM *rom onnn /Öl ino In ähnlichem Sinne schrieben das ganze Bet-Din daselbst, die sammtlichen Rabbiner und die 7 Ausschußmänner, wie man es aus der Haskama zu dem ")DD nbw nm, welches der ausgezeichnete Gelehrte Rafael Abraham Schalom Misrachi in diesem Sommer durch den Druck veröffentlicht. Und ihr frommen Ge- 46

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