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Der Orient · 1843-08-22 · 34 (22.8.1843) · p. Spalte 539-540

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
34 (22.8.1843)
Article
Neuhebräische Poesie
Date
1843-08-22
Page
Spalte 539-540 (sequence 2)
Language
German
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539 alf ab e ti sch er Ordnung M schreiben. Diese sSitte ist sehr alt. Einige Psalmen begründeten schon diesen Gebrauch, z. B. 149 u. a.-m.. Iin Talmud finden sich schon Anspielungen auf diesen Gebrauch Einige Gebete aus der geonäischen Periode cherrührend, welche im täglichen Gebetbuch anfgenommen sind, haben ebenfalls einige in alfabetischer' Ordnung z. B. das l-,' r\]h Z eö<n so das in' der Selichotsammlung aufgenommene "»l&ON welches im Machasor non Karpentras den Namen führt. Einige dieser Gebete find in umgekehrter alfabeLischer Ordnung (p^n TD) b W. das 51DL7 NON u. a. m. Deutsch-französische Pajtanim nehmen auch in ihren Pijutim die verschiedenen alfabetischen Versetzungen, welche aus der talmudischen Zeit herrühren (^tariN oPn) u. a. m.; spanische Pajranim haben von den letztgenannten Arten keinen Gebrauch gemacht. VZ. Melodie der Pijutim. Verschiedene Gebete scheinen schon früh mit einer bestimmten Melodie versehen gewesen zu sein, womit sie in der Synagoge abgesungen wurden. Im Talmud findet sich, unseres Wissens, Nichts über diesen Gegenstand. Denn die Stelle rCJ'nn ’JD1? nqy D'JJJ!?ip -p W DN ist, wie der Leser sieht, nur allgemeinen Inhalts. Manche dieser Melodien mochten vielleicht von den Verfassern selbst herrühren, wozu jedoch die strengen Beweise fehlen. Manchen dieser Gedichte wurden fremde (arabischspanische) Melodien untergelegt, welches schon Abraham Ibn Esra erwähnt. Derselbe bezeichnet das Wort Melodie mit dem hebr. Ausdruck nyu41), ein Ausdruck, welcher von der Noth eingegeben ist, denn die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes ist eine andere. In manchen spanischen Ritualien steht geradezu über verschiedene Gebete )U1D. Von Menache m L o n sa n o erfahren wir, daß es manchen jüdischen Frommen anstößig war, jüdische Gebete mit fremden Melodien zu begleiten, welches er selbst aber für übertriebene Skrupel hält42). Israel Nag ara 40) Im Midrasch zu Cant, findet sich (S. 3) 'Ul NiTD nPn TDy 12 NJD”D. Vergl. Rapaport: Kaliri, Note 20. 41) Seine Worte lauten (Psalm 8/ 1.) l.iuüf ir6nw di'd cyu by nw U'yD jmm UrO' DTOn T“) D D 'UniD pnaitf )DD DSHD .yiT üpd ayn orsn no rfrnnD PyP Das spätere oyj hieß früher nCT’yVunb wir finden schon dies Wort für Melodie im Talmud und Midrasch, z. B. (Ärachin 13 b) p'pN jfp nD. Eben so (Schirha-Schirim rabba *27 -jriN i?ipD pip klWW nytsa nnx HD'yJD. Das nitfnp rjD^yJD im täglichen Gebet ist ebenfalls in diesem Sinne zu nehmen. 42) In seinen W S. 147 heißt es: rBp TPNT >y np . nirmi ’n'yw .aniiriön. hy ouJiNnDD amo pn o onoy; pn pw non udd n1? “w duiju □fc) *]DD. — Samuel Archivolti findet es nicht anständig. Vergl. die Stelle im LB. des Orients S. 86. 549 hat alle seine Gedichte nach arabischen und türkis ch e n- Melodien verfaßt. In spanischen Ritualien findet sich das Wort |p für Melodie 43). 43) Das Wort haben wir im LB. des Orients 1842, Nr. 44 für identisch mit dem proven^alischen C h a n, welches nach Diez (Geschichte der Troubadours S. 90) Gesang bedeutet, gehalten. 5^r. A. Ink hat (a. a. O. Nr. 49) einige Einwendungen gemacht und hat (a. a.'O. Nr. 52) einige Stellen aus dem n)DN pß des Simon ben Zemach Duran angeführt. Diese2 Stetten sind uns erst zu Gesicht gekommen, nachdem unser Buch erschienen war. Wir setzen dieselben ebenfalls mit einigen Bemerkungen hierher. S. 55 b sagt der angeführte Simon Duran: P rum D^nbn-TO om mayan — — .am, mmn riNnpb-Hdid inNrn u o^n m m> nt -cranp.n -ko nn c’N'ojn nN'np^ om - D^run im nNnpD ru\v miBDnn rw>p po pp duPh twi ^b/D^nn bnoo Vn^np ab dtoiI-^d ütw oiddY mtDum -pBp.cnBrtn D^DIN) p ■» b P D ") IypN T nw (DD C^DHp DhD W m G\\unn W2 idiidh pyo^ od ny>N m N'imy unrnran D)np> oddd "'msnND ddd ühd' w D>n do^id min D^DDy nn Q^NyDiT'n p,un nforo Dm nopn mnpb ddtj n^nNvD UDD D^DipD DH DN D^DNp.1 Uym nDDNI nnD.PD — .n^Dyn ->rnO Dinpb U'Oy 3um Verständnis; der Worte D"DUri b\‘ □'»DUH DTOn1? ist es nothwendig zu wissen, daß die portugies. Juden für die Recitation des Buchs Hiob zweierlei Melodien haben. Die eine ist die gewöhnliche, welche sie bei der Recitation der heiligen Bücher gebrauchen, die andere ist nur in der Synagoge üblich am 3^3 Bei unferm Aufenthalt in Amsterdam hat uns ein befreundeter Gelehrter aus der portugiesischen Gemeinde diese Melodien vorgesungeu. In Bezug auf das Wort -jnDH möge hier eine Stelle aus nrDß/n (S. 119) einen Platz finden. )D^m d^v sh n&o nyp id'pd un1?) — — DUrtf *]b UOD DDNty OODH 1DD ■> D D y H >y vv!?N P O onnön d^d 3^nn iw n: non annon notj/n HD am nnon nfe O nton dnt n^pno n:np DUDpDn .cnD^ )dd )n Dpncn '•ddd Dnp iy nTpn nmN bw ayub b"i pi *p Tnon> 'mno?« rn^DDn pp Dmpp •»nyocyi ^ipb 'njbnw bttmi pü1 WDwxbi n'bm im pon pp. dj dnoddk) bsnpv^nnDJi ninobN ivs^p*» Nin HD O'rbm \iyD0G5O1 n^lDDH (DD "]nN sy 'DNDL7 MDDD pl.1 *b HDN mnpN ‘NDpfl D^N' — .nrn piosn "b (Vergl. LB. des Orients a. a. O.'S. 831. Note 1.) Die zweite Stelle des Simon Duran lautet (a. a. O. S. 58.) ni'niNn 'nh onat 03 ahm' ikw i«jni — .□’jnbn q’D nm D’Dyo^ 'jn cnyum qm Die Verbesserung, welche Hr. Ink (a. a. O. Note 3) in der Stelle des Kusari, wo derselbe statt das Wort DUlPn setzt, gemacht, ist als vollkommen begründet anzusehen. Den Beschluß dieser Note machen wir mit einer Stelle aus dem Vorwort des Perisot Duran zu seiner hebr. Grammatik (Cod. ftib. heb. ttamb, Nr. 310.) nioiNH Dirnen bips ymn dni —- nma vtdd’ ont» nj; n^nno D'j’jj? nsdh Melodie der Pijutim. Noam. Lachn. Lamrurv

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