Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1843
- Issue
- 31 (1.8.1843)
- Article
- Neuhebräische Poesie
- Date
- 1843-08-01
- Page
- Spalte 489-490 (sequence 3)
- Language
- German
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489 Schalmonit. Alchurug'. Fünfsechssiebenzeilige Strophen. 49V gegeben. Wir fügen noch hinzu, daß Jedaaja Ha-Penrni Bedirasi ebenfalls diesen Ausdruck kennt32). Die Gedichte in der deutschen Selichotsammlung, welche den Namen führen (a. a. O. S. 140, Anmerkung 16), sind sämmtlich vierzeilig. Eben so alle Gedichte in spanischen Ritualien, welche den Namen Ij-Tp^N führen, haben diese Form und bestehen nur aus einer einzigen Strophe. Ihre Stelle in den Gebeten ist bei dem Segcnöspruch po Drmv. Die Ordnung der Gedichte, welche in den drei ersten Segenssprüchen recitirt werden, ist gewöhnlich: 1) ÜI-pPsX; 2) r^nOj 3) V)prr)o. Dieses endigt gewöhnlich mit einer Bibetstelle, in der das Wort pp vorkommt. Es möge ein solches in dem Machasor von Karpentras für das Musaf des Versöhnungstages, hier Platz finden. (33*)-n5i|S( * 4 nws nniy ' ntoay ty?n6' 4 nihnnp *]yt£p 4 dj nnnK" 4 nvxbsa niyiy * nw *piN2 : nitas ’i 4 tim '2 32) In einem Mskt'e. (bei H. A. Asher in Berlin), welches einige Piecen dieses Autors enthalt z. B. fWpU tu a. m. ist eben nach diesem Gebete folgende Stelle zu lesen : •■zbtti Pin un irrran 'd 2'N'Pu Pd nPnn wpnn nxr usnP-i^ndi 'ui 112mn ornriN in 'J'Jdh, rpyp nunx uron ntypun nun w mtnP tiPd' nPi "nun djjijP niD’n mm hini mx W? 'vrv nu’nm nuim ■J-|1N D'IDN niN' mDBN n“l“lDN HJDN 'CVJN .'ui nnn »3n 'nx 33) H. 2f. Sn? hat (LB. des Orients, S. SO. Note 8) dio Vermuthung ausgesprochen, als entspräche das dem im spanischen Ritual so seltenen wenn es auch nicht unmittelbar vor der Keduscha steht. Wir haben diese Vermuthung nicht bestätigt gefunden. Vielmehr ist ersichtlich, daß das JirobK mit dem p^D in gar keiner wechselseitigen Berührung steht. Denn eine ganze Reihe von Gedichten trennt diese zwei gewöhnlich. Wir lassen hier der Ordnung nach die Gedichte wie sie im Machasor von Karpentras stehen, folgen. Erster Lag des Neujahr festes. (anonym) nun nnt* - s.wP niBn (von Iehuda Ha-Lew i) rnrp ' jlDtD (— derselbe —) Dnr&rip DI’H 1MD ))tv 4 (von IbnGabirol) DWpD UW WrD&y:! briTO J1DID (Jehuda Ha-Lewi) (derselbe) (anonym) (anonym) (anonym) (-) (Abraham) (Jehuda h a - Lewi> b)\>2 ns rmsn n^ - hm D^rn npbn wmb iwia? „mitas* ind3 pD WDwob'* wbwn NML7 y w nöity bipzi * jod ]yby pD rro1» inw» nn« urin nin 4 wnpb jidtd inttn \\“v * n^npb pfc Dieselbe Ordnung findet auch im 2. Lag statt, wo der Silluk das in allen spanischenMachasorimbefindliche n'rh& “jWdn.’D bto ist. Das ebenfalls Ln allen span. Machasorim befindliche v-p ist hier n^lpb pDTD, in andern span. Ritualien ist dieses Gedicht pw betitelt. Eben so Hier und da ist daß Schlagwort'So z. Befolgendes ebendaselbst befindliches: n^v rtyw NVY 4 Op)2lf npy^ 4 n:yn nun' 4 nüri 4 napn nni« : npnn nian«3 » 4 us*? ^nnnb In dem gewöhnlichen portug. Machasor ist das nun für Sch emini 2lzeret überschrieben, welches ebenfalls mit po korrespondirt. Es finden sich ferner 4) fünf-, sechs- und siebenzeilige Strophen. In den deutschen Sammlungen gehört das nn (TO (für den ersten Lag des Osterfestes) hierher. Bei spanischen Pajtanim findet sich diese Form, außer in den pismonartigen Gedichten, nicht häufig, jedoch auch hier und da. Wir setzen einige Strophen aus einem siebenzeiligen Gedichte des Moses Jbn Esra, in dem Machasor von Karpentras befindlich, hierher. Es befindet sich auch im Machasor von Avignon. 4 nri'u nnmy 4 n'an 4 ni$n cunn nnnn ps niy/n vt Py nin« nnn^ 4 O'yVI 'C3U~n 2)^2 T: T 4 oiyiDj ipru \ ^2 4 D'yjis uro )bn«2 na 4 niyri jun ni2n n^ia : nijnn D2’2n“n * D22 1BD 222 npny 12 's« nnn 4 DTiyyan nyn «nn 4 O2'bbLy LN «Dy 4 npus ^>y ’n4xnn_ 4 npP n2“i upu 2y^i : np^N4 nn-iisw (Vergl. auch zur Kenntniß u. s. f. S. 165. Nr. 12.) (Fortsetzung folgt.) ist's am Versöhnungstag, wobei wir noch bemerken, daß der Silluk für Schacharit beginnend rrrtßft NnpJH ^ND y\]}0) von Moses Jbn Esra. Für Musaf beginnt der Silluk -yw pn\\' riHN4 von demselben. Für Mincha ")n^ von demselben. Gelegentlich verdient erwähnt zu werden, daß in einem M'e bei H. H. I. Michael in Hamburg sich auch ein Silluk für jnn rot# von Jehuda ha-Lewi, anfangend 2V2 I'yp N22Ü5IO 'Op Np'pO findet.