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Der Orient · 1843-05-09 · 19 (9.5.1843) · p. Spalte 303-304

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
19 (9.5.1843)
Article
Geschichte
Date
1843-05-09
Page
Spalte 303-304 (sequence 3)
Language
German
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303 Literarische Ankündigungen. 304 Sätze zu widerlegen; der erste ist sehr grob geschrieben und das, meist etwas auffallend, der zweite giebt sich damit ab, sogar die Schimpfwörter wie insipmis unb animal, zurückzuweisen und sanft zu widerlegen; ferner zweimal citirr der erste Brief falsch und der zweite schreibt diese Citate falsch nach: kurz ich muthmaße, daß bufe Briefe nicht von zwei Händen, sondern von Einer sind und daß Wecelinus gar nicht den ersten, sondern Henricus beide verfaßt und dem Könige vorgolegt habe. Es muß, wer die beiden Briefe liest, über die Art wie Wecelinus sich vcrtheidigt, erstaunen; man sollte doch glauben, daß ein christlicher Geistlicher, der Jude wird, mehr Worte brauchen wird, seine Apostasie zu vertheidigen, als 12 Zeilen und 5 biblische Sätze und ein paar Schimpfwörter, und man wird doch nicht glauben, daß das ein christlicher Geistlicher gethan, der.sogar recht weitläufig schreibt; Alpertuö, der die Sache erzählt, ein Mönch von Metz, bemerkt, es hätte der König .Heinrich als er von der Apostasie gehört, dem Heinrich ihn zu widderlegen aufgetragen, und ec hätte dies mit sehr wahrhaften Worten gethan 5 an wen war nun. das Schreiben des Wecelin gerichtet, das schon ein früheres a) voraussetzt, und nur wenn wir annehmen, Wecelin hatte schon einmal seine Meinung auseinandergesetzt und einmal Antwort erhalten, ließe sich die Art des Wecelinischen Briefes entschuldigen, aber das scheinen wieder die Worte des Heinrich zu, widerlegen, die unbedingt die ersten sind, die der Verfasser über den Punkt gesprochen hat. Dazu kommt noch, daß die beiden falschen Citate von zwei gelehrten Geistlichen begangen sein sollten. a) Das scheint auch aus den Worten des Briefeschervorzugehen, wo er sagt „da du auch nach Sitte eines Rasenden gegen den Arzt aufspringst und dem dich Heilenwollenden Schmähungen und Schimpfworte entgegenwirfst." (Fortsetzung folgt.) Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [45.] Im Verlage von C. L. Fritz sch e in Leipzig ist erschienen: ZEITSCRIFT für die gestimmte lutherische THXIOLOOIE und KIRCHE. Herausgegeben VÜll Dr. A. G. RUDELBACH, Consistorialrath u. Generalsuperintendenten in Glauchau und Dr. H. E. F. GUERIKE, Professor -der Theologie zu Halle. Form und Ausstattung bleibt die der, früheren Jahrgänge, ebenso ist der Preis für jedes Quartalheft 25 Ngr. wie rodier. Alle Buchhandlungen nehmen Bestellungen hierauf an. Leipzig im Deccmber 1842. C. L. Fritzsche» [46.] Bei C. L. Fritz schc in Leipzig ist in Commission erschienen : .1 n p d- S h u; ‘w tfidki ^d “i*1 d Twyn 'by ♦D'ipbn nts6tso ,anpn }'<wbb ptc^D pnjn ,nw)ft>nni nsriron msj;o pra HND Prag, 1848. Preis 20 Ngr. (1 fl. C.-M.) [47,] Bei C. L. Fritz sche in Leipzig ist erschienen: TMorte eines Juden an seine Glaubensgenossen. Bei Gelegenheit der am 1. Dec. 1842 den Juden bewilligten Rechte. nnh vnin dj; pia 'x-iu tyaw : innn bx ddsudi emn nsm inth bw DD DbN’ "IDSDl VJ)) D^K’ mD vj : D'IN in1? ’nyw’i nvn D^i^b inpiai Höret mich, die ihr Gerechtigkeit liebt, Volk, das meine Lehre im Herzen trägt: Fürchtet nicht den Hohn der Menschen und bebt nicht vor ihren Schmähungen! Denn wie ein Kleid wird sie die Motte verzehren! wie die Wolle der Wurm; meine Liebe aber wird ewig währen, meine Hilfe für und für. (Jesaias 51, 7, 8,); 8, Preis 5 Ngr. U8'] ni*n nui Epoqnes L’IIISTOIBE ANCIENNE ET MODERNE öES ISBAELITES« Exposees dans une serie de distiques liebra’iques et de sentences mnemoniques Fraiu;aises; specialement a l’usage de PEcole primaire Israelile a Bruxelles par B[e Sommerliausen, Dr. en. Phil. 1842. 8. Prix: 5 Ngr. Verlag von C. L. Fritz sch e. Druck von I. H. Nagel.

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