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Der Orient · 1843-04-11 · 15 (11.4.1843) · p. Spalte 227-228

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
15 (11.4.1843)
Article
Neuhebräische Literatur [Rezension]
Date
1843-04-11
Page
Spalte 227-228 (sequence 2)
Language
German
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Vorläufige Notiz über Dunasch den LibiÄt. 228 227 verschlang auch in 20 Jahren das Vermögen, und .das Einzige, was er im Strome der Zeit gerettet, ist die gute Erziehung der Kinder (der älteste Sohn Jost Samostz wurde 1842 zum Dr. med. promovirt) und die Liebe zur hebr. Muse. Seine Schriften sind: 1) bLM) eine Schrift für die Jugend. Breslau 1817. T8V (Einem Schüler zu seiner Bar-Mzwa geweihet). — 2) HJDEI ein Drama. Ibid. 1818. 8. — 3) jb-t'n ^^/'eine moralische Betrachtung. Ibid. 1818. 8. — 4) IDlb nirpifi. Campe's Sittenbüchlein übersetzt. Ibid. 1819. 8. — 5) hebräische Blumenlese in zwei Theilen. Dyrhenfu'rt 1820. 8. — 6) D^ppD oder auch NR NR NNOY genannt. , Briefsteller.'Breslau 1823. 8. — 7)'Hebräische Üebertragung des Robinson Crusoe. Brest. 1824. 8. — 8) UW)Uf NN)^, Gedichtsammlung. Ibid. 1825. 8. — 9) rR ein Schulbuch in 3 Theilen. I. Hebräische Leselehre und kurzes Reliligionsbuch. II. N)N kleine hebr. Grammatik. 111. in Gedichtsammlung, ibid. 1820, — 10) d9\V, ein Drama. Ibid. 1829 . 8. — 1t) NM bMsche Geschichte nach Hübner. Ibid. 1827» 8. Vorläufige Notiz über Dunasch beu LibrA-t. Von Leopold Dukes. (Fortsetzung und Beschluß.) Die Grundlage des Wörterbuchs von Dunasch ist ein Gedicht, worin die Fehler des Menach em aufgedeckt werden, und welches dann vom Autor selber erklärt wird. Was das Gedicht nicht enthält, ist in separaten Artikeln, in alfabetischer Ordnung, auseinandergesetzt. Die Sprache des Dunasch ist wie die des Menachem hart und ungelenk, die hebräische Sprache war noch nicht gewohnt, grammatische Begriffe wiederzugebm, daher die Umschreibungen und oftern Wiederholungen. Jeder Artikel schließt mit einem Berschen^ 5). Ein Theil des Vorwortes von diesem Werke 15) Es ist merkwürdig / daß schon in frühern Zeiten das Buch des Dunasch so selten abgeschrieben wurde; denn es ist viel seltener als der Menachem. Zuweilen wurde es mit dem Wörterbuch des Genannten abgeschrieben. Es befindet sich zu Paris (Nr. 481), Parma (Nr. 132), in der Oppenheim er'schen Bibliothek (Nr. 1372), Leyden (Nr. 5 Legat Scaliger), welches Exemplar mir zu Gebote stand. Dieser Cod. in Folio ist mit hebr. Quadratschrift geschrieben, aber nicht datirt. Das Werk des D u n a s ch ist 22 Blätter stark. Es befindet sich der Menachem ben Saruk darin und der Aruch von R. Natan. Dieses Exemplar ist ziemlich unkorrekt geschrieben, und der Kopist scheint nicht gewußt zu haben, daß er den Dunasch kopirt. Es ist zwischen dem Menachem, welcher den Codex beginnt, und dem Dunasch, welcher unmittelbar darauf folgt, gar kein leerer Raum gelaffen, und das Gedicht hat Derenburg in Geigers Zeitschrift vor Jahren mitgetheilt. v ,, Wir halten es für das Zweckmäßigste, um dem Leser eine gründliche Einsicht in die Oekonomie dieses Werkes zu verschaffen, Duna.sch selbst reden zu lassen. Wir theilen daher den allgemeinen Th eil des Gedichtes nebst einigen Artikeln des Werkes mit, einige Bemerkungen daran knüpfend 16). noiioi njni > ncan ’ab njn : nnDion yaw nonp rrn ma: - cypjj vin 41 tppa piam : cniion m k ♦ typun vb map nuaio nown rwpb nrnn min : omaa ania nuinai nsna * npu miNnm 4 np nmn n rrn : qi-ieoi ninnb npia? pm ->llm "jnN' |di * non iN'nn 4i : apwD idj tt1? imi 4 ann mona 4 amb tnnt? : dtqd nioiaa * anb d niNinb nunpo nmi ■ d’Jd^d baNDt : Dnma nmiDD'* dpü iüj 'paa ♦ DHiDi onDD * Dnoni nsnob : Dnom arm * Dnpen pona * nw cp mui * nrm to ab) : Dnio np mpi nnp nnapia 4 mbpm ruipo» * mbpai nibji : nnpn ntb'wa nib”N p-bp * nuiD ]nb pN'i ■ mnip ninp baa : onjiD Dma - nwnpn mnb nya^i DmnB» * dusij N’Kinb : Dn'DND lUNia 4 DMlSO D’ä’Sl 4 bar» rwb bann m Nbn : d’id rpnooi baNi mnam nroab isidi nruna wn“» : onatsn ptwi nmsn (?) mm * p~®' noiD mw pnnn (< pbi : DniDxb )didi pnn mnnm nnan Nb lam nnnn k (?) pma : Dnapa ampo nnDb) ns b'ba nhd3 Njpi (?) nid nnnm : Dnts^’D b-ipm Nman mipn des Dunasch ist fortlaufend mit dem Ende des Menachem geschrieben, so daß man bei oberflächlicher Betrachtung glauben könnte, dieses Gedicht sei auch von Menachem. So ohngesähr ist wahrscheinlich der Cod. in Florenz (Biscioni S. 438. Nr. 9) geschrieben. Biscroni führt das Gedicht eines An o nymen an, anfangend, vftnjn, welches, wie der Leser gleich ersehen wirb, das Gedicht von Dunasch ist. 16) Es sei uns hier erlaubt, ben Wunsch auszusprechen, daß ein jüdischer Gelehrter in Paris das dortige Exemplar ansehen, und wenn es möglich ist, die hier gegebenen korrupten Stellen verbessern möchte.

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