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Der Orient · 1843-03-21 · 12 (21.3.1843) · p. Spalte 185-186

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
12 (21.3.1843)
Article
Römische Gesetzgebung über die Juden
Date
1843-03-21
Page
Spalte 185-186 (sequence 3)
Language
German
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185 Vorläufige Notiz über Dunasch ben Librüt. 186 Tormain,' c[aam PälmTcluie quondam coronarii auri nomine poslulabant, et hoc quocl de OccidenLalihus°) Patriarchis conferri consneverat nostris largilionibus infcralur5 6 * *). (L. 18. eod.) Judaeiis, qiii ein in , qui Judaicae religionis non esset, conlraria '(Io c Irina ad suam religionem Iraducerc praesumserit, bonorum proscriplionc damnelur miserumque. in modum puiuaUir. vormals von den Patriarchen in Bezug auf das sog. Kronengeld geschehen ist, und dasjenige, was bisher vom Occident den Patriarchen beigesteuert ist, soll unserm Staatsschätze Zufällen. Geg. zu Konstantinopel am 30. Mai 429. Wenn es ein Jude gewagt hat, einen Nichtjuden durch verkehrte Lehre zur Annahme seines Glaubens zu verleiten, so sott sein Vermögen eingezogen, er selbst sehr schwer bestraft werdend folgt.) 5) Hier muß mit dem codex Theodos. wohl das Wort partibus emgeschoben werden, da der Occident damals keine. Patriarchen mehr hatte. 6) Dies Gesetz ist ein glänzendes Zeugniß pon der Wirthschaft der kaiserlichen Finanzverwaltung. Aurum coronarium (Kronengeld), ursprünglich die dem Triumphator geschenkte goldene Krone, war unter der Kaiserherrschast zu einer regelmäßigen, drückenden Abgabe geworden. Das von den Juden ihren Patriarchen emrichtete Geld erhielt wegen der Aehnlichkeit beider Steuern denselben Namen, obgleich die letztere eine ganz freiwillige war. Im Jahr 399 ward alles bisher Eingesammelte für den Fiskus eingezogen, die Steuer selbst aber streng verboten, im I. 404 jedoch wieder gestattet. Das obige der Zeit nach letzte Gesetz machte aus dem Betrag bisheriger frommer Beiträge eine ständige Abgabe an den Kaiser, ein in der Thal höchst eigenthümliches Verfahren. Eine weitere Ausführung des ganzen Verhältnisses findet sich in einer leider unvollendet gebliebenen Abhandlung von Dr« Ed. Gans in Zunz Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums p. 260—276. Vorläufige Notiz über Dunasch ben Librat. Von Leopold Dukös. (Fortsetzung.) B. H e b r äisch schreiberrde Lerikog r ap h e n. Hier ist zuerst 5) M e n ach cm ben Savuk zu nennen. Er war der erste, der es unternahm, ein hebr. Wörterbuch in hebräischer Sprache zu schreiben. Sein Werk ward früh in F r a nkr e ich bekannt. R a sch i hat cs oft benutzt. Eben so der erwähnte R. Joseph Karo in seinen Kommentarien. Es wurde auch in Italien und überhaupt in allen Ländern, wo man rein Arabisch verstand, vielfältig gebraucht. Es war für die israelitischen Bewohner dieser Länder das einzige HilsSmiMl zur Erlernung der hebr. Sprache. Man sieht aus diesem Buche, daß es das erste war. Es ist Alles sehr hart und ungelenk. Der Mangel an gangbaren leichtverständlichen Kunstwörtern war dem Vers, süblbar, und er wurde zuweilen zu sehr ungeschickten Ausdrücken gedrängt. Die Betrachtung dieses Werkes ist in nmnm'gfacher Beziehung lehrreich, es ist ein Beitrag zur Geschichte der wissenschaftlichen Handhabung der hebräischen Sprache überhaupt. Dieses Wörterbuch enthält einen fthr großen Theil des hebr. Sprachschatzes und enthält viele Exegesen und allgemeine grammatische Bemerkungen. Eitirt wird in diesem Buche nur Saadj a und Jehuda ben Kar!sch 9), Haji Gaon aber ist nicht genannt. 9) Wir halten es für zweckmäßig, dem Leser einige Stellen aus dem Buche mitzutheilen, wodurch er am Leichtesten in Stand gesetzt wird, sich ein vorläufiges Urtheil zu bilden. .nnruv rwDJn M bN mim piy b g imp g2 nnns 1'nw pba mim m ■ mn nn’NiDsmnnmN )by mv ninon \roy b3x man njni nmu by 2ioyb ji’ai'nnb wi dgkti’i 'anpy mi» mn moi (njn mm pwba) ra wso xb pcbn miD’ nisd ixbj ra mx 20x2 ra’bmi pban vp di py by maybi xopon urw Jwnb ji nun' jpn nm Nb 2ew pwbn Dom nwixn pjn'n »pbnn njax im nmx 2x21 unno 12m »np ri'2 nban b2a imi mn ,nban 21D’ by f^bx rp dji pesbn mwü ro j\xi ^idi nbnh ’bDa man nsdji N2b mmyp 'niva naibp nsai nso rnnv pnbo nba nmb rrrnb «nm Dip' ab nnran ’nnnb du 2211 nraN «2 nbnra ntw» *\ba iuh’ nnjn mua dji * 22N nynx mn nwb er> mjn nobb xd nai mbx nm nab nban nnx x’n nnpn nt^x i\im mn’ ui’x nmN2 nt?» iv/x nraxn ^bx W'nm nman nüdi innpp ninx nban ,npN ian nrox g naxn ib w'ivn mnny2p n’2^ai h px nx p|’bn’ rnn nx Dmtym n’nn nx ^’^nn 2^x2 iPi v -s>x na px g nbtb i2?2T> x^i nn2xi? 2t£/x ^xn nnnx;nns naVpn ipabn nnj)22 pbx dik/P bix nnD’x ]nr,’ na '2 udo ynjin nPp fj’nnb nnx nbo nw’ Dnnisni ncianm nriian nGoin b ni’n P2N22 ibxi umijin 2SD2 nxisso |!K^n nsnp px/2 D’rm non um ixON' 2Vx D’ban ibx b irtax nebw pE/bn nn’n ipnj/j ’2 ixsai nnjn jiibn 22.202 dijjb’.“) nmx D’xsio 2^0'on nx c’22di 2spn nx mmo pnb by o’x-12 pb- — xnco nn aby mp m pnxb

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