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Der Orient · 1843-03-14 · 11 (14.3.1843) · p. Spalte 171-172

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
11 (14.3.1843)
Article
Vorläufige Notiz über Dunasch ben Librat
Date
1843-03-14
Page
Spalte 171-172 (sequence 3)
Language
German
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m 3) Schuba Chajng' schrieb auch ein hebr. Wörterbuch; Salomo P a r ch o n erwähnt eö ’). 4) So na ben G'an» ach, ein Zeitgenosse des Vorigen, lieferte in dieser Periode das vollständigste und berühmteste Wörterbuch. Jbn Esra, Kimchi haben dieses Werk oft erwähnt und haben viele Belehrungen daraus gezogen. Dieses Werk hat sich erhalten in der Bibliothek zu Oxford (Munk ktotive nur Saadias). Obwohl dieses Wörterbuch dreimal ins Hebräische übersetzt wurde, so hat sich doch nur eine davon erhalten und diese ist ebenfalls so gut als verloren ■*). Diese Werke bilden den Kern der arabisch - hebr. Lexikographie und des gesammtcn hebr. Sprachstudiums überhaupt. Alle spätere Schriftsteller haben dieselben benutzt, obwohl wir nicht bestimmt angeben können, in welchem Mäaste. (Fortsetzung folgt.) 7) Salomo Parchon im Vorworte seines Wörterbuches sagt: y,r>n o 33 3 n p 30pV ■ON'inw'itio pno p nmo mnno 3pPp 33300 nm pniD p. Dn1? J’N '0 '3O3 33i'3 131N D’33nD 1’31 D3N 03 ’3’3 onoNJ Dünnen Nipon '3V nno onriN nwo Npt? 333 nnp'n b 3^.1V D'N 320 sw 3'3Ü3 IsVp3 /Ul 3'3PO '3p 3P33H In der Einleitung seines Wörterbuches heißt es: m 33103 31Vpi> '3'3 '3p3' 3'3 3NÜÜ s3 V23V p333 3^>331 0'3330.3 VN 3 p"l 3'3PO N'33 3331 ‘ 333330 Pp 33'0p3) 33p33 N3pD3 3N 3N3V D'0n2Q3 13p33 t£Hp3 |)b6 P37' N731 D’B'3203 P3 130p 1303301 3~nP 13P33 3Py np nnnNnm'Pi pNp 0 V' 'jib-P 03 wyw 1?3p NBO? P"l lU3 30pV 3p P333 1s Pp 73D 3N331 1332 3N- 3331 p'3pp |3 3Vp1 PNp OEM '1333 3pP N13 1310231 33’OPo l’Pp 13'V3V '2PN cbtyb 31N 330 73N3 Np 13I3N 1'3DD pD3 D'D33 1N3{3 1031 . D3D33 p3D 310 331' N13V 3203 310 f13 310 333 33pD) 33113 . — .0Pip3V 310 8) In der Vaticanischen Bibliothek (0oü. s/id. iV«. 54) findet sich bei dem Wörterbuche desselben folgendes Epigraph eines Ungenannten : np0p3-3)p0p3 IVlpV 3203 3713 '3'N3 '3 3ipnp31 ’ 1^3 p33' '3 npnp31 D1p333 3 3)3’,'3 npnp3 V' nP mpnp33 ba boi 11332 p 30pV — 333 3.11V N^l 3P303 3333 3pl33 3PD N'3V ID 33V' 3"N '33 1'30"01 P'3V03 033i> 0'V3V3 3203 31 '3333 -3PP33 3)V Pt!. David Kimchi in seinem Commcntar zu B. M. 1 (48, 23) braucht die Worte rupi Dl -inwi1? 313p iPlV p3L '3PV3 3pL V3'2.'Darunter ist ohne Zweiset dessen 'Wörierbuch verstanden. Doch ist diese Benennung selten, cs wird von andern Autoren immer unter dem Ramm 0'V3V angeführt. Jo naben G'ann ach tritt polemisch gegen den Vorhererwähnten auf, erkennt aber dessen Kenntnisse an, wie wir durch Baal ha-Maor erfahren, wo cs heißt: 33,03 0333 333ty 103- '3 p!3p33 ^>P3 Pl3.l3 33)0' Pp 13'V33 nNJJ pN 313N 3DN) 133 bp 3'v3V pi0li"23 '333 3'313 ^'l 3313' '331' 313N 30N3 pN 73313N 03UV1 pOpON Op 30N‘b 3p'2V3P1 313 V'N3 3ppO pnA ’3N3 Np UN 3ip 3DN) 3V1P0' UpU3 130313 '3LD, \bo '3 3^'3ü3Pl 3N'‘?23p pN!3p3 0'31 D’OplP »nJN totä ’D '3201 UpUp3 13333 s)p33 UP'P131 U30P? UU'P 3p2 3'V.N N1.31 0'0V ljriJN 0'3'V0 1J3JN T2D 1J3DP 3VN31 3N13 3033 Up'3V3 /Ul 1'333 Pp )'333D 172 Politische Literatur Dle Juden in Oesterreich, Preußen und Sachsen. Ihre allgemeine Stellung, ihre Rechte, Forderungen und Wünsche mir legalen Nachweisen"^ Ferdinand Graf Schlrnding. 1842. 8. Leipzig bei Volkmar. (Schluß.) Fragte man nun den Hrn. Gr. Sch. Wo? Wie? Wann? so würde er um die Antwort gewiß verlegen sein. Wenn der Hr. Sch. nur eine kleine Dosis Geschichtskeimtniß besäße so würde er wissen, daß die Juden in der altem Zeit immer tapfere Krieger, im Mittelalter und später noch, bis zur sranzösisch'en Revolution ungefähr, von Militärdiensten gänzlich ausgeschlossen wurden, in der neuesten Zeit aber wieder nicht rühmlos an der Seite ihrer christlichen Brüder, gefochten haben; wo bleibt nun seine Allezeiten-Erfahrung? Im deutschen Befreiungskriege haben sich unzähliche jüdische Freiwillige angeboten, viele sind in Folge ihrer Tapferkeit auf dem Schlachtfelde zu Officieren ernannt worden, viele haben ihre Treue und Vaterlandsliebe mit ihrem Blute besiegelt. Hr. Sch. aber meint, für die militärische Tauglichkeit der Juden wäre es gar kein Beweis, daß einzelne Juden in der Schlacht ihr Leben verloren haben. Daß dies Hrn. Sch. nicht genug ist, glaube ich gerne, er möchte, daß die ganze Iudenheit erst ihr Leben verlöre, dann würde er nicht nur ihre militärische Tauglichkeit anerkennen, er würde auch in seiner Großmurh sich für ihre unbedingte Emancipation aussprechen. Das Unglück, das dem preußischen Staate bevorstünde, wenn der König sagte: Die Staatsämter stehen Jedermann offen, der nur qualisicirt ist, schildert Hr. Theodor B. mit ergreifenden Worten. Nur-schade, daß Hr. Sch. sich nicht 25 Jahre mit den Verhältnissen Frankreichs, Belgiens, Hollands und Nordamerikas beschäftigt hat, wo obiges Prinzip wirklich seine Geltung hat, das von T. Br. prophezeite Unglück aber nicht eingetröffen, und das Staatsschiff noch heute nicht gescheitert. Daß der Hr. Gr. bei' Beleuchtung der preußischen Judenverhältnisse unter den unzähligen Broschüren und Zeitungsartikeln, die sich für die Gewährung der jüdischen Wünsche aussprachen, blos gerade der feindlichen Brands, die vom schwärzesten Judenhaffe gefärbt ist, gefolgt ist, macht seinem Herzen eben so viel Ehre, als die vorgebrachten Einwürfe seinem Verstände. Nach seiner Weise springt Hr. Sch. mit Gründen um, exkamotirt. sie zwar etwas ungeschickt und kommt von der Schädlichkeit des Handelsgeistes, dessen Umsichgreifen er von der Emaneipation fürchtet, da wo er von England spricht, wieder auf das religiöse P rincip, das nicht die Zulassung jener zu Ae intern gestatte, deren religiöse Grundsätze mit denen der herrschenden Landesreligion im Wiederspruche stehen. Das ist Konsequenz und Charakter. Doch es kommt eine nagelneue Einwendung gegen die Emancipation „die Gesetzgebung der Juden, der Talmud, ist der allgemeinen Wohlfahrt und Glückseligkeit, der Aufklärung und Sittlichkeit entgegen.^ Das haben wir freilich nicht gewußt, allein 5pr. Sch., obwohl er kein großer Talmudkenner zu sein scheint, weiß es aber dennoch. Vermuthlich wird er es von Jemand gehörthaben, der sich nach seinem eigenen Geständnisse 25 Jahre damit beschäftigt Hai. Nun wir wollen Horen. Nach ihm (dem Talmud) ist der Jude als Herr der Welt zu'betrachten, ihm hat die Gottheit die'Länder zugedacht, die Nichtjuden zu schinden, zu drücken und ihnen das vermeinte wiederrechtlich vorenrhaltene Gut wieder abzunehmen, ist Gesetz des Talmud. Ich ersuche den Hrr. Sch. mir nur den Traktat und die Co- Die Juden in Oesterreich, Preußen rc. Von Schirnding.

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