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Der Orient · 1843-03-14 · 11 (14.3.1843) · p. Spalte 167-168

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
11 (14.3.1843)
Article
Römische Gesetzgebung über die Juden
Date
1843-03-14
Page
Spalte 167-168 (sequence 4)
Language
German
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167 168 Vorläufige Notiz über Dunasch den Librät. enim suum cuicpie commillere. Itaque rectores pro- \inciarum yobis imllum discussorem aut .moderatorem esse concecfent. Qaod si quis sumere sibi cu~ ram praeter yos proeeresque xeslros audeal, eum relut aliena appeleatem supplicio coercere festinent8). (L. 10. eod. Iuipp. Arcadius, Honorius et TheodosiitsAAA.) Quieunque ex Judaeis obnoxii curiae comprobanlur, curiae mancipentur9). ' nige überlassen werde. Daher sollen es die Rectoren der Provinzen gestatten, daß Euch keine Beamten gesetzt werden, welche Eure Waaren taxiren und die Preise derselben feststellen. Sollte aber Jemand außer Euch selbst oder Euren Vorstehern sich unterfangen, dies Geschäft zu besorgen, so soll er als ein Eingreifer in fremde Rechte bestraft werden. Geg. zu Konstantinopel, am 26. Februar 396. Alle Juden, welche erweislich einer städtischen Curie cmgehoren., sollen auch derselben zugewiesen werden. Geg. am 30. Dec. 399. mit den Juden umgingen, beweist, wie früh diese 8) Dies Gesetz, charakteristisch für die Willkühr, mit der die Beamten sich dem Handel zuwandten, wohin auch ihre ganze Lage sie hinwies. 9) Vergl. das zur pbigen lex. 5 Gesagte. (Fortsetzung folgt.) Vorläufige Notiz üb er Dunasch ben Librät. Von Leopold Dukes'). Im ganzen Gebiete des Talmud sehen wir uns vergeblich um, grammatische Leistungen der damaligen Zeit kennen zu lernen. Sehr Weniges nur wird uns dort geboten 2). 1) Diese Notiz hat zur Aufgabe, das äußerlich Literarische dieses Autors und seines Werkes zusammenzustellen und die Aufmerksamkeit des jüd. Publikums auf das äußerst seltene Werk den Li brät's zu lenken. In unserer kultur-historischen Uebersicht des geonä'ischen Zeitalters, welche wir in unserer Geschichte der religiösen Poesie zu geben beabsichtigen, werden wir den Versuch machen, so weit es aus hebräischen Quellen möglich ist, die innere En t Wickelung der hebräischen Grammatik zu geben. , , 2) Wir führen hier einige dieser Stellen, welche in das Gebiet der Grammatik und Exegese streifen, dem Leser vor. Eine grammatische Regel enthält folgende Stelle: '*■) nom Kn jrü wn-d ich rb \c\y vbw n:pn bi rram Hon JUD (Jebamot 13 * Jalkut zu Pf. §. 642). Daß diese Regel nicht ■ ganz fest ist, hat schon der Talmud selbst bemerkt, denn es heißt daselbst: 3'ro Nrn PP4? pnmD 'Ul rbwtüb Der Ausdruck mb Dsy wird für das Beiwort gebraucht (Mechiltapar. 11). Daß grammatische Kunstwörter sehr selten waren und daß man zu Umschreibungen feine Zuflucht nehmen mußte, beweist folgende Stelle: Zu dem Vers D*nn “01DD ttbl heißt es in b a-M id b ar rabba (Kap. 22): onn b -N'J DnD'- nm » PHD fin Dnn iCipDDtP. Folgende Stelle beweist die ersten Spuren grammatischer Bildung. Zu der Bibelstelle ollb t> DWDD heißt es (Cholin 5 3.) irpnrvn n:u nn NDbiv * wdü Dvnij; \nd Es scheint,, daß damals die bloße Empirie herrschend war, daß man sich begnügte, die Bibel zu lernen, ohne sich mit der. Grammatik viel zn beschäftigen. Es gab auch in spaterer Zeit manche Perioden, wo das Studium der Grammatik verwaist da stand. Perifot £>tiran3) und der unbekannte Verfasser des riDD4) haben uns ihre Klagen darüber hinterlassen. Die Ursachen, warum zur Zeit der d^ij; dn ms '1 ton.?D^iy rroty 2’b. — 3) Im Vorworte zn seiner hebräischen Grammatik (Cod. hebr. Hihi. Hamb. No. 310, S. 24) heißt es:- Nin N2po2 poy>2a nibannrn hx Dms’2 N'22 -20ni my- 2iapi 222221, 2piay>2 ’b222 niabn.n nnsnn py.n 22 pDjn O'a'2 ib'i n’E'pi 2paiyb nrwno d>23 2221 diu ’22n 212^2; nai? N~ipan 12U21 p2Dbi nmip nwp2bi pani Nt£>D2 pay nmi,!?« iw nyn’na ~n>\' n'bon nwrf? Nb ni222bi D'sbNb cpno 2Unnbi iNsnnb baN muionn nbiym n’nbx min '123^32 2'iaa nJiDH) jnnN2 rrban ni imnw ’biNi 21 by m 'ui niNwm myoa aban Dnb pN Nipan onuna baN Ebendas. S. 26 heißt es: d'WN W2,2L'2 1221- ■ Nb mya 'n'N2 Nbcy ay it^ia’ty arm tit£/ba nnio ,21222 aipaai, bysnm bysaa ruaaa , ainun nio by , aayty 22 oiyab.oab mpi ai nbiti D'byDn mm niDbnnn nar 2nn U'y2 Ninv ayaoi anu'yn ]ia/bn na2n -py pNiy ’222i 2nia M222 □2202123 uiS2. D'DonnD 202ty 1321 D’H23Nn bN2L>' '32kl >LN 2N'2 12 N'bl; 121a 12 N'22 >2ap22 2Dob inn\2D2 .2212N2 b"t >221' '2 O2N>2 nbN ON Nbon p nr PNI 122O3 r?p!2' 21 by ni'N22 □'p2p232r2 nunriNn nap O2 ’2j2 TOnnrni 21, b22 lya . .'1.11 2.1 212 niyO2 2L/22 lbo2 4) Sabbatai in GW 'nstv schreibt dieses Werk Moses Kim chi zu. Allein die Sache ist so gewiß nicht; denn M23iy 222D2 (S. 37) lesen wir p22( 223 2302 2211mniN 02^ f|012 ni'NlNN b"t' 'N2O2 12 N 2 2215' '1.1 D20y OI2122 pjOOL'' 22V2. — Es ist nicht zu bestimmen, welcher C h asdai der Verfasser dieses Buches war.

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