Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1841
- Issue
- 38 (18.9.1841)
- Article
- Die Psalmüberschriften, in kritischer, historischer und archäologischer Beziehung
- Date
- 1841-09-18
- Page
- Spalte 577-578 (sequence 1)
- Language
- German
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|Htr<ittsirbl<iU @t teilte. Berichte, Studien und Kritiken für zü-ische Geschichte und Literatur JVf 38« Leipzig, den 18. September 1841» Abhandlung. Die Psalrrmberschriften, in kritischer, historischer und archäologischer Beziehung. Drkttsr Abschnitt. 3. Namen non Männern in den Ueberschriften. Namen von Liedern. Bestimmungen von Liedern — Literarische Analekten. Chasdai ben Lshak Sprot. — Litt Ueberst'chten. Ueber die Stellung des Kaufmanns wahrend des Mittelalters v. Kl öden. Einfluß auf den Handel von Seiten der Juden. — Litt Anzeigen. Kol-Ridre. Die Pfalmüberschriften, in kritischer, historischer und archäologischer Beziehung. (Schluß.) 2) nur einmal (5), mit.dem Artikel bei oer Präpos. hier ganz gleich mit ein unbekanntes Instrument. Die Verwandtschaft mit Wn laßt auf ein Blaseinstrument schließen, LXX vksq rijg %hi~ Qovo^oavvrig (And. „über die Besitznehmung^) erben, in Besitz nehmen —. Tg. |UW1 4]. 3) Einer ähnlichem oder doch stammverwandten Wurzel scheint anzugehoren, das in den Ueberschriften von Ps. 53. und 83.^ das zweite Mat mit den Zusatz ETÖJJ'? vorkommtt Gesen. vergleicht das äthiop. 'hn singen. Die LXX. geben es unübersetzt wieder: vtieq iiaeis& {rbnp). 5% .j’D&ö n awn nujme bv D'T’P"! das Unglück (nbno voll trank sein) der Bösen, die verlöschen den Namen des Herrn. Becgl. 1. 2. D'nbs pN nb:r bni 1DN 4'2. 4) rPFlJ, (8. 81. 34.) wörtlich die aus Gat; ein von Gat zu den Hebräern gekommenes Instrument; so Tg. rüD 'li'dn ntm by und Raschi. Demnach läge 40) Raschi Ps. 5, 1. mb'M OnT'ÖD L" iTON KrflD) rstm p^b. 41) N.un, das aufgelbsu jn, enlspricht in den Tgg. dem hebr. billQ. Z. B. Qnk. Ex. Ich 20. 32, 19. j. Ex. 32, 19. Nicht. *11, 34. 1 Sam. 21, 12. Ps. 3», 12, dem hebr. “lUD Onk. 'Gen. 31, 27. 42) Raschi Ps. 53, i: 31NM bim' btt; jnbno by jib rran.- W, l: tdd'3 0M> nw rwjn ,12NN nbin by mbn, I int Worte selbst gar keine Bedeutung für Gestalt und Gebrauch dieses Jnstrument's. Neuere Ausleger leiten es von p), Fürst (Com. nny von OM bergen ab, daher ein hohles Instrument, verwandt mit b'bii. LXX. vn'cQ %wv ktjvcov (fite die Äelter). 5) llL'ylsi findet sich einmal mit nilvL (6) und einmal, allein (12); wahrscheinlich ein achtsaitiges Instrument; indessen ist die Verbindung mmwi (1 Ehr. 1b, 21.) dieser Erklärung nicht sonderlich günstig; daher richtiger Fürst (Conc. pOK/): sonus de tribus 'gra\issimus s. imus, veJ instrumentmu religius oclava respondens. LXX. vtisq vfjg öyöotjs. Tg. w) Nimm NIL by. 6) nib^, ebenfalls außer einer Ueberschrift (46) noch l^hr. 15, 20. Man wird zuerst versucht, hier an noby Mädchen zu denken, wonach also nraby entweder ein weiblicher Ehor (vgl. Ps. 68, 26 moby niDDin), oder ein dem weiblichen Gesänge entsprechendes Instrument'wäre; beide Erklärungen befriedigen nicht ganz. LXX vnsq röiv %Qv<plcav (über das Verborgene, oby verbergen), dagegen 1 Ehr. 15, 20. ln\ cliculuco%)'. Tg. (auf den Inhalt des Ps. 46 anspielend) pon Ntw no«' orwN pim prm prraN 'vpnNi. — Wahrscheinlich gehört hierher auch das Schlußwort des Ps. 48. (rm by wns' Nin), indem der Ps. mit wos' zu schließen, und ntoby als beigesetzte Bezeichnung des Instruments zu betrachten ist.43 — Hierher ist wohl auch das ganz unerklärliche ^b ffiöby (Ps. S, 1) mit veränderter Vokalisation zu ziehen, des in der jetzigen Gestalt auch nicht einmal einer Cvnjektur Raum giebt, und die alten Ueberfetzer zwang, zum Midrasch ihre Au- 43) Daß Las Instrument am Schluffe beigcfttzt wird, findet sich auch Hab. 3, 13. 38