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Der Orient · 1841-08-14 · Heft 33 (14.8.1841) · p. Seite 222

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Journal
Der Orient
Volume
2 (1841)
Issue
Heft 33 (14.8.1841)
Article
Krim: Forschungen über Niederlassung der Juden ...
Date
1841-08-14
Page
Seite 222 (sequence 2)
Language
German
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222 in Khaserien (PinJ2>). Im Jahre 1682 unseres Exils, welches ist 474g" nach der Schöpfung (986) — wie unsere Brüder, die Juden, hier in der Stadt xmüD zählen — als die Abgeordneten des Nasi von wao und aus ,bec Stadt m zu unserem Herrn und Nasi, dem Khasaren Davidzu einer Nachforschung in Bezug auf das Gesetz gekommen, da wurde ich (Abraham) von ihm (David) abgeschickt (niPP^tiQ ’finbtf) nach dem Lande Persien und Medien, um für die khasarischen Gemeinden Bücher der heiligen Schrift einzukauftri. In dem Lande , welches da ist das Land Jsscihan (pD'N), erfuhr ich, daß m eine uralte Sefec Tora vorhanden sein soll. Als ich nach jcw gekommen war, da zeigten mir meine Brüder, die Söhne Israel, dieselbe Tora in einer großen Versammlung, an dessen Schluß die Erzählung der Reisen (die Nachschrift N. 21) des Jehuda (Ben Mosche Ha-Misrachi), des Eorrektors, geschrieben war. Sie belehrten mich auch, daß dessen (Jehuda's) Vater Mosche, Ha-Nakdan, der erste Erfinder der Accente (ptWTl n*TCn) war (nämlich der fremdartigen Accente und Zeichen), um den Schülern das Lesen in der Schrift zu erleichtern. Ich ersuchte die Gemeinde in Schuschan, diese Handschrift mir käuflich zu überlassen, aber sie wollten sie durchaus nicht verkaufen. Da kopirte ich mir die Reise-Erzählung Wort für Wort, denn die Bemerkung des Correktors schien mir interessant, und wo seine Worte dunkel und mir bekannt waren fügte ich seinen Wortrn eine Erklärung dazu. Möge sein (Jehuda's) Verdienst mir beistehen und Gott mich lebend und wohl nach meiner Heimath führen"*). — So weit die Einleitung zu der in Nr. 21 schon mitge- (heilten und übersetzten Nachschrift. Man wird sich vielleicht wundern, daß ich diesen Inschriften, die man bis jetzt (v. Jost, R.u.Reggio), ohne die geringste Mühe auf das ühuyn 'iddd xnpo bym vpx p njw ^x (* 'o '"pn wa» im lyb nnnpn "Odjiü yd? winn 'man rwti p rmrp 'd myoD nou wii in *pi' rromDD ss.vv nmon mm p omnx ipmjw mxD wi msPx rpDn mm P mpnym pDxn *r>;n ]w xt my po t w nro nxnnb D'ioicn nw'?w nm». 'o p d.tox buim 'Jiön pm : myn&yn mni mm rmo pnsn ni wn nnbtoa tidd yyo üd?n nyrnx rw xm vinhs? 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Ich gehe daher zur Analyse des Gegebenen oder Gebotenen, die Fragen und Zweifel auf später verfparend, wenn der Text verständlicher und klarer ist, so daß die Zweifel sich von selbst ergeben. — Was die Jahrzahl in diesen beiden Oocumenten betrifft, so wird in beiden nach den Jahren des Exils (U'Nl^^) gezählt, d. h. so wohl Jehnde der Ostländer als der Khasare Abraham bedient sich dieser Zahlung, ohne irgend einen speciellern Beisatz, um dieses oder jenes Eril zu beleuchten, wie etwa mp DimD rnp, -iDXJDpy mP. Aber gleich aus dem Eingänge der Erzählung bei Jehuda (N. 21, S. 162) sieht man, daß er nur das Exil durch Salmanasser meinen kann, obgleich er auch von mmD mp weiß und erzählt, daß seine Vorfahren seit dem ü)m mP in der griechischen Stadt xmW gewohnt. Das Exil durch Salmanassar war bekanntlich.721 vor unserer gewöhnlichen Zeitrechnung, wenn also der oben erwähnte Jehuda erzählt, daß er 1300 des Exils jenes Gesetzbuch corrigirt, so wäre das um 579 n. Ehr. Zunächst wäre dann nur noch zu untersuchen, ob die nähere Jahresbestimmung (oben S. 162) „im 5. Jahre der Herrschaft des nnDD '□n&n" mit dieser Zahl übereinstimme. Wir kommen später darauf zurück. Der Khasare Abraham Ben Simcha sagt in dem hier übersetzten Eingänge zu jener Nachschrift, daß er diese in Schuschan 1682 des Exils abkopirt, also 382 Jahre später, und dieses ist also 961 n. g. I. Der letztere fügt aber als Erläuterung zu den Exitjahren noch die Zählung nach der Schöpfung, und zwar 4746, welches aber 986 giebt, so daß hier eine Differenz von 25 Jahren obwaltet. Abgesehen von dieser Differenz, die sich vielleicht noch ausgleichen Laßt, ist es wohl rathsam, die verschiedenen Arten der Jahreszahlung in den von den Karaem uns zugesührten jüdischen Inschriften zusammenzustellen, um eine Uebersicht zur spatenr Anwendueg der Kritik zu gewinnen. 1) Auf dem aufgefundenen Grabstein des Jizchak Sangari in Kaie (s. Orient 1840 Nr. 18 LB. 283. 284) steht gar keine Jahrzahl mit bestimmten Worten oder Zahlen, sondern man sucht erst eine m den Worten 'IJüd prar» (h kann auch heißen iw m>) zu finden; wenn wir uns daher in der Auffindung nicht einigen können^, so ist das natürlich noch für die Unechtheit des Grabsteines kein" Beweis, da gar keine Jahrzahl darin versteckt zu sein braucht. 2) Auf dem andern in Kale gefundenen Grabstein eines Samuel Ben Daniel Ben Elkana aus Fas (Orient 1840, Nr. 28.

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