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Der Orient · 1841-08-07 · 32 (7.8.1841) · p. Spalte 495-496

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
32 (7.8.1841)
Article
Ueber die in einer Münchner Handschrift ... [Rezension]
Date
1841-08-07
Page
Spalte 495-496 (sequence 3)
Language
German
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495 Lit. Uebersichten. Munk. Haneberg. Saadja's exegetische Schriften. Lit. Ankündigungen. 496 Saadja durch frTOpip wieder, eben so Binjamin (I. S. 53 hebr.), der hlnzufügt wn, nur müßte das Wort nach dem Arabischen punktirt werden. DETI giebt S. durch eben so Binjamin (I. S. 49)/ aber dort ist es falsch punktirt, denn es müßte heißen NON nach dem Arabischen, nicht NM. wird von S. mit wiedergegeben, eben so Binj. (das. S. 32), nur mußte es nach dem Arabischen dort j-ptpppp oder wenigstens iOflfcOitf geschrieben und punktirt sein. giebt S. durch «TTi^N und durch bülDbx,- welches schon Gesenius in seinem Thesaurus bemerkt hat; beide 71^ und kommen bei B. (das. 32 hebr.) vor, und noch besonders erläutert durch NbND W« *OH * rrm£>X d. h. die Insel, auch n*ns!&1 f)bn p rm?^ (die Insel zwischen dem Tigris und dem Eustat), steht aber dort fatsch punktirt denn es muß heißen nTi? oder eben so (eS bedeutet die Verbindung, Brücke), das nach dem Arabischen punktirt werden muß. Für Dntfö hat S. .nao; Binj. (S. 97 hebr.) dafür on^D .Dhns? giebt S. durch mobx1), ebm so D'DnriD durch und dies ist Bezeichnung für Unteregypten, wo die Kopten wohnen (nach Makrffi), und doch erwähnen diese Erklärung die Exegeten nicht (Gesenius, Nosenmüller, Michaelis, Winer u. A.). (Fortsetzung folgt.) 1) Ueber oder wie es in einer andern jüdischen Version heißt fei es als Bezeichnung von DTOD oder von Egypten überhaupt, sieht man sich vergebens nach dem Verständmß um; auch Hr. Munk erläutert es nicht. Mir scheint, daß man für ND'o'ptt zu lesen hat ftßv&X und für NDNO muß es heißen ndjo, und dieses ist wirklich die nationale koptische Bezeichnung Egyptens, Chama und Chima, und Saadja, der erste der sie brauchte, hatte also die Voltsbezeichnung gewählt; ob diese Conjektur sich aber auch nach den arabischen Citaten rechtfertigen läßt, möge Hr. M. entscheiden. Literarische Ankündigungen. Zn diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [75.] Bei I. A. Barth in Leipzig ist so eben erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: n'i'i'n py Alironbea Elia’s aus likomedieu des Karäers System d 6 r IleligloHsplallnsopltie .aus einem zu Constantinopel geschriebenen Codex der Stadt-Bibliothek zu Leipzig, mit Vergleichung eines andern der Königlichen Bibliothek zu München, nebst einem dazu gehörigen einleitenden Traetat des Karäers KaleJb Abba Afonelopolo zum ersten Mal herausgegeben und durch Anmerkungen, Indices und Excurse, zum Th eil von ML Steinschneider, so wie durch reichhaltige Excerpte aus arabischen Handschriften mehrerer Bibliotheken, betreffend die Geschichte der Philosophie unter den Muhammedanern, sprachlich, kritisch und geschichtlich erläutert von Franz Belitzseh. Auch unter dem allgemeinen Titel: A ne k do t a zur Geschichte der mittelalterlichen Scholastik unter Juden nnd Moslemen. Aus hebräischen und arabischen Handschriften der Stadt- und Universitäts-Bibliothek zu Leipzig, der Königlichen Bibliotheken zu Dresden und München und der Waisenhausbibliothek zu Halle, herausgegeben von Wra-nz Eßelitssch, Nachricht. Den Herren Subscribemen. des bei M. 2- Landau in Prag erscheinenden Talmiitl in gr. 8, die Nachricht, daß der 1.3. und 14. Band desselben, enthaltend: Ulenacliot und Chagiga mit MToed Mat an so eben an dieselben versendet wurde. Vom Schulchan Aruclij Megine Ereas würbe das 10 — 16 Heft aus gegeben. Fortsetzung und Schluß folgt in Kurzem. Leipzig, d. 28. Zuly 1841. C. L. Fritz sche- Verlag von C. L. Fritzsche. Druck von 2. H. Nagel.

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