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Der Orient · 1841-08-07 · 32 (7.8.1841) · p. Spalte 481-482

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
32 (7.8.1841)
Article
Das Glaubensbekenntniß der Zenobia, Fürstin von Palmyra
Date
1841-08-07
Page
Spalte 481-482 (sequence 1)
Language
German
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MeratnrblaLt des Orients Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur JV£ 32» Leipzig, den 7. August 1841« BW"»' ' jgwgs-^r:=:r : :::■' -,, Adhandlungen. Das Glaubensbekenntnis; der Zenobia, Fürstin von Palmyra. Von S. Cassel. Hinblicke auf das Zeitalter der Zenobia. — Zur Charakteristik der Bekehrungsschriften v. El. Hurwitz, Nabbinen in Wien. M' Ca ul. Die Iudenmisstoneu. — Sit. Ue b er sich te n. Die exegetischen Schriften Saadja Fajumi's. Prof. H a n e b er g. M u nk. Die geographischen bei Saacha im Vergleich mit Binjamin von Tudela. — Lit. Anzeigen. Das Glauberrsbekenntrrrß öer Zenobia, Fürstin von Palmyra. Von Selig Cassel. (Fortsetzung) Eichhorn^ (Ueber die Könige von Hira, in den Fundgruben des Orients 2, p. 366) glaubt den 15) Die Stelle im Eichhorn lautet: „In der Gegend, in welcher Zabba ihr kleines Reich hatte, fanden wir eine Zaba, die Schwester der Zenobia, der Fürstin von Palmyra, die durch ihren Kampf mit Aurelian berühmt wurde. „Pu»natum est post hacc de summa rer um contra Zenobiam et Zabam ejus sororem . . . fugata est Zenobia cum Zaba et plenissime parta victoria. Der Zaba konnte in dem Kampf der Zenobia mit Aurelian nur dann mit einigem Grund erwähnt werden, wenn Zaba einen Theil des Heeres gestellt und Theil an dem Kriege gehabt hätte; ihr Name wäre von Vopiscus ganz ohne Grund genannt worden, wäre sie in der Schlacht als bloße Zuschauerin gegenwärtig gewesen. Hat aber Zaba ein Hilfsheer gestellt, so muß sie selbst eine kleine Herrschaft besessen haben, in der sich ein Hilfsheer zusammen bringen ließ, und dies ist der Fall nach den arabischen Nachrichten von der Zabba, der Tochter des amalekitischen Königs Amru. Die Gegend der Herrschaft paßt vollkommen zur Theilnahme an einen Krieg, der am Euflat in der Gegend von Tadrnur oder Palmyra geführt worden ist. Zenobia wurde im Jahre 273 n. Ehr. von Aurelian überwunden. Rach einer auf ganz andern Gründen beruhenden Berechnung soll Dschodhaima von Zabba 268. v. CH. getödtet worden sein; greifen nicht die Jahre vortrefflich in einander.^? Diese sehr scharfsinnige Conjektur stürzt jedoch zusammen, wenn man der Lesart sororem, die hier als allgemein bestätigt, angenommen wird, nicht anerkennt. Merkwürdig ist, daß weder Gustav Flügel (Geschichte der Araber, 1. Bändchen, 36ster Theil der allgemeinen historischen Laschenbibliorhek p. 49, welcher diese Eichhornsche Stelle Ursprung der Zenobia auf folgende Weife gesunden zu haben, daß sie die Schwester der Zabba, einer Fürstin in Mesopotamien und Tochter des Amalekitenkömgs Am ru gewesen sei; aber er gründet seine Meinung aus foh gende Stellen iw Wopis cus (AureL 25.) „Pügnatum est post haec de summa rerum contra ZernbkiM et Zähem? ejus sorrore?)i magno cerilimine .fugala est ZenocKa cum Zaba ei plenissime parta victorüiA In dieser Stelle aber wird soror ■ gcit nicht gelesen, sondern man hat die Lesart in den vnlgalis ..so damsi aus dem cod, pafai.. und der cd. princ. in ..socium“ verwandelt, (cf. Casaubon Gruter und Salmasius zu dieser Stelle benutzt zu haben scheint, bei den Worten ,,der aus dieser Ehe entsprungene Amru war es, von welchem zuerst, nachdem sein Oheim von der muthmaß (ichen Schwester der Palmnrenischen Jenobia, Zaba rc. " noch Rühle v. Lilieüstern, der jene Stelle excerpirte, über diese Lesart Etwas bemerkten.. 36) Es ist bekannt, daß seit Casaubon', Gruter und Salmasius wenig für Kritik der Script, hist. aug. miuores gethan worden ist. Ich werde die Urtheile dieser Männer Uber jene Stelle hierhersetzen. Es ist freilich wahr, daß diese Ge. lehrten die arabischen Quellen wenig berücksichtigten, allein es ist auch möglich und wahrscheinlich, daß, wenn auch Eichhorns Conjektur richtig wäre und Zabba für die Schwester der Zenobia gehalten werden konnte, dennoch im Bopiökus, auf den. nicht gebaut werden durfte, socium oder sociam nicht aororem gelesen werden muß. Salmasius: „Contra Zenobiam et Zabam ejus sociam“ Scribendum omnino est, subente editiune prima: contra Zenobiam et Zabam ejus socium. Socium etiarn habetur in Palatino. Sed bis repetitum ibiiegitur Zenobia6 nomen et omissunv Zabae, ({uod pruperantia librarii errat um est. Zabos autem hie fuit duae Zenobiae et socius etiain ({uodammodo, unde cuin Aurelianus ad Zenobiam scriberet, (pioad dedittonenx 32

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