Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1841
- Issue
- 29 (17.7.1841)
- Article
- The itinerary of Rabbi Benjamin of Tudela ... [Rezension]
- Date
- 1841-07-17
- Page
- Spalte 441-442 (sequence 3)
- Language
- German
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441 Die Masaot nach der Prachtausgabe v. Asher, kritisch beuttheilt M. Sider. 442 tionen bietet derselbe bei DONil (S. 59, N. 124) wofür R. G’Oiin vorschlägt^0), während der, wegen seiner Gelehrsamkeit im 'Armenischen rühmlichst bekannte Prof. Petermann Ln einer folgenden Note aus Jadschidschear's Geogr. Arm. (Ben. 1822. 40 p. 85) einen paffenden Ort Tuch (Dhuch, rrim^h) angibt6i). — Eine andere Emendation (iVosairi) für wie R.'s Ausgabe liest (S. 71, Nr. 142.), wird vom Ed. (S. 72, Nr. 142, a) der Lesart jwirt (Drusen) nach der Ed. F. nachgesetzt. Die merkwürdigste Emend. ist aber ^d-dd hl* DipD jijjd (S. 79, N. 158), welche nicht nur durch das jetzt erst erlangte Verständniß der Stelle, sondern auch durch Belege und eine Anm. v. Robinson und Smith sich unwiderlegbar herausstellt. Diese Note ist von einer andern geographischen über Diru "W und DiPUn begleitet 62), — Die Uebersetzu ng berührt Note 136 (S. 66), da frühere »YVDDn D^in „morden mit einer Säge!" übersetzten.' — Wir erwähnen noch einige Noten verschiedenen Inhalts. Uebec rnon (@. 153, Anm. 6) — über die Sekte Kaprosim (S. 56, N. 119), — über Daniels Synagoge (S. 137, N. 263). — In der Stelle nuy crf? jw-diton p 'H vermuthet R. eine spatre Interpolation eines kabbalistischen Abschreibers63). — Alles aber was wir von ihm im Binjamin lesen, tragt den Stempel jener bekannten originellen Gelehrsamkeit, die uns auf die versprochenen Beigaben der folgenden Bände lüstern macht. Zu dem würdigen Kleeblatt jüdischer Gelehrten, Wissenschaft lernen, wie nämlich aus allem, was ein Aufmerksamer wie R., in das Laboratorium seiner Kritik bringt, auch echtes Gold der Wissenschaft hervorgeht. — R. citirt nämlich hier zur Bindication B.'s — die allgem. Zeitung vom 10. Juli 1839! 60) Dasselbe im Kerem Chemed V. S. 210. — *). 61) Man sieht hieraus, mit welcher Sorgfalt der Herausgeber die größten Gelehrten selbst für jedes Einzelne in Anspruch zu nehmen gewußt. 62) Wozu vgl. Zu n z S. 425, Anm. a. h. 63) Mit dem gebührenden Respekt vor dem würdigen Nestor unsrer Wissenschaft erlauben wir uns zu bemerken, daß B. dieses z. B. palästinensischen Juden nachgeschrieben haben kann, welches auch nach der uns mündlich gewordenen Meinung eines bekannten Gelehrten möglich ist. *) In der Anmerkung 3 zu N. 22 des Orient ist ausführlich genug nachgewiesen, wie voreilig und unrichtig die Conjektur HMD war, wie das erfundene Bärenland gar nicht existirt und die Etymologie höchst verunglückt ist. Selbst zugegeben, daß der Dual (!) sein soll von nn Wolf, wie R. in Kerem Chemed S. 210 behauptet, so bleibt es immer räthselhaft, wie Benjamin aus ein D'Din machen soll, das doch sonst nie vorkommt! Wenn R. (a. a. O.) sagt, daß 31 Bar mit dem aramaischen IN Wolf zusammenhängt, so ist das wohl nicht etymologisch oder sprachlich gemeint. Red. die diese Ausgabe unterstützen, gehört mit Recht noch Munk, von dem uns freilich für diesmal weniges aber Exquisites voeliegt. Außer einer Bemerkung über &uyarLl (Bd. I. S. 160) gibt derselbe eine Bemerkung über die Backsteine des babyl. Thurms (S.139 Anm. 8) und eine Aufzahlung der Synagogen in Egypten nach einer Paris. Handschr. des Makrizi (S. 198, N. 342)6Y. — Man wird es uns hoffentlich nirgends übet nehmen, wenn wir in diesem Blatte vorzüglich auf die neue Thatigkeit dieser Wortführer unsrer Wissenschafthingewiesm haben. Man wird es nicht mit Eigendünkel und partikular! stischem Interesse bezeichnen, wenn wir die rühmlichen Leistungen unsrer Glaubensgenossen hervorheben, insofern sie als Muster für das keimende Talent dastehm, noch mehr aber, insofern sie dem voranstrebenden Geiste der Aurückgesetzten Muth und Hoffnung auf allgemeine Anerkennung einzuflößen am besten geeignet sind. Die Noten der übrigen Gelehrten gehören beinahe durchaus dem Gebiete der Geographie an, und dienen natürlich zur Erklärung und Berichtigung des Textes. Die Mittheilungen von Robbrnson und Smith beschränken sich natürlich auf Palästina, dem Hauptort ihrer Forschungen. Sie bestehen weniger in selbstständigen Noten, z. B. über Gilboa (l. S. 68) Maon und Carmel (s. oben bei Rap.), Toron de los Caballeros (1L S. 94, Anm. a) rc., sind aber häufig in die Noten des Ed. verflochten z. B. über Kakun (S. 82, Nr. 195), das Grab Josephs (S. 106f., N. 200 — 1)ß5), Gibeon (S. 88, N. 109) und die Umgebung Bethlehems (S. 91, Nr. 173) rc. Das Letzte gilt auch von den in weitern Kreisen sich bewegenden Mittheilungen Ritters, z. B. die Em endation Wasath für ddnJ (welche bereits als Conjektur am Rande des Textes 66) — das Grab Abrahams (in N. 1/4, S. 92); Andres s. S. 176 Anm. 6. S. 179, N. 319. S. 190, Nr. 330 rc. Bon Baron d'Ohsson haben wir blo,s eine Erklärung von hx ini (S. Di), welches (i. S. 99, Anm. a) s. v. v. Dar al Mora bitta n67), 64) Die Notiz über die Kenißet esch -Scham ijji n kann vorläufig aus dem Schreiben Munks (Orant S.82ff.) vervollständigt werden. Wir hoffen außer den oben als versprochen angegebenen Arbeiten, noch manches Interessante aus dem Nei sejournal Munks in den folgenden Bänden anzutreffen, 65) Wozu vgl. Sunz S. 427 u. 447. 66) 00X1 sucht man nach einer oben bczeichnelen Consequenz des Ed. vergebens in Uebers. uud Index! 67) Wir hätten das Wort in arab. Schrift zu sehen gewünscht, denn wir gestehen, die Form dieses Wortes aus dem Arabischen nicht erklären zu können. Vonwäve ein Fractus möglich, obzwar er sich bei Freitag nicht findet. Aber woher das ein angeha'ng-