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Der Orient · 1841-07-17 · 29 (17.7.1841) · p. Spalte 439-440

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
29 (17.7.1841)
Article
The itinerary of Rabbi Benjamin of Tudela ... [Rezension]
Date
1841-07-17
Page
Spalte 439-440 (sequence 2)
Language
German
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439 Die Masaot des Rabbi Birrjamin von Ludela, beurcheilt von M. Sider. 440 Nr. 60) ursprünglich in Byzanz w. Michael (S. 43 Nr. 83) häufig bei griech. Juden k> — Abba (S. 56, Nr. 118)z Muktar (S. 123, Nr. 229^) — Sakkai (S. 127, Nr. 233). Eine Nutzanw e'n düng dieser Untersuchungen sehen wir bei Kaleb (S. 34, 54), wo aus dem Umstande, daß dieser Name vorherrschend unter griechischen Juden vorkommt, vermuthet wird, daß Kaleb Ben Scheniuel und die mit demselben Hag. Maim. rww C. 23 genannten vier Schabtais deren Vaterland S. 23 unbestimmt gelassen, weit dort die Wahl zwischen Italien und Griechenland (S. 20) nicht entschieden werden konnte, griechische Juden seien. — Es ist dieß gewiß auch zugleich ein für die Methode der Z u nz 'sehen Forschungen charakteristisches Beispiel 50). — Aber nicht blos Eigennamen, sondern auch Epitheta erfahren eine ähnliche Behandlung, und bieten schon in ihrer Erläuterung an sich ein höheres geschichtliches Interesse dar, so z. B. über Abkömmlinge Davids rc. (S. 6, N. 9)51)» — Ein Dutzend Personen mit dem Beinamen 'OYO (S. 29, N. 47). — Der Titel (S. 31, N. 49)«), — dt© (S. 40, N. 78) etwa 10 in Griechenland, 15 in andern Gegenden werden angeführt. — (S. 89, N. 175) 53). 49) Die englische Übersetzung hatte f/Umokhatar" wiedergegeben! 50) Man sieht leicht ein, daß eine consequenteDurchführung dieser Methode von unberechenbarem Gewinn für G eschichte jeder Art sein muß, und es können nur diejenigen van Kleinlichkeit derselben, Unfruchtbarkeit für den Geist u. dergl. uns vorsprechen, die entweder die Consequenzen derselben für die geistige Auffassung der Geschichte nicht begreifen, oder weil begriffen, eben so fürchten wie die gesammte historische Betrachtung, oder auch (und dies eben so häufig wie jenes) nur einen Deckmantel suchen, um die Arbeitsscheu zu verhüllen, die sie selbst zu solchen Untersuchungen unfähig macht. Will man ckber die Anhänger jener Methode kurz weg „befangen" schelten, so gehe man erst aus dem Grund dieser sogenannten Befangenheit ein! — Freilich muß man nicht die aus einem durchgreifenden Studium des Gesammtgebiets hervorgegangenen, und dasselbe in einem hervorspringenden Punkte reflektirende EinzelnLemerkung, mit jenen verwechseln, die als ein zufälliger Einfall, ein unverdautes Citat aus einem vermeintlich seltnen Buche, eine unreife Idee, viel eher dem schweigsamen Excerptenbuche (wenn man anders eins har), als einem schon arrogant und beschimpfend sich unkundig ende Realakt angchören, das auf zwei Sekten abzumachen hofft, worüber ganze, dem Verfasser unbekannte Bücher geschrieben sind, oder im Augenblick erwartet werden. Auf „neue" Fragen, die man schon in jedem betreffenden Lehrbuche zur Genüge behandelt findet, gibts nur die eine Erwiederung: DDD! — So bewährt sich auch hier des Dichters Altbekanntes: „Wenn die Könige bauen re." 51) S. Editor S. 130, N. 248. 52) Hiernach ist S. 127 N. 239 „akove p." auszusüllen. 53) Die Angabe 1147 bezieht sich auf den Karaiten R. MM (S. 104, N. 194) ein Titel jüdischer Astronomen im Mittelalter^). Hingegen heißt Vinjamin selbst bei Del-Medigo .IHN „Fabulist". — Auch Genealogien und Stammbäume sind mit verflochten, z. B. die Familie Schealtiel (S. 5, N. 7), die Familie Antoli.(S. 14, N. 29). Besonders durch Reichthum und Neuheit interessant ist der Stammbaum der Familie des Natan (Dp durch drei Jahrhunderte (S.19)^a). Der Geschichte zählen wir bei: Ueber die rabbmischen Lehrer und Richter jener Zeit, Titel und Namen derselben (N. 117r S. 115—7)^), äußerst lehrreich und richtig. — David el Roy (S. 162, N. 199). — Auch eigentliche Geographie betreffen manche dieser Noten z. B. saußer den von Zunz selbst S. 296 Anm. d citicten] S. 104, Nr. 195 — S. 109, N. 205 (zugleich eine Emendarion) über Damask (S. 116, N. 219); Baalbek (S. 119, N. 222), welches vielleicht unter 0 3 ^3 56) (Mischna Maas. .Ende) zu verstehen. — S. 123 N. 228; S. 124 N. 233, wo auch die Uebersetzung berichtigt wird. — Suca und Pumbedita (S. 133, N. 255), besonders für das Verstandniß des Textes wichtig^). — Eine Emandation (S. 318, N. 3/3) 58). — Wir reihen hieran eine Note (391, S. 226 — 9), die eine kleine Abhandlung zu nennen ist, über M3 als Bezeichnung für „Slaven" und gewiß zu den interessantesten des Buches gehört. — Auch eine rein kritische Note können wir wegen ihrer Musterhaftigkeit nicht übergehen. Aunz bemerkt nämlich, daß für den seltsamen Namen PO) — den (sammtlich citirten) auf DJTOO folgenden Pluralen besser PO. entsprechen würde, gibt aber diese sinnreiche Conjektur ans, weil sich einmal auch ein Sing, nach □ .TO findet (S. 149, N. 285). — Dieser schwachen Exposition fügen .wir Nichts mehr hinzu und halten jeden Leser in Stand gesetzt, sich ein Gesamwturtheil zu bilden. — Es bleibt uns nun für die Noten aller Uebrigen ungefähr der Raum von 1 —1£ Bogen. Hievon bemerken wir als Rap apoct angehöcend zuförderst einige, welche die Authentie Brnjamins gegen die Angriffe des Dr. Jost vertheidigen, nämlich über Tarquin <S. 24, Nr. 37); Amalfi (S. 30, Nr. 48) und die Wallachen (S. 38, N. 73)— Emenda- Iehuda Ha-Abel (Nr. 37 der ersten Abhandl. S. 250) s. jedoch Delitzsch im Onomastikon des Ez. GhajimS.312. 54) Ueber den ntin Binjamins s. noch Editor S. 131, N. 249 Lebrecht S. 359. 54a) Ueber die liturgischen Poesien R. Zechiels (S. 18) vgl. Luzzatto Ker. Chem. V. S. 48. 55) Vgl. Editor S. 165 N. 301. S. 197, N. 310. 56) byi ist Drucks. 57) S. Ed. S. 148, N. 281. 58) Gegen welche d. Ed. N. 375. S. 280. 59) Man kann aus dieser Note die Goldmacherkuirst der

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