Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1841-06-26 · 26 (26.6.1841) · p. Spalte 399-400

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
26 (26.6.1841)
Article
Asher's Prachtausgabe der Massaot des Rabbi Binjamin von Tudela [Rezension]
Date
1841-06-26
Page
Spalte 399-400 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
96% known words query
IRI
…/8555529-9897381-9897460-2365834--1501-2365866
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

399 400 1 Prachtausgabe der Mafaot. Lit. Ankündigungen. NISO dieß und die auffallende Erscheinung, das B.'s geographische Notizen .nur bis incl. Bagdad, von reichen durch Zunz's Noten authentisch bewahrten biographischen') begleitet werden, wahrend von da weiter „in Allem nur 4b) Personennamen" erwähnt sind, — leitet den Ed. zur Behauptung, daß dieser 2, Theil des Buches (!) eben nur enthalte, was er vernommen, nicht wie der frühere, was cs g e f e h e n. 9) 7) Zunz a. a. S. S. 251. zahlt 245 bis Bagdad. 8) Diese Angabe ist ungenau, und die dazu citirten Stellen eben so. Die 4 Personen, welche Zunz <a. a. O. meint, sind 2t. Salmon u.Chanan (1, 114) R. Obadia Q , 129) u. R. Josef A m a r k a l a ha - Levi (1, 130); denn Sar Shalom (1, 128) ist geschichtlich im D. cl Roy.. — „Außerdem," bemerkt Zunz, „spricht er von Einem Manne in Jsfahan" snämlich R. Mosche (I, 136), welchem der Ed. (11 S. 175) die Episode von Sandschar zuschreibt^, von zweien in Egypten" snämlich R. Nathanael (I, 148) und Scheikh Abu Naßr (1,. 154).) — 9) Auch hier muß man nach der vorhergehenden Anm, 8., und dem Ed. selbst (s. S. XI) jedenfalls eine Ausnahme ftatmren. Aber wenn Zunz richtig behauptet, daß Binjamm ohn. e Zweifel jene Orte besucht, deren jüdische Vorsteher rc. er mit Namen erwähnt , so bedarf der gewagte Schluß des Editors, daß er alle andern nicht gesehn, nach der Bestätigung. Im Verlaufe des 2. Bandes kommen noch manche interesante Notizen über die Quellen, welche Vinjamin, außer seiner Authopsie zur Ausarbeitung der Masaot benutzt zu haben scheint. So z. B. über die Tempel (ritten) in Rom nach Josipon (s. II S. 26 N. 38), — so bei Sorcuto (S. 27 N. 41), wo jedoch bemerkt wird, daß auch vielleicht Abschreiber dabei thatig gewesen; —- so die Gesch. der Entstehung v. Patras (S. 35. N. 63). — Rapaport bemerkt (S. 80) daß B. an den einzelnen Platzen blos die Namen der Stad're kurz notirt, und erst spater aus dem Gedachtniß, oder nach seiner dürftigen (seuaty) Kenntniß der F. S. ergänzt habe.. — Ferner scheint B. an manchen Stellen (s. S. 97 N. 181), ohne Rücksicht auf geographische Anordnung, besonders solche Städte notirt zu haben, die mit dem alten Testament (diesen, auch von Pleßner gebrauchten Ausdruck, bezeichnet Geiger mit Recht als unpassend für den Bekenner Eines Bundes) in Beziehung stehen. — Man sicht leicht ein, daß diese Bemerkungen sich natürlich an diejenigen anschließen, die die eigentliche Route unsers Reisenden festzustellen suchen, und deren sind nicht wenige die wir hier zusammen stellen: S. 41, N. 69. S. 95, N. 179, S. 98, N. 185, S. 119, N. 221. S.i123, N. 252. S. 133, N. 254. S. 147, N. 279. S. 158, N. 296. S. 175, N. 314. (vgl. uns. Anm. 8). S. 211, N. 365. S. 226, N. 309). Wir erlauben uns hier auf ein Desiderandum hinzuweisen, welches vielleicht nach dem Plane des Herausgebers, spater kommen soll, nämlich eine Karte, auf der alle von B. erwähnten Orte verzeichnet, und die nach Obigem zu bestimmende Route des Reisenden angegeben werde. (Fortsetzung folgt.) ' Literarische Ankündigungen. Jn'diestn Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [64.] Bei Fried. Aug. Böhme in Leipzig ist so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: b. 2 p ö i i p i h Philosoph und Kabbalist von Moses Chajinr Luzzatto. Nach dem aus einer Handschrift vermehrten Exemplar des Herrn Jakob Kaplan aus Minsk zum ersten Mal vollständig herausgegebm und lateinisch deutsch und hebräisch eingeleitet von M. S. Freystadt, D?. der Philos. u. d. oriental, Philol. ordentl. Mitglieds V. histor.-theolog. Gesellschaft zrr Leipzig. * Bei den jetzigen vielfachen Anregungen in der jüdischen Wissenschaft dürfte wohl ein Werk willkommen sein, das in angenehmer sich einschmeichelnder Form das Verhältniß der Kabbala zum Jndenthume und die Grundprinzipien dieser Wissenschaft auseinandersetzt, und zwar um so willkommener, da > das antikabbalistrsche Werk seines Antipoden, 2lri Rohem von Leon Modenese, jetzt auch durch den Druck veröffentlicht wurde! [65.] So eben erscheint und ist in allen Buchhandlungen zu haben : Der Geist der talmudischen Auslegung der Bibel. Auch unter dem Titel: Halacliisclie Exegese. Ein Beitrag zur Geschichte der Exegese und zur Methodologie des Talmuds. Bon Dr H. S. Hirsch selb 31 Bogen ar. 8gehefttt: 1-} Thlr. Verlag des Athenäum in Berlin» Verlag von C. L. Fritz sch e. Druck von I. H. Nagel.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.