Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1841
- Issue
- 21 (22.5.1841)
- Article
- Bemerkung zu einer ... Notiz des Dr. Carmoly ...
- Date
- 1841-05-22
- Page
- Spalte 313-314 (sequence 2)
- Language
- German
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313 Dr. Beer in Dresden: Ueber Sark Barfat; deffen poetische Bearbeitung des Jjob. Berichtigung. 314 senheit zu Paris im I. 1839 in Händen gehabt und copirt habe, so erlaube ich mir die von Hrn. Dr. C. darüber gegebene Notiz in Folgendem zu erläutern und resp. zu berichtigen: 1) Verfasser jener Dichtung hieß nicht Dark Bar Patach, denn das Akrostichon am Schlüsse (s. weiter) giebt nicht den Namen pIN DrB *0 p-|Nl sondern pNl p?n nETO* — So lauten auch die Worte am Schlüsse des Gedichts („nicht des ganzen Codex") folgendermaßen; ^»7) ämn Dann aan at»N aw “isd by nann aao d^eo 'di nn'^r naaa (paNi) mr am yoia aiaa, Der Verfasser hieß also nD“0 mt.'") und wurde, wie damals zuweilen üblich, in der Landessprache Sarch oder Sark genannt; r^TD war (wie mir Zunz rmttheilte) ein in jener Zeit (im I4ten Jahrh.) vorkommender Familienname, den auch der führte (s. Iuchasm, ed. Orue. p. 133 d und Seder Ha-Dorot, eä. Const. sol. 60.) 2) Das Werk ist nicht im Jahre der Welt 5212 (1452 d. chr. Zeitrechnung) verfaßt, wie man aus der Unterschrift schließen könnte. Letztere ist blos Zusatz des Abschreibers; denn das Gedicht war bereits, a. M. 5124 (1364 d. chr. Z.) concipirt, wie eben aus dem jenes Akrostichon enthaltendem Epilog erhellt, wo es heißt: ~mp ruö wirb ait» DvPt? D’jaä dndj p« "jin1? pai -pin “pyna nau D'31DP3 i'bim Eob' "d'pa!?a Vu f]DD uj*p cjini dtin ap' op pro rw f)DN a'of D’jjui DDE' mp 'lä ya nbrnb ynaip “pinN nya.i aoaa 'i'» n'pj nntypi und nw-np D'napa c.yiat> 'WW npaiNi uipaa uar©’ ump nyap np ba iw no ■ppb Nip' am “j'oma oyab aiu naiapa inxsa aaaai nmaoa >0 ^nta n-oani ijw nuapa pbam aaiarn m napa tnPd D’JtP’ DJ DOT "]\aD)Dl >‘03 0.1 pp anan N'3oa D’Js -pp aaa’ mnab min ]m ob pin d’3-n Dt» na 'ba bp naaN Nach dieser Probe wird man wohl auf das Uebrige nicht sehr begierig sein. Auch von reichen kostbaren Anmerkungen habe ich nicht sehr Viele bemerkt. Das Gedicht besteht übrigens, außer einem Prologe, der die unendliche Größe Gottes besingt, aus 188 sammtlich mit dem Reime dvj endenden, in 2. Hemistichen geteilten Versen, worin der ganze Inhalt des Buches Hiob zusammengedrängt ist, worauf obiger Epilog folgt. — Der Anfang des Gedichts, wo Hiob's Schicksale und Klagen kurz referirt werden, ist noch am besten gehalten. > Na» pip fw rpn!»138 naiDN tPN rp 'p3 aiax ibt» b'na iop ya bp brui Dyaa D3 nuaa aa ^oaa raha batsoi au pnaa nyyp a'pani nba: wa) a' inbt» iboia doeo tat» ayni^a p3)3D nain Nim ib'bi aba awN aa V?p' D’j'pi asoD vi3 i'D nnsi i'pjs nN opat»a rpa wbw D’3iahp D'pty.ab I>nan3' aaa' td caiaoa pE-ipi nyua dodnd) ]o nupi vibx 'n ypt»p xun ddno Dyian o nbt»’ ’sa Dina o ipjj > m piaoi D’Jip 3p biajni na bi u, s. w. Je weiter man kömmt, desto mehr empfindet man, wie sehr diese Compost'tion der erhabenen Poesie ihres Vorbildes nachsteht. Die Verse werden immer holperiger, die Ausdrücke verlieren an Deutlichkeit, so daß im Mskrpt. selbst häufig Varianten angegeben sind. — Doch ist das Ganze als Curiositat bemerkenswerth und zog mich deßhalb an. — Sollte Hr. D. C. vielleicht eine andere Version jenes Gedichts besitzen, so würde deren Mittheilung wohl von Interesse sein. — 3) Das pp ")DD von Moses Jbn - Tybbon ist nicht (wie Hr. Dr. C. bemerkt) der Handschrift ansondern vor geheftet. Der Codex, worin jenes Gedicht befindlich, enthält nämlich folgende Stücke: 1) Jn DD, Commentar auf. Jbn Esra von R. Esra ben Schelomo. (s. Wvlül LidliotU. Uedr. t. Hl. p. 870, wo jedoch statt cod. 140, cod. 110 zu lesen ist, welches auch in Hamberger's Wörterb. Art. Estrok nachzutragen 1/ t OO OO! wäre), abgeschriebcn im I. pD? inat rUUP. — 2) Das erwähnte pp D^ip 3DD, 3) Fragment eines Commentars zum Istm Buch von Maimuni's Lad ha-Chasaka. 4) D'a> mxan, über die naaaa nt»pa in Jesaja, Ezechiel und Zacharja von R. Chanoch ben Schelomo. (Dieses Mskrpt. erwähnt auch Wolf a. a. O. p. 264.)., Jn dieser kabbalistischen Abhandlung wird die bekannte Stelle im Talmud Pesachim: ilN 'U3H 1NL3 HO DOtin D'W>31 D’piap DlblD bxat»' 'Dan nx durch Ezech. 1, 14 erklärt. 5) Commentar zu Bechinat Olam, von R. Meier Leone. 6) Doppelter aber unkompletter Commentar der Sprüche Salomos. 7) 'Wpri) ,W 1HDD, nach Aristoteles.