Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 2 (1841)
- Issue
- Heft 21 (22.5.1841)
- Article
- Derbend: Zustand der Juden daselbst, ...
- Date
- 1841-05-22
- Page
- Seite 162 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2360092-2360147-2360169-2365575--1753-2365612- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
162 Familien Israels und Jehuda's auch die aus Jerusalem Exilirten, deren Vorfahren aus ihren Städten aufgebrochen, Gedalja, des Königs Achas Sohn an der Spitze, um ihren Brüdern in den Kriegen Samariens (mit Salmanassar) beizustehen. Es war aber nutzlos, da ihr Maaß voll war. Salmanassar sing'sie (die Jerusalemer) ein lebendig noch vor seiner Eroberung Samariens und deportirte sie schon früher nach den Städten Mediens, um sie auf diese Weise von ihren Brüdern in Samarien fern zu halten. In den modischen Städten blieben sie bis zur Zeit des Kambyses (d'QCS), Sohnes des Königs Cyrus > denn dieser wollte ihnen wohl, weil sie, vereint mit dm Medern, welche dem Lande Scythien 4), benachbart waren, gegen die scythische Königin Tomy r is o) Krieg, führten, um an derselben das Blut des Vaters (Cyrus) zu rachen. Die vereinten Kroger besiegten -die Heere der Tomyris und brachten sie selbst lebendig vor ihren König Kambyses, welcher sie für das vergossene Blut seines Vaters hinrichten ließ und ihr Land (Scythien) in Besitz nahm. -Die Krieger baten hierauf den Kambyses, daß er ihnen in Scythien Besitzungen geben möchte, welches er auch that und Besatzungen ihnen zurücklicß. Die Israeliten und die Meder holten ihre Frauen, Kinder und Eigenchum und ließen sich nieder in wo sich schon Cyrus berühmt gemacht, ferner in DNrfclD und dndjw, welche sie aufbaueten und mit dem 'Namen Krim (Dn:>) belegten, ferner in D^nrrn ybo (Judenburg, vielleicht Tschusut-Kale), welches sie befestigten (ich lese nKn, nsD keinen^Sinn gibt) und in der Stadt die an dem scythischen Meere liegt, worauf sie ihre Güter nach der griechischen Stadt der Wohnstadt meiner Vorfahren, seit dem Exil durch Titus, führen. Als ich nach meiner Vaterstadt ■QD1&', drückt, daß ich ihn fast gar nicht wiedergeben kann; vor rnSEnßü scheint mir ein Verbum des Nachsatzes zu fehlen, etwa TW-!; eben so ist mir ^nnnyl-kSYVY >31201 nicht klar genug. 4) ist die Benemrung für Scythen, die schon sehr früh im gebrauch in de?.L neuhebraischen Schriften gewesen sein muß, da schon Josefen (Sefer Josef den Gorion), p. 09 der Breithauptschen Rusgabe, das Wort so gebraucht; was daher unter C’ verstanden wird ist unbezweiselt, nämlich das s c y r h i s ch e Meer, und l'HX das Scythenland. Wenn aber der Gebrauch oieser Benennung als aus der Wiedergebung des sei durch und mithin durch italienischen Einfluß (s. Zun^G. B. 151) zu erklären ist, so konnte vielleicht dessen Gebrauch in Derbend gegen die Aechtheit zeugen, wenn man nicht annchmen will, daß dessen Gebrauch trotz der Abgeschlossenheit der dortigen Juden dennoch sich dorthin einen Weg bahnte. 5) iV'VD'pn« Ich weiß nicht, welche Namenbezeichnung die richtigere ist. Die Ermordung, des Cyrus durch die scythische Königin Tömyris erzählt weitläufig Herodot 1,208—14. und Justin.!, 8. erzählt dem Herodot diese Geschichte nach. Residenz des Darius, des Meders^), hcimkehrte, im fünften Jahre der Regierung des Persers '"iNON, 1300 unseres Exils, corrigirte ich dieses Buch des Gesetzes für den Gelehrten (~ann) Mordechai ben Schimeon, welcher den Chaber-Titel (nron) empfangen". Italien. Italienische Grenze, 25.Febr. (Forts.) Doch da erhielt Leo XU. die dreifache Krone, alles wurde wieder wie vor der französischen Occupation und die alten, langst vom Staube bedeckten Bullen, die Fluch und Verderben über die Juden ausgossen, echielien wieder ihre volle, vernichtende Kraft. Kein Jude durfte fortan ein Grundstück erwerben, ja selbst die, welche der gleichen befaßen, mußten binnen kurzer Frist ihr Hab und Gut an Christen verkaufen und man kann leicht denken, welcher Gestalt der Verkauf ist, der gezwungen abgeschlossen, wozu man geiwthigt wird. Nur in Feraca, daß wir dies hier einschaltm, sind den Israeliten, ohne daß man wüßte, wie? Güter erhallen worden, die sie (5) Hier fol.it im Tcxte jr;'EV welches ich in Bezug auf d ni Ausauimenhang nicht z» erklären weiß, da Schirwan nicht paßt. Uiber die Städte 3332, 3l * * 4 5?n3, ^133, 2X313, X3S31.1 TDlty, X332'3, p 2-313, DND’piD, 2X331X, 2'313'3 y^>2 spalcr. T!Djri mim p »mro pp)3 32'd p mim mx (7 32>x rbnn oy 32P.1 32>x nnssyoa aw nypi ni pyct? ’232> 2y ^32" -£>d yam ay 33P.T 3dxjdP» 322 niin 32’x ^>X32" "ojs' w 31332/12 X33i P133 xin 31331 rPrn xt n^nP mnuai pDitya 'Lim -ch pixi \J3 21P.1 runo xjsw xvi pwi 2x312 xt ^3 MS Py 1313J 22-21 22- 23'2-l31 32X22p>2- 2P32- 32-32 “bnnrüDJ qmPj px3 22120 >21201 2'3'2 3y 23122 px mimi bxnc'1 nn-DK'D jn, nnPes runon dtd nnj2 p22> nionPD3 annyo omnx miyp ixL'2ebanm mp.i 22X2 ,3X^2 '2 bp?“ Xp1? 21^X32 TX ppD,3 p rn'rnch D’jD1? Dn^'i;)3Dlty NX rd? 23p 32X)2Pr7 D»n 2t7-2N> >D> 3y 2iv 1333 Dmnx Pyo 2p'N3Np '32 '3yp TiP» DüPn-D 3213 DmP .32,3 X3.3) >3y p2>3 '^33 p 2’223 2'2'!SN p-xp 2’2np Dni'il '32 'J3 2y 2'^n ,32Np2p 2322NN27 >3322 1'2X 23 2ip2p ,32p2N X3'2^3 Dy Dn1?,-^ ,323,33 D2P2 2’322 ’JDp ,31X33 2"N3 ,31^2.3 ,3'NiP"N Py NN'? NIMX') N1N3 222 Wp33 ,3ll3X NX 23333 1’3X 233 D'32'n >321 bx32>’ 1Np3 23^3 131273 D'3'ÜJ 23 D»3 2'SJn2' l'L-3133 22» 132323 223333 2321 2NM ,322^-22 ,31X3p'l 1332- 2X231X31 2X3p)D31 22-1 3’ 22- )b 2-313 T2X 2'2'2-,3 2’ Py .3332 3>y31 13333 32-X 2'3l,3',3 ypD31 ,2'33 ’3X '3U2 3'y N'ch',3 X332-2 3'y1? 2,3’JpD 2’212'Dl 2'22-2rrc&D 3'7 '3212- ,33 '23^12 3'yp 'X133I O!2'2 NlP.1 p '313213 p!X2 213*?2P 2'2-'?32 232-3 j13'2-^ '322 2-1'33 .33122 332 ,31 '2232 13'2lP.lP 21X2 2-P2-I?)Px '2333 m.12i> 331’ h' 21333 hpiü siy22p 3333 '3332 33P — .px 312 p'D DPiy 3y iy3tl X13 13