Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1841
- Issue
- 20 (15.5.1841)
- Article
- Zur Geschichte der christlichen Kirche in Arabien ... [Rezension]
- Date
- 1841-05-15
- Page
- Spalte 303-304 (sequence 5)
- Language
- German
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303 Chroniken des petEschen Arabiens. Literarische Ankündigungen. 304! S. 157 f. Es wäre, wenn auch alle weitere Bestätigungen mangelten, unzweifelhaft, daß man diese Wüste Pharan zwischen dem Sinai und Palästina nahe an der edomitischen Grenze zu suchen und von dem peträischen Pharan zu unterscheiden hat, wie auch bereits Makrizi gethan hat (Winer Reallex. art. Pharan). Nun findet sich aber auch wirklich ein oppidum Pharan erwähnt, nach Eusebius und Hieronymus drei Tagereisen östlich (nordöstlich) von Elana, jedenfalls identisch mit dem Flecken Pharan \ wo im dritten und vierten Iahrh. n. Ehr. eine berühmte Laura stand, in deren Nähe Euthymius (geb. 377) fünf Jahre lang eine anachoretische Celle bewohnte. Hier, in der südöstlichen Wüste des heiligen Landes, besuchen ihn fleissi'g o5 cctco Garpcov nazigsg, die sonst auch oft schlechthin 05 rov $>ciQctv oder Qagovlzai ((Pctgavlzca,) genannt werden. Die Lage dieses Pharan wird im Leben des h. Euthymius naher bestimmt. Es ist ctno s§ <sr\^nmv vijg ayiug Ttoksag öiaKBiiiEvi] oder mit andern Worten : [idioig zijg nolscog rI&QoGolv^icov öie%ovGa j (Coteler. 1. 1. II. p. 209). Die gleichnamige, von! dem Flecken Pharan benannte Laura lag zehn Stadien von diesem östlich; eozi yag zig ngoguviGypyzaziliov zrjg Xuvgag (fragcov (al. fäugccv, Qetgcov) öina 6zu$i,oig a7t£%ovGcCy Qagav opomg nctl avzri zulov- (jbiv1)], ov fJLeralcißovGci> oi^icu, %fjg STzoavv^iag} aX)J i avvfj zrj Icivga ^svaÖLÖovGa ^ulXov. Ohne die Kenntniß und Festhaltung dieses Unterschiedes richtet man in der Kirchengeschichte des peträischen Arabiens große Verwirrung an. Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [50.] In meinem Verlage ist so eben erschienen nnd liefert Herr C. £r Fritzsche auf Verlangen mit 33^- pC. Rabatt für eigne Rechnung: nisn ,)r2b rpin Chinuch libne MiMh > oder Stunden der Weihe für israelitische Confirmanden in einer Reihe von Betrachtungen über die wesentlichsten Punkte.der mosaischen Lehre von M. Creizenacli, Dp. Nebst einem Anhang jüdischer Gedichte von Dr. Theodor Creuzenach. gr. 8. broch. Preis 1 fl. 12 kr. 16 Ggr. 20 Ngr. Herr Dr. Crerzenach nimmt bekanntlich durch seine von eben so großer Gelehrsamkeit als forschendem Geiste zeugenden theologischen Werke einen der ersten Plätze unter unfern wissenschaftlich gebildeten Theologen ein, so wie er, als praktischer Religionslehrer ausgezeichnet ist. In dem gegen, wärtigen Buche hat er der israelitischen Jugend und den Religions-Lehrern ein sehr schätzbares Hilfsmittel in die Hand gegeben. In edelster und zugleich populärer Darstellung har er die Religions-Lehre, so weit sie in den Kreis der Consirmanden gehört, entwickelt und nichts unberührt gelassen, was zur Befestigung eines erleuchteten Glaubens in den Herzen der Jugend dient. Es wird bei der Confirmation mit dem besten Erfolge gebraucht werben und segensreich wirken. SK. L. St. Goar, in Franks, a. M." [51.] Bei Löbel Balaban in Lemberg ist erschienen und bei dem Uebersetzer Bloch zu haben: t! II . t .?tcn nnrin oder Lebensgefchichte unseres Lehrers Salomo Jizchaki nebst Geschichte und Schicksale seiner Schriften, Bemerkungen über seine Lehrer, Nachkommen und Freunde. Deutsch versa ßt von Dv. Zurrz in Berlin jetzt "ns Hebräische übertragen und mit Anmerkungen bereichert von Sims0» Bloch. In ' 8. Preis 26. Gr. Verlag von (§. L. Fritzsche. Druck von I. H. Nagel-