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Der Orient · 1840-12-05 · 49 (5.12.1840) · p. 764

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
49 (5.12.1840)
Article
Zur Geschichte der Homiletik
Date
1840-12-05
Page
764 (sequence 4)
Language
German
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768 767 Zur Geschichte der Homiletik. Literarische Ankündigungen. dem Juden, der selbst, wie aus Iosua Cap. 10 hervorgeht, den Betrügern, welchen er sich eidlich verpflichtet hat, Wort halten must. Der vierte Theil bespricht das 4. Gebot: „Gedenke des Ruhetages, um ihn zu heiligen," wobei der Verf. am Schluffe mit besonderem Recht nachwekst, daß durch dies Gebot Israel zum Propheten der Völker geworden; denn man bedenke, daß der christliche Ruhetag nur auf den Sonntag verlegt wurde, um von den Juden abzuweichen. Und dennoch erhoben sich aberwitzige Köpfe mit kurzsichtigen Augen, und wollten unfern Ruhetag auf einen schon verlegten Ruhetag verlegen! — Alle diese 4 Gebote hat Hr. Dr. H. einfach und ungezwungen wieder zu combiniren gewußt. Im 5. Theile wird die Liebe zu den Eltern, aber nur in Verbindung mit der Liebe zu Gott erläutert, damit die fünf ersten Gebote oder die Eine Tafel nur Pflichten gegen Gott enthalte. — Ueber Einzelnes haben wir Folgendes zu erwähnen. S. 146 trennt der Verf. noch zu stark und zu deutlich Freiheit und Gesetz, wir glauben Freiheit ohne Gesetz höre auf Freiheit zu sein, und werde Zügellosigkeit. S. 153 können in dem großen, schwerfällig construirten Satze die Wörter „von ihm" dem Sinne und der Wortstellung nach sowohl auf Gott als auf Glauben bezogen werden. — Die elfte Predigt, eine Fortsetzung der vorigen, spricht über die Pflichten gegen Menschen oder über die letzten fünf Gebote, eingegraben auf die zweite steinerne Tafel des Bundes, und zerfällt natürlich ebenfalls in 5 Theile, welche ohne vorangeschicktes Exordium mit einer kleinen Peroratio enden. (Schluß folgt.) Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden 'literarische Anzeigen aller Art>. so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [162.] Bei Heinrich Franke in Leipzig ist folgendes hebräische Werkferschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen; Die Pesach-Hagada oder Erzählung von Israel's Auszug aus Egypten. Zum Gebrauche der beiden ersten Abende des Mazot-Festes» Von Neuem wörtlich aus dem hebräischen Originale verdeutscht. Dritte verbesserte Auflage. In 8. Preis 6 Gr. Diese höchst splendid gedruckte Ausgabe enthält verschiedene hebräische und deutsche Vorerinnerungen, dann die ganze Hagada, Text in großen Lettern, correkt und mit guter deutscher Uebersetzung gegenüber. Unter den verschiedenen neuen Ausgaben zeichnet sich vorliegende, trotz der Nachdrücke an einigen Orten, vortheilhaft aus. Ohne Uebersetzung br. 3 Gr. — Bei Parthien gebe ich einen bedeutenden Rabbat. Corrigesida. In meiner Arbeit „die fortschreitende Entwickelung der Cultur der Juden in Deutschland," welche im Literaturblatte des Orients abgedruckt ist, bitte ich die geneigten Leser, nachstehende Druckfehler verbessern zu wollen. Seite 432 Zeile 12 von unten statt: Juden, lies Juda. S. 446. Z. 9. v. oben st. Vorentwurf!. Vorwurf. S. 446'. Z. 17. v» o., st. hemmt l. gehemmt. S. 448. Z. 5. v. o., st. jene der Reform,!, ja die Männer der Reform. S. 475. Z. 28. v. o., st. wohlthätig l. so wohlthätig. S. 475. Z. 4. v. u., st. 1783 l. 1789. S. 476. S. 2. v> o., ft. Terminologie l. Terminologie. S. 494. Z. 13. v. v., st. Prüfung l. Präsens. S. 494. Z. 29. v. o., ft. von nun an l. erst von nun an. S. 494. Z. 33. v. o., st. sie nicht l. sie nicht mehr. S. 495. Z. 4. v. o., st. gedrückt U getränkt. S. 495. Z. 20. v. o., st. überschreiten l. überschritt. S. 512. Z. 1?. v. 0., st. unheilbaren l. untheilbaren. S. 525. Z. 9. v. u., st. wußte l. wählte. S. 525. Z. 1. v. u., st. 1735 U 1799. S. 528. A. 3. v. 0., st. sie l. sich. S. 605. Z. 14. v. u., st. alten l. allen. S. 638, A. 25. v. u., st. einrichtete l. einweihete. S. 646. Z. 14. v. u., st. Absenker l. Rivalen. S. 646. Z. 8. v. u., st. Hochsynode l. Hochschulen. S. 692. Z. 8. v. 0., st. Haltung l. Geltung. S. 692. Z. 11. v. 0., st. mehr l. mir. S. 692. Z. 34. v. 0., st. dost l. daß. S. 692. Z. 37. v. 0., st. Pröfung l. Prüfung. Sk 692. Z. 9. v. u., st. Vorsehung l. Forschung.' S. 717. Z. 23. v. u.,'st. sei l. ist. S. 718. Z. 25. v. u., st« Gedanken l. Gedankens. S. 719. Z. 7. v.o. st. entschloß l. erschloß. H. Iolowicz. Verlag von C. L. Fritzsche. Druck von I» H. Nagel.

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