Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1840
- Issue
- 45 (7.11.1840)
- Article
- Probe aus einer nächstens erscheinenden Dichtung
- Date
- 1840-11-07
- Page
- 710 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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v *■v * vw rWU.UMU'Hiyi'ClU ^iu Aiituwigungen; 712 Jedem anders dünkt der Glaube,, Jeder presit aus seiner Traube Sich den t h m beliebten Wem; Mischt und sondert sich die Sorre, Schenkt mit frohem Loastsworte Sich den Kelch des Heiles ein. So zersplittert ist die E i n n u n g, So verschieden ist die Meinung, Ferne sich, wie Süd und 'Nord; Doch, ihr sollt sie selbst vernehmen, Wie sie, ohne'sich zn schämen, Jeder führen laut das Wort! Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betr-effen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. An das Publikum Für den Beginn des zweiten Jahrganges dieses Blattes richtet die Unterzeichnete Redaktion an ein geehrtes Publikum die ergebene Bitte, sich recht frühzeitig darauf abonniren zu wollen, da nach dem Verhaltniß der Abonnmtenzahl die ganze Auflage bestimmt werden wird. Außer allen Buchhandlungen Deutschlands nehmen auch alle Postämter und Zeitungs-Expeditionen Bestellungen an, da die Königl. Sachs. Wohl. Aeitungs -- Expedition zu Leipzig die Hauptspedition übernommen hat. Da von Seiten der Redaktion weder Mühe noch Kosten gespart wurden, um das Beste und Gediegendste recht schnell herbeizubringen, so vertraut sie den Freunden und Förderern des Guten, daß sie für Verbreitung dieses Blattes in ihren Kreisen, namentlich bei Gemeinde-Vorstanden und angesehenen Gemeindegliedern, recht thatig sein werden. Die Redaktion. Gesuch. Ein junger Mann, der jüdische und klassische Studien gemacht und auch ein treffliches Talent zum Predigen hat, sucht eine Stelle als Oberlehrer oder Prediger. Bei einer schnell bewirkten Anstellung sieht er weniger auf einen bedeutenden Jahrgehalt. Die darauf reflectirenden Gemeinde-Vorstände belieben sich au den Redakteur dieses Blattes in frankirten Briefen zu wenden. t153 j m 2 N 1 p “1 s die Sprüche der Väter das älteste Denkmal der neuhebraischen Literatur. In der Ursprache zum Behufe akademischer Vorlesungen herausgeg eben von Julius jFürst. In 8. Preis 4 Gr. [154.] Im Verlage von Karl Tauchnitz in Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu haben: Lehrgebäude der aramäischen Idiome mit Bezug auf die Indo-Germanischen Sprachen von. Julius Fürst Auch unter dem Titel: Formenlehre der GhalSaiSchen Grammatik. In 8. Preis: 1 Thlr. 8 Gr. Dieses sprachwissenschaftliche Merk, welches zum ersten Mal die aramäische Grammatik nach den Principien der Sprachvergleichung behandelt, ist auch das erste, welches im Semitischen die analytisch-historische Methode angcwendct. Eine aüszügliche Uebersetzung desselben lieferte Herr Blücher unter dem Titel: ,,Marpe Leschon Ar a rnr." Vermag von C. L. Fri tzsche. Druck von I. H. Nagel.