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Der Orient · 1840-10-17 · 42 (17.10.1840) · p. 651

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
42 (17.10.1840)
Article
Mahzor le-mo'ade El. Festgebete der Israeliten ... [Rezension]
Date
1840-10-17
Page
651 (sequence 3)
Language
German
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653 Bemerkungen über die neuesten Bibelübersetzungen. T)r. Zunz^s Blvelwerk. auch in der Sprache des mostimischen Mystik/in der Lehre der Ssasi, in diesem Geheimsinne für „Gott" gebraucht (S. Gülscheni ras des Mahmud Schehjstri in Hammer- Pargstalls Ausgabe S. 26). Aus diesem Hu bildet die Mystik des Orients Huweijat, d. i. das absolute Seyn, gleichsam die Echeit, die absolute Objectivitatder Dinge, so wie: men „ich" dort zur Bezeichnung der absoluten Subjectivitat gebraucht wird. Die geheimsi'nm'ge Formel INI ptt, Ichheit und Erheit, bezeichnet als Name Gottes die Vermahlung der absoluten Subjectivitat mit der absoluten Objectivitat zu einer unzertrennlichen Einheit. Zur Erläuterung des kabbalistischen pK lassen sich sehr gut Schebistri's Worte vergleichen'in seinem Nosenflor (H.-P. Uebersi): „Wenn norgestellt wird das absolute Seyn, Wird bezeichnet es durch's Wort von Ich und Mein." Bemerkungen über die in letztverflossenen Jahren erschienenen deutschen Bibelübersetzungen. T. Die Bibelübersetzung unter Redaktion des Dr. Zunz. sFortsetzung.^j Jes. 24, 17. wird die Paronomasie gut wiedergegeben „Grauen und Grube und Garn" NNO) ")NO NO). — Jes. 27, 8. Durch Aufstörung Hnondd, sehr gut nach Fürst S. 756. — Jes. 28, 22. den Gott der Heerschaacen; sollte heißen „den Ewigen der Heerschaaren." — Jes. 32,19. und wird sich ausbreiten, 1")O), ist eine kühne Uebectragung. — Jes. 38,13. Ich schrie bis zum Morgen. Wie kann aber 'fW schreien bedeuten? Selbst das Targum, welches dafür hat DWi K*nto dt-)OU ix WQich scheint nur paraphrastisch verfahren zu haben. — Jes. 40, 2. rufet ihm zu; sollte heißen „ihr," — Jes. 40, 6. seine Anmuth; wo heißt NON Anmuth? — Jes. 51, 6. wie Mücken sterben sie hin, pniD' p m Die Unrichtigkeit dieser Gesenius'schen Auffassung hat schon Fürst dargethanin der Concord. S. 559.— Jes. 59, 13. schwanger ging und gebar das Herz. Wie kann M gebaren bedeuten? — Jes. 59, 60. Tanne, Cypresse und Fichte. Der Uebcrsetzer dachte wohl nicht mehr daran, daß er dieselben drei Wörter 41,19 durch „Cypresse, Fichte und Buchsbaum" wiedergab. Jer. 6, 27♦ Das Erz, neu und vortrefflich. Die Septuaginta, welche es durch dEdoK^iaa^ivog giebt, scheint jmD; gelesen zu haben, welches bei Fürst zu ergänzen ist. — Jer. 29,3. den gesandt hatte; sollte heißen „die gesandt hatte." — Jer. 31, 12. und an Oliven. Warum nicht „Oet," wie Dt. ll, 14. in derselben Verbindung? — Jer. 31, 39. nach Goah. Eben so Martin „vens Goha." Von sehr Vielen wird dieser Name falsch geschrieben, und Salomon schrieb noch „Goath." — Jer. 34,5. und wie man deine Vater verbrannt hat, die frühern Könige, die vor dir waren, so wird man dich verbrennen. An sich ist es unerhört, daß man bei Israeliten jemals verbrannt habe, dazu kommt noch, daß bei dem Verbum allenthalben das Objekt im Accusativ steht, nicht aber mit b. Man wird daher beffer mit allen übrigen Interpreten außer der Vulgata annehmen, daß das Verbrennen sich auf andere, dem Könige angehörende Dinge beziehe, wie es schon der Talmud nimmt. — Jer. 34, 18. gleich dem Kalbe; so auch Luther „wie das Kalb," welche einfache Interpretation denklebrigen entgangen ist. Ez. 7/26. und Gericht auf Gericht trifft ein, sollte wohl heißen „Gerücht auf Gerücht." — Ez. 21-, 15. ein funkelndes Wehe, eine Geißel mit Geheul, ddetedeo )n. Herr Arnh. nimmt also w als Abkürzung von .w, O in letzterem Worte als Präfix und als Hauptwort, wie 27, 32 Dr?JD; aber wie funkelnd bezeichnen kann, das ist mir rathftihaft. Was die Septuaginta vor sich gehabt haben mag, ist mir eben so unbekannt, sie übersetzt eyafe e^ovdevsc, drcod-ov ndv §1;lov. Auch die Vulgata stimmt nicht mit unserm Text überein. — Ez. 21, 33. daß man es atze, damit es blitze. Wie kann ätzen bedeuten? Wie las wohl die Septuaginta? sie hat dafür iyelgov owcog Gzikßrig. Fürst unter laßt uns im Stiche. — Ez. 23, 5. nach Aschur; Kampfer. Sowohl Etymologie als auch der Zusammenhang begünstigen diese neue Ansicht, heißt ja auch :np der Kampf, wi/Ps. 144,1. Ebenso V-12. — Ez. 23, 24. wie eine Dornhecke, p,i. Zusammenhang und Etymologie lehnen sich gegen die Auffassung auf. Vgl. Fürst unter d. W. — Ez. 29,10. von Migdol bis Swene; eben so 30, 6. ganz treffend, die Septuaginta/ welche allein es so auffaßte, hatam meisten Gewicht hier, weil sie dort heimisch ist. — Ez. 35,10. und der Ewige, der ist dort — gewesen. Demnach gehört dies noch zur feindlichen Rede; neu und sehr paffend. — Ez. 35,14. wie sich das ganze Land freute : die Oede! Auch hier zeichnet sich Arnh. sehr vorteilhaft gegen alle seine Vorgänger aus, indem nDDsy als Ausdruck des freudigen Feindes genommen wird. — Ez. 38, 2. Rosch. Vergl. Jsr.Annal. 1839. 34. — Ez. 43,15. und das Altardach, pNnnrn, Wahrscheinlich nach Rasch i, der aber den ganzen obern Theil darunter veesteht. (Bei Fürst fehlt diese Stelle unter — Ez.44,22. die eines Priesters verwittwete ist, dürfen sie nehmen. Nach dieser Übersetzung würde unsere Stelle im Widerspruch stehnmit Lev. 21, 7. wonach eine jede Witwe dem Priesterstande außer dem Hochpriestec eine erlaubte Ehe ist. Der Talmud Kiduschin 78, d., dem schon das Targum folgt, 42 *

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