Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1840
- Issue
- 41 (10.10.1840)
- Article
- Sefer torat Mose, der Pentateuch, ... [Rezension]
- Date
- 1840-10-10
- Page
- 642 (sequence 2)
- Language
- German
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643 Arnheim's Pentateuch Leurch. Lit. Änalekten: Ueb. einige sefaedische unbek. Dichter v.Carmoly. 644 S. 710 gegebene Etymologie weiter geführt. als verwandt mit 12', 7TO, bedeutet ursprünglich eingraden, einzeichnen", merken, daher np:"ein Gekennzeichneter (durch Physiognomie, Sprache und Kleidung), ein Fremdländischer. Das Hitpael nimmt entweder das abgeleitete Moment in sich auf, wie hier, und heißt: sich fremd stellen, oder es weiset auf den ursprünglichen Sinn zurück und heißt: sich kennzeichnen, sich kenntlich machen. Das Piel "W 49, 22 Spr. 20, 11. 1 S. 23, 7 heißt: merken, und die Redensart ‘irflK ‘IIÜ ist ein prägnanter Ausdruck: Gott hat ihn gemerkt für meine Hand, ihn in meine Hand zu liefern. MiO 49,22 wird vom Stamme 7NO (verw. mit hergeleitet, in der Bedeutung abbrechen, absondern, womit NN'IO'ein Bruchstück, ein Bischen, im Aram. Zusammenhängen soll. Schon diese wenigen Bemerkungen werden hoffentlich hinreichen, den Werth dieser Ausgabe ins Licht zu setzen und wir hoffen, daß sie in keiner frommen Familie fehlen.wird. Literarische Wrralekterr. I. iteber einige sefardische unbekannte Dichter von Dr. C a r m o l y. 4) Abn er d i B u rg o s. Unter allen Apostaten, welche düs Judenthum in Spanien verließen, war keiner so eifrig als Schriftsteller gegen das Judenthum, als dieser Rabbi Abner, der als Judenchrist unter dem Namen Also n so d i B u r g o s bekannt ist. Seine Familie war eine der berühmtesten unter den Juden in Burgos, er selbst war ein starker Talmudist und ein ausgezeichneter Arzt, und schon in seiner frühern Jugend 'hat er manche schätzbare Schriften abgefaßt, wie z. 33. einen Cömnlentar über I b n - Esr a 's Erläuterung' des Decaldgs. Ein anderes Werk von ihm gedenket Don Isaak Ab rav an el in seinem Josua - Commentar 44 in Bezug darauf man sogar in (Dt. 32) als gebend, eine Hindeutung auf den Untergang dieses Apostaten suchte (s. Schalschelet ha-Kabbala 56^; Arugat ha- Bösem o. 30 S. 94 b). — Dieser A b n e r wurde zu Burgos im Jahre 1270 geboren, er ließ sich aber in Valladolid nieder, wo er als praktischer Arzt sein ganzes Leben durch war. Er starb 1346 im siebzigsten Jahre seines Lebens. 2tußer den vielen Werken, die er in hebräischer Sprache zur Vertheidigung des Christglaubens geschrieben, hat er sich noch sehr viel mit hebräischer Poesie beschäftigt. Unter den im Interesse des Chrkstenthums abgefaßten Schriften sind die vorzüglichsten: 1) Hlifo ttötlhß “IDD, welches eine Kritik über das Werk n riDh^D enthaltwelches IosefKi m ch i geschrieben. 2) niNJp nmb noo. 3) dv-id ‘"iöd. »Gegen diese Werke schrieben die Gelehrten Joses Schalom und Isaak I bn - Pol k a r (<S. Mss. dellossi’s Codd. llebr. Bibliot. VoVli. p. 3. cod. 533), von dem ich im Orient (L.-Bl. Nr. 16) ein Epigramm mktgetheilt, nur steht dort fehlerhaft Alkind i statt A l so n so.— 5) Isaak Bar Josef Jbn-Polkar So schreibt er selbst seinen Namen in seinem WerkeAWlH HD’’) Oy, so nennt ihn auch der Verfasser des O"N “llpn 32b. und de Rossi in seinem Handschriften-Verzeichnisse Cod. 533, nur in dem Dizionario Storico 'imrb .Cf “bfe geschrieben. Dieser Jbn-Polkar war ein berühmter Schriftsteller und Dichter (einige Gedichte oder Epigramme von ihm habe ich in dem Orient bereits mitgetheitt), und die Vorzuglichsten seiner Schriften .sind: 1) *)!DlSsri Oy ’mnn NQ'l, handschriftlich in der königlichen Bibliothek in Paris; 2) JTiJUX niEnnn, eine Entgegnung auf das oben erwähnte Buch NND nbSVÜp des Alsonso, handschriftlich in der de Rossi'schen Bibliothek in Parma; 3) nü«.mD3ri UJ, gegen die Astrologie, handschriftlich, im Vatikan zu Rom, mit Anmerkungen von seinem Zeitgenossen Rabbi Abner. Bemerkungen über die in letztverflossenen Jahren erschienenen deutschen Bibelübersetzungen. S. Die Bibelübersetzung unter Redaktion des Dr. Zunz. (Fortsetzung.) 2Saw.17,3. Wenn alles zurückkehrt (außer) dem Manne, den du suchst. Diese Ergänzung scheint wirklich früher im Texte gestanden zu haben, denn die Septuaginta hat wohl vor sich gehabt, sie schreibt Tclrjv ipv%i]v dvögo'g svog. Nicht uninteüffant ist auch, wie sie SUSO wiedergiebtz oV imGTQecpsL q vvp(p7j TCQogi tov civdQa avTfjg. Sie las demnach: nm bK rfo diw. 1 Reg. 6, 5. Redestätte. Außerdem was ich gegen Dr. Salomon, der. TOi „Anredeplatz übersetzte, in den isr. Ann. 1839. 34. bemerkte, kann noch .eingewendet werden, daß beim mosaischen Tempel, wo der innere Raum wirklich zum Anreden bestimmt war, derselbe nie heißt; beim salomonischen Tempel ist diese Bestimmung nirgends angegeben. — 1 Reg. 7/ 40. Waschbecken; auch - dagegen gilt das dort bemerkte, wozu man noch vergleichen kimn 2Regl25,14. — 1 Reg. 7, 37. Heuschreckenfraß; eben so übersetzt Zunz 2Ehr. 6, 28. nrnN nach einer Hendiadys, obgleich gegen