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Der Orient · 1840-09-26 · 39 (26.9.1840) · p. 618

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
39 (26.9.1840)
Article
Bemerkungen über die in letztverflossenen Jahren erschienenen deutschen Bibelübersetzungen
Date
1840-09-26
Page
618 (sequence 3)
Language
German
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ux«7 sjvwu-vwu-v uuj tuuyc u« ilt?CIU* iyctßü£l|tßttDtU|]C D* 6^0 2 Sam, 2,1. Und der Ewige sprach. Im Texte blos -IDN’). — 2 Sam. 3, 7. Es sprach Jsch Böschet zu Abner. Da das erster- Nomen im Texte nicht ausgedrückt ist, so sollte es in Parenthese stehen. — 2 Sam. 5, 21. und es trug sie davon David und seine Leute. So erklären dieses Wort schon die Septuaginta und der Talmud Aboda Sara 44, a. wo auch der Widerspruch mit 4 Ehr. 14,12. gehoben wird. — 2 Sam. 12, 31. und that sie unter Sagen und eiserne Dceschwagen, und eiserne Aexte, und führte sie durch Ziegelösen. Da das erste „sie" im Texte nicht ausgedrückt ist, so hatte es hier in Parenthese gesetzt werden sollen, oder noch besser dafür „die Städte," welches auch Jost allg. Gesch. d. isr. Volkes 1. S. 253. für wahrscheinlicher halt, nämlich: „David ließ die Städte Ammons mit Sägen, Hacken und Aexten zerstören und die Menschen bei Ziegelöfen arbeiten," oder was derselbe auch vermachet, „er nöthigte sie mit der Säge, dem Dresch-Eisen, der Axt und an Ziegelösen zu arbeiten denn David ließ die Menschen wohl nicht zersägen und zerhacken. (Fortsetzung folgt.) Rückblick e auf einige die Schrift: „Rabbinenwahl rc. k.", betreffende, unschuldige Mißverständnisse. (Fortsetzung.) Es spricht sich darin, daß seit längerer Zeit bis auf die Gegenwart herab die Ertheilung solchen Beistandes bei Sterbenden als Berus einer heiligen Genossenschaft (Nt^Hp i^ron), einer Brüderschaft erscheint, welcher vornehmlich die Beerdigung obliegt, und deren Mitglieder davon auch den Namen tragen (□\rDp), die aber ohne Unterschied aus der Mitte des Volkes und aus allen Ständen hervor- und zusammentreten, ganz unzweifelhaft die allgemein geltende Ansicht aus: daß im Allgemeinen ein Jeder zu diesem Geschäfte des religiösen Beistandes für befähigt, und nicht weniger nach Umstanden jedenfalls als zu einem Werke der Wohlthatigkeitfür bemüßigt zu halten. Zwar möchte wohl im Allgemeinen immer doch zunächst dem rabbinischen Gelehrten vorzugsweise der innere Beruf, die Tröstungen der Religion zu ertheilen, zuzuerkennen sein. Aber gerade um so weniger kann darin .die Hinweisung auf Einen und zwar auf den beamteten Rabbinen als religiöses Oberhaupt, der dann für solche Hilfleistung in Anspruch zu nehmen wäre, gefunden werden, Wenn man übrigens in neuerer Zeit, wo nun freilich sehr oft dem Einzelnen jene von jüdischen Satzungen selbst als Gemeingut bezeichnet und geforderte lebensvolle, an der Quelle geschöpfte jüdisch-religiöse Bildung aügeht, das Bedürfniß fühlen mag, diese in ihrem bedeutsamer! Einflüsse durch die Wirksamkeit des Rabbinen in der Form der „Seelsorge" ersetzen zu lassen, und durch die Umstände sich dazu bestimmt findet; so ist dies demnach immer nur eine ganz äußerliche und zufällige, d. i. ohne alle innere Nothwendigkekt gegebene Anordnung, welche der eigentlichen wesentlichen, begriffsmäßig gefaßten Bestimmung des Rabbinen stets fremd bleibt und weder irgendwie ihre eigentliche Begründung noch auch nur ihre Rechtfertigung auf jene zurückführen kann. In Ansehung der Bestimmung des Rabbinen als die des Gesetzauslegers und Richters, welche wir somit den Bemerkungen des Hrn. Dr. H. gegenüber hinlänglich gerechtfertigt haben dürsten, wird endlich S. 13 —17 unseres Schriftchens gezeigt, wie die durch diese Bestimmung bedingte Gesetzforschung und Gesetzkenntniß des Rabbinen in Folge der bezeichnten ungünstigen Einflüffe, denen eben nur der „neue" Rabbine ausgesetzt ist, wenn diese in der That ihn treffen, vielfach beeinträchtigt und vereitelt wird. Und auch hieraus kann natürlich nur im Allgemeinen die Möglichkeit der Unzulänglichkeit des „neuen" Rabbinen, nicht die Wirklichkeit in einem bestimmten Falle, resultiren, welches Letztere immer nur als ein in der Erfahrung Gegebenes Herausstellen kann und muß, wenn es irgendwie anzuerkennen. S. 14. „Aber solche Forschung und solche Kenntniß ist für den jüdischen Theologen, welcher unter dem Einflüsse der oben bezcichneten, in Beziehung auf jüdisch-religiöse Praxis so ungünstigen Conjuncturm steht, kaum möglich," und S. 17. die Schlußworte in Betreff dieses Punktes : „Faßt man dabei die oben dargelegte Bestimmung des Rabbinen ins Auge, so ist nicht in Abrede zu stellen, daß demzufolge der jenen nachtheiligen Einflüssen etwa zugängliche junge 'Rabbine seiner Bestimmung gar nicht, der Rabbine der alteri Weise hingegen ihr vollkommen entspricht, was denn doch wohl bei einer Rabbinenwahl den Ausschlag zu geben geeignet sein dürfte. Zufolge der in diese Darlegung wörtlich anfgenommenen Stellen aus dem bisherigen Verlaufe unseres Schriftchens, konnte es in Wahrheit keinem unbefangenen Leser verborgen bleiben, daß in besagtem Schrifcchen überall nur ein möglicher Einfluß der bezeichncten ungünstigen Umstände auf die neuern jüdischen Theologen nachgewiesen werden soll und vorausgesetzt wird, in keiner Weise aber über die Behauptung einer möglichen Unzulänglichkeit des „wissenschaftlichen" Rabbinen hinausgegangen worden. Gleichwohl ist es nicht unterlassen worden, insbesondere noch um der Schwachen und Empfindsamen willen, die entscheidenste ausdrücklichste Erklärung hierüber abzugeben, und auch den leisesten Zweifel dagegen mit der Angabe des Zweckes, dem der Inhalt des Schriftchens dienen sollte, fern zu halten. Der hier zuletzt angeführten Stelle schließen sich nämlich unmittelbar folgende Worte an: S, 17, „Es ist hier durchaus nicht außer Acht zu lassen, daß der, als jenen ungünstigen Einflüssen zugänglich gedachte Rabbine der neuen Zeit, rein hypothetisch ist, blos e.in „Problema" (im Hinblicke auf das Problema des Templers in Lessings Nathan): mögen^ übrigens immerhin

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