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Der Orient · 1840-06-06 · 23 (6.6.1840) · p. 361

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
23 (6.6.1840)
Article
Zerstreute Notizen über die jüdisch-arabische Literatur
Date
1840-06-06
Page
361 (sequence 1)
Language
German
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361 Zerstreute Notizen über die jüdisch-arabische Literatur. 362 V. Zerstreute Notizen über die jüdisch-arabische Literatur. (Aus einem Briefe.) Die Sonne jeneu erlauchten Häupter der Gaonen an jenem hellen Himmel von Irak, wo Sora liegt, neigte sich stark zum Untergchen, die jüdisch-persische Civilisation hatte ihren Bildungscykel durchlaufen, da löste ein Stern erster Größe die Sonne ab, der gelehrte und wissensreiche Said Ibn Iusuf Alfajumi, oder wie seine Glaubensbrüder ihn nennen: Saadja Gaon. Sein moslemitischer Zeitgenosse Masudi, der arabische Geschichtschreiber, spricht mit Begeisterung von ihm (de Sacy, Chr. ar. I. 351. 356), und Bechaji sagt am Schluffe der Vorrede zu seinem iT&Cin^K D&rO die va. terlich rathenden Worte: Strenge dich an, die Schriften des berühmten Rabbi Saadja zu erfassen; denn sie geben dem Verstände Licht und klären auf die Geister, sie geben Anleitung dem Nachlässigen und regen auf die Trägen (d. i. jyDDXl tPi pXYlX 'S ibi nnj/’D 13“) bjixs ix D"-|PX anaa psxjPx nxtnni jxnix Px '©am npybx nan xn^xs pDXSpX ynJm). Er schrieb in arabischer Sprache: 1) *VD2Dri/ eine arabische Uebersetzung des Pentateuch, die mit hebräischen Lettern in dem zu Constantmopel erschienenen vielsprachigen Pentateuch (1546) abgedruckt, so wie mit arabischer Schrift in den Polyglotten von Paris und London. 2) %TD£,n/ eine arabische Uebersetzung des Jesaja, welche der Professor M. Paulus in Heidelberg, nach einer einzigen Handschrift der Bodlejana (cod. Poe. n. 32) in zwei Heften (1. Jena 1790. ii. das. 1791. 8.) herausgab, nachdem er es vorher in arabische Charaktere umgeschrieben hatte. Diese Bodlejana-Handschrift hat am Schluffe die Bemerkung: myo uohk uzni ino rntay “posn nöD nity PiP’x tnna bin fjdt 133*11 Ina ja na’^'n L'xn nnEoa6 upnx. 3) bvtfnbx 3X03, d. h. das Buch der Theodice, eine Uebertragung des Hiob, begleitet mit kurzen Anmerkungen. Dieses Werk befindet sich handschriftlich in der Bodlejana zu Oxfoct (cod. Huntington 511), wobei zugleich die arabische Version des Hiob von M u sa G r k a t i l i a sich befindet, und das hebräische Original zu beiden als Grundlage. Zum Anfänge von Saadja's Vorrede zu seiner Uebersetzung heißt cs: xaa avx 'Px aicoabx PnynPx axna riainn «in napi i^xn nnj)D uwi una ria'naPx exn nainn rin n'cna bw. ' 4),nT|&bx ri£s6 J'5?3DPX 1'CSN, d. i. Erlauterung von siebzig immer nur einmal in der Schrift vorkommenden Wörter. Dieses Werk befindet sich ebenfalls wie das 2XD3 in der Bodlejana (cod. Huntington 573), gleich hinter dem bekannten arabischen Sendschreiben des I e - huda Ben Karifch an die Judengemeinde zu Fes. Von diesem für eine Parthie der hebräischen Lexicographie höchst wichtigen Werke, worin das Idiom der Mischna, des Talmud, so wie die syrische Sprache zur lericalischen Erläuterung mit benutzt wurde, sagt Abn-l-walid MerwLn Ibn Gannüh in der Vorrede zu seiner ausgezeichneten hebräischen Grammatik papbx axna die Worte: fl'bj/ 13X Dp xai Ja ankn xaa n'by nrnsnex xnpaPx ja xnnxtj' pH paa ix nax'ioPx riibbxi maPnbxi njtraPx nrix pPi 'S x'snca pxnapbx nxbxa ynex ja nnxn^'ncx 'S nbbx nann 'dtqPx na'naPx exn nj^aix ja xppaPx ’s nnneaPx ricci n?Px 'Py niabnbxi / wo Abulwalid sich erklärt, daß er nach Saadja arbeite. 6) Z3DD/ d. i. die Bücher der Sprache, ein großes grammatisches Werk, welches bei Ibn-Esra unter dem Titel rp-pj; *iE>p citirt wird. Saadja selbst erwähnt dieses Werk sehr oft in seinem" -XNO, aus welchen Citaten wir zugleich sehen, daß cs eine mannigfaltige Reihe von grammatischen Aufsätzen enthielt, aber auch Abulwalid erwähnt es, wie alle Schriften dieses Mannes, sehr lobend. Eine Abhandlung z. Bin diesem grammatischen Werke hieß 2XDD, wie er'selbst in seinem genannten philosophischen Commentar zu dem Buche Iezira so.2. 8 2) sagt: 'SlPxi VZpPx SXNS 'S nXöni^ X!2 jp^l) eine andere darin war gewidmet den Buchstaben i/TiPX 111 42 eigentümlichen Fällen, wie er selbst ^das. 4. 3) ausdrücklich sagt: SB XppaPX 'S XI"6 JXS yririx XB XS Pnxi oxb6x bnx nxnp pxsnxa v xrua N'LXS xjPps npi exarix rixnpp ri’sxa rib xnnai pxnyPx 2DD ]£, und daß es überhaupt mehrere Abtheilungen hatte, erhellt aus der Stelle (das. 4. tz. 3): nmi# “ip nnPbx ana ja PixPx axnabx 's "Pi. „unser Rabbi Saadja, sagt Abulwalid in der Vorrede seiner Jjßpbx aX”~, bestrebte sich an den Punkt zu gelangen, zu welchem hinzukommen überhaupt möglich war u. s. w. 1^-^) waan 'nPx nxxrPx riax Tu*ii' nnri niix päj ii^PPx j"an ’s nxai rubxa' 'iix pjPx in: “pD'i nnxyjuia ja p’ria 'S xnpns päbm xnbiax aaai ciDiaPx naxna Pna jsPx xina x^äa xraa jxa xa : xü'x na Xiiaäa ja' cP xai PüPPx axnaa 6) ipxaaPX axna, d. i. drS Buch der Uranfänge, ein arabischer Commentar zu dem bekannten Buche rrpaT, welcher handschriftlich in der Bodlejana (cod. Poe. 256) sich befindet. Das Vorwort des Saadja beginnt H'by wax cmax 'Px aia^a ’-XaaPx axna xac cxicbx. 7) Das Werk des Jbn-Rosthd OnPx axna P'bpn ocnabxi, de sensu et sensibili, ist eine Uebersetzung des griechischen und unter dem Titel £TV)/$m ^DH ms Hebr. übersetzt. Nach dem Zeugnisse BortoloccPs ist es in Venedig mit einem Commentar des Levi Gersuni gedruckt; Plantavitius hatte

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