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Der Orient · 1840-03-28 · 13 (28.3.1840) · p. 193

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Journal
Der Orient
Volume
1840
Issue
13 (28.3.1840)
Article
Sendschreiben ... an Chajim Selig Slonimski
Date
1840-03-28
Page
193 (sequence 1)
Language
German
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Berichte, Stndien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. Jli§ 18. ' Leipzig, den 28. März 1.84Ä» Sendschreiben S. I. Rapaport's an Slonimskr (Forts.). — ^Dr. KrassL-'.s Proben .aus -Lachtemoni (Forts.). — Ente r a r i s ch e 2(nalekten. Ahron Ben Elio, dar Karäer, über z:vei-indische Sekten. S.. Meklenburg: ,S3.e n B ala am 's Horajat Ha-Kore. Poetische Mittheilungen von Dr. Carmoly. ^— Salomon Pleßners Consirmationsreden. — S a a l sch ü 6 's Forschungen über hebraisch-egyptische Archäologie. — Literarische Ankündigungen. — /; S e n b s ch r e i b e n , Salomo Jehnda Rapaport's an C h äji m Selig Sion im s k i. (Fortsetzung) Bevor ich aber zum Talmud übergehe, will ich nur noch erwähnen/ daß ein Gelehrtereine erwiesene Berechnung gefunden, nach welcher die Berechnung von Prof. Boguslawski sich als unrichtig erwies, die du aber ausgenommen hast, wie du dich auch aus der auferord. Beilage zur Allg. Zeitung 15. Oct. 1835 überzeugen kannst. Dieser Gelehrte, mit Namen Sch mitz, stellt' auch die richtige Meinung auf, daß die .Kometen sich immer mehr von der Sonne entfernen, und dadurch sowohl ihren Lauf um die Sonne in immer verlängerten Zeiträumen zurücklegen, als auch das von der Sonne empfangene Licht immer schwacher wiedergeben. Die Bestätigung für diese Annahme liefert schon der Halley'- sche Komet, der früher seinen Lauf in 75^ Jahre vollendete, wahrend er jetzt 76 Jahre und 8 Monate braucht, und dieser Unterschied fand innerhalb acht Jahrhunderten statt. Herr Schmitz hat auch berechnet,, daß vor 2,500 Jahren dieser Komet in 73 Jahren seinen Lauf um die Sonne vollendete, und so bestätigten sich die Erzählungen von diesem Kometen ganz genau. Im Jahre 642 v. Chr. hat man diesen Kometen in 20hen bemerkt, wo sein Schweif ein Drittel des Horizonts bedeckt haben soll; dann finden wir wieder das Erscheinendieses Kometen ausgezeichnet 130 v. Ehr., d. h. nach sieben Zeiten von 73 Jahren, -und nach zweimal 73 und 1 Jahr wieder, nämlich 16 m CH. Daß nicht das jedesmalige -Erscheinen niedergeschrieben wurde, hat in dem Darniedert-iegen der Astronomie seinen Grund, und dem schwachen 'Aufblühen dieser'Wissenschaft bei den Griechen haben wir diese spärliche Aufzeichnung zu verdanken. Der nach den | Annalen der Astronomie im Jahre 16 ru Ehr, erschienene Komet ist derselbe, den Josephus (Jüd. 'Kriege 66. 85) .erwähnt, wie er in der Gestalt eines Schwertes über der Stadt Jerusalem stand, das kommende Unglück des jüdischen Staates verkündend. .Fügen wir dann noch 731- Jahr hinzu, wo er doch wieder erscheinen mußte, so haben wir 89j n. Chru, oder die Zeit der Herrschaft des Kaisers Domitian, Bruders des Titus, der bekanntlich von 81 bis 93 n. Ehr. regierte. Jn'denTal- . müden und in den Midraschen finden wir' die Reistn vieler großen Gelehrten Israels von Palästina nach Rom erwähnt, die gerade zur Zeit dieses Kaisers blüheteü, und unter diesen namentlich Rabban Gamliöt, Rabbi Eliöser, Rabbi Jehoschua, Rabbi Elasar Ben Alarja und Rabbi Akiba (st Sukka 23^, Kidduschin 27b, Makkot, gegen Ende, Horajöt 10», Sisri s. Ekeb Midrasch zu s. Wa-Etchanan und Midrasch Echa gegen Ende), wahrscheinlich um die blutigen Edikte dieses Kaisers zu mildern (st Z.emach David, gegen Jost, der diese Edikte nur über das Abendland ausgedehnt meint), und wahrend dieser Reise siel die Erscheinung des Kometen. Nach dieser richtigen Voranschickung wird uns ein höchst interessantes Gespräch verständlich, welches der erwähnte Gamliel mit Jehoschua bei einer solchen Reise auf dem Schiffe geführt und das sich Horajot (lQa) findet. Dieses Gespräch lautet .im Original also: ’ZH pi -6 idn * niLlb rbm ns idjj ppb. yts-m’ * ^sn bo tc-isy. )-> nvsi .nyT is"in vs * bmbm nbw ' äse nb * -anbiD nm~ iw vncai ' v'MV r)N;nyh'Di nw nbiy ririai T1- P P : vni>x nyn'i 'fbp w bv nen by. non nn^V ~y bV? nyecb ni» ivwb c’jniw * nsscp b .dh?p>d bi t^cbb “3D bbi bsi\b ns nnb .jm cis (b. t). Rabbi Jehoschua nahm, bei seiner Seereise nach Rom mit R. Gamlivl, Brod mit und auch Mehl zum backeil; 13

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