Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 28 (1922)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1922)
- Article
- Anthropologische Geschichtsschreibung
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 2)
- Language
- German
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?ltttl)topslool)d>e (Sc;dnd)l[d,»tfifruHfl_1*3 (Ifntbc. Wenigstens verschlägt es den: Rassenstolz di?r Gcrmanenll;ccretitec nichts, ihre leuchtend, allein menschlich 'lnachen.de Art au.sschließlich vor-der jüdischen Un-Art in Szene zu setzen. Lluch nicht dem Selbstgefühl Otto Hausers, des jüngsten Epigonen Gobi n e a u s und E h a m b c r Ic i u 5 , der in feiner „G c - fdjtdjte des Judentums" (Weimar, Alettz Tuncker, 1921), dem Judentum aufs neue den Scheiterhaufen richtet. Hauser bat schon durch frühere rassentheoretüche Arbeiten sowie durch seine dichterischen UeLertragungen der Vsalmcn. des Rotzen Liebes, des Buches Hiob und feine Romane „<avinoza" und „Tas neue Jerusalem" sein besonderes Interesse iür das'jüdische Probten: bekundet. Als .Historiker ist er Vertreter der anthropologischen Geschichlsaussassung, d. h. der Anwendung der Rasjcn- Lheorie auf die Geschichtsforschung; er beschrcitet also keine neuen Wege. Darinn trifft man. mich in seinen: Werke überall alte Bekannte. .Hauser glaubt, nur die Am hropologie könne das 22 erden unb Vergehen der Völker e r c l är c u , was bisher weder der idealistischen noch derinateria liftischenGe sch ichtsausfassung gelung?:: sei. Und es ist tatsächlich verblüffend, teste einfach die Formel ist, die dieses größte Rätsel der Geschichte glatt und restlos löst: das Zuströmen lichten (nordischen) Blutes läßt die Völker e m p o r st e r g c n, fei u V crsickern, durch M i s ch n n g m i t d n u k l e m Blut, läßt f t c untergehen. Uebcrall, v.>o di e Sloufcen erscheinen, blüht eine Kultur auf, mo sie durch Mischung dunkeln, geht 'sie zugrunde. Wo inmwr wir daher einer lvirklichen Kultur begegnen, muß lichtes Blut vorhanden gewesen sein; wo selbst unter dunkelfarbigen Massen hervorragende Menschen Großes geleistet haben und leisten, sind sie blond, bezw. lichte:: Blutes. Hammurabi, Saul und David (des letzteren Trauerlicd auf Saul u-ü) Jonathar: ist „eines der tiefsten, reinsten, nordischste:: Kunstwerke der Bibel"), Spartakus (?), die gwßen Künstler der Renaissance. Spinoza, Napoleon!. („Sprosse altgermanischer Adelssippen"), Moritz .Hartmann (der schöne germmusche (!) Jrwch, Gabriel Rießcr waren Blondlirrge. .Herzl*hatte das vornch-ne Gesicht eines assyrischen Königs (die assyrische Herrensch.stlst '.nur nordische,: Ursprungs). Ilcberhauvt hatten alle jüngeren Zionisten, denen H. iwh-ergerreten ist, Helle Auge::, Helle Haut und waren, blond. -- Un: gekehrt ist natürlich alles Minderwertige, sind alle Entartnngserscheimingen der Völker, auch der nordischen, auf Mischrasiigkeir znrückzuführe::. So ist z. B. den nordischen Völkern ursprünglich aller religiöse Haß, jede' Verfolaungssncht fremd. In diesen Erscheinungen wirkt" der Geist des Alten Testaments. s'Wie B. in den Friesen, die Bonisazius erschlugen, itub den: prc:,s;ischen Oberkirchenrat, der Jatho mrv Traub ihres Amtes cnN setzte. D. Vers.) Das habgierige werkgerechte Priestertum ist überall ein Produkt der Mischvasiigkeit, :oie z. B. „der katholische Priester mit seinem rauben. Kopf, seinem schrvarzen Haar, seinen blaugrün geschabten Backen, dem flachen Gesicht. Der Katholizismus überhaupt, vor allem das Papsttum, ist neben dem Judentum der stärkste Exponent der Mischrassigkeit. „In seinem Verhalten s,um Judentum bekund-et sich die Mijchrassigkeit des Papsttums besonders deutlich. Sie stehen einander