Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1921)
- Article
- Im Kampf um unser Vaterland
- Date
- 1921-12-01
- Page
- 372 (sequence 11)
- Language
- German
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Im deutschen Rer 6) 0^ic -ionistischc-^oil bei* Psalmistcn ist einem jeden Inden heilige Erde. Worum 'SuSu^1'^ sich aber für die meisten deutschen Inden handelt, ist die TataroblcnTeN^er sacbe, daß sie sich bur ch M u 11 u r, d u r fl) G c s ch i ch t e n n d schen QdgeÄmr p r a ch e als vollberechtigte Glieder des deutschen Volkes fühlen, mtb daß dieses Deutschsein innerlich verbunden ist mit unscru: Iudesein. Das Nähere ist in einem anderen Zusammenhang ausgeführt worden. Es ist eine F a l s ch in ü 1t zere i, wenn von jüdischer und von nichtjüdischer Leite behauptet wird, Judentum und Deutschtum seien nicht miteinander vereinbar. Wer das bestreitet, muß erst -,G 1 a lt t» c n u b £> c im at" öon Eugen F u ch s widerlegen. Bisher ist es wohl noch nicht versucht worden. Aber mm kommt das Schlimmste — L u - Ludendorff will d e n d 0 r s s Iv i l l n i ch t bei e h r t werden. Der G e s ch ä s t s - ^'werden!'" führende A li s s ch u s; des M. E., jener grossen Bereinigung deutscher Studenten jüdischen Bekenntnisses, deren zwei erste Prinzipien T reue z u m Baterland und Treue z n m Judentum sind, hat sich seinerzeit an Herrn Ludeudorfs gewandt, iveil er angeblich der d e n t s ch v ö l t i s ch c u Stndentenbewegung, also jener Bewegung, die jüdische Akademiker ihres Rechts und ihrer Ehre berauben will, einen überaus anerkennenswerten Brief geschrieben hat. In dem Schreiben an Herrn Ludendorff führte der Sl. li. aus: ’ £n „Wir beanspruchen feinen Lohn, keine -Anerkennung u en orss. j,-u. selbstverständliche Pflichterfüllung. Wohl, aber werden Eure Exzellenz es verstehen, wenn wir mit Empörung und Entrüstung alle Bestrebungen zurückweisen, die dem deutschen Studenten jüdischen Glaubens aus parteipolitischen oder theoretischen Gründen, aber fernab von moralischen Bedenken seine Zugehörigkeit zum deutschen . Bolle zn bestreiten trachten. Mit ihm sind wir nicht nur durch Kultur- und Rechtsgemeinschaft,. sondern mehr noch durch das Blut unlöslich verbunden, das deutsche Juden in alten Kriegen des letzten Jahrhunderts, das unsere Perbandsbrüder in diesem Kriege vergossen haben. Wer unsere Zugehörigkeit zuin deutschen Polte bestreitet, bedroht das Fundament unserer Ehre und unseres Lebens. Gegen ihn müssen wir uns mit allen Kräften zur Wehr setzen. Unseren Berbaudsbrüderu^ die ans dem Felde zurückgekehrt sind, und noch mehr dein Andenken derer, die im Felde geblieben sind, glauben wir es schuldig zu sein, alle Zweifel völlig zu zerstreuen, die sich aus der oben angeführ- . ton Aenßerung Eurer Exzellenz ergeben, und. wir würden daher Eurer' Exzellenz für eine entsprechende Änfklärnng besonders verbunden sein." Ludendorffs General Ludendorff hat es für richtig gehalten, sein Ant- Äniwor^anren^ortschreiben folgendermaßen einzuleiten: „Bei der Stellungnahme der unter jüdischem Einslus; stehenden Presse und damit der Judenschaft gegen mich kann ich Ihnen als einer jüdischen Organisation eine Berechtigung zu Ihrer Frage nicht anerkennen." Man merke: Zunächst wird. bic .unter jüdischem Einfluß