Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1921)
- Article
- Im Kampf um unser Vaterland
- Date
- 1921-12-01
- Page
- 368 (sequence 7)
- Language
- German
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Im deutschen Reich 'Jficovic fol'ßt, welche bcn romantischen Zauber irgendeinem längst versunkenen Feudalismus in seinen heute vorhandenen Ausläufern befehdet, so ist man von vornherein anttiuUtonai. Darum uuu and) die konservative Partei, die Borgängerin der heutigen Dentschnationalen Bolkspartei, von jeher antisemitisch, lind sie muhte es sein, weil die politische (Gleichberechtigung alles dessen, was Menschenantlitz trägt, was nun einmal ein Fundament der jüdischen Religion, also des Judentums und der Iudenheit ist, letzten Endes im Gegensatz zu der Rechtsauffassuug der Konservativen gestanden hat. Tchon in dem Staats- und Gesellschaftslepikon von Wa gener ist ausgesprochen, „e s m u st neben das reine, i n seiner S t r e lt g e v e r h a r r e u d e Pt e ch L ei n e SK u s >• n a h rn e z u g u n st e n g e rv i s s e r e r s o n c n u n d B e r - ä l t n i s s e g e st eilt w e r d e n , die eine ganz besondere, rech: gefiellt. von dem Gr undchar alter des Rechts abweichende Institution bildet, so dag liier dem Recht ein Ansnahmerecht gegenüberstehl." Daher stammt also die Forderung, die Sozialdemokratie unter ein Ausnahmerecht zu stellen, daher der Wunsch, der noch in der „Deutschen Zeitung" vom 9. November in einem Plussatz zum Ausdruck kommt, d i e I u d e n bald unter ein a r e m b e n r e cl) t z u st eilen, wohin sie längst gestellt sein müstteu usw. Man macht auch innerhalb weiter Preise der Deuts ch n a t i o u a l e u B o l l s p a r t e i )d)on den Anfang hierzu, und es must mit grostem Rachdruck auf die Tatsache hingewieseu werden, das; der deutschnationale Parteitag des Greises Neustettin Anfang November 1921 folgenden Beschluß gefaßt hat: Notwendigkeit ,,Der dritte Kreisparteitag der Dentschnationalen Bolkspartei weist seine Mitglieder noch einmal nachdrücklichst darauf hin, daß es Pfli ch t jede s R( i t g l i e d e s der Deut s cl) un 1 iona - Juden i o it B o 1 k Spartet i st, s ä m t l i ch e Ge s ch ä f t S b e z i e - h u lt g c n z u I uden a b z u b r e ch e u und endlich ein - m a l d ii r rij d i e Tat ihre d e u t s ch n a t i o n a l e G e s i u - n u n g zu beweisen. Er b e a u f t r a g t . d i e Part ei - l e i t u n g , alle i h r n a m h a s L g e m a ch L e n P a r t e i - m i t g l i e d e r s ch r i f t l i ch z u nt % b b nt ch bei* G c - ) cl) ä f t S b e z i e h n n g e n z u c r s u ch eit, n n d stellt i h r anheim, im Falle f o r t g e s e tz t e r A b l e h n u n g dieser Bitte die yJi a nt c tt der betreffenden M i t g l i e - d e r zu v e r ö f f e n t l i ch e uZ Die Juden werden also bei der Dentschnationalen Bolkspartei mit dem Programm des Nationalen, d. h. der Förderung alles dessen, was das Wohl des deutschen Volkes und des deutschen Landes betrifft, nur dann etwas erreichen, wenn sie sich selbst unter ein Fremdenrecht stellen würden, weil sie den Blutcharakter des geborenen Feudalen nun einmal nicht haben können. Alles das wird den Juden natürlich den Mut nicht rauben, bis zum Acußersten für Deutschland einzutreten. In zweiter Reihe ist es notwendig, sich mit einer Aeußerung, die Oberst Bauer in seinem kürzlich erschienenen Wer!