Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 11 (November 1921)
- Article
- Zur Hauptversammlung
- Date
- 1921-11-01
- Page
- 319 (sequence 3)
- Language
- German
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Zur Hauptversammlung 31!» da-Z Lebendigwerden dieses Willens. Am letzten scheitern die meisten großen Organisationen. Wir wollen lieber unsere Ziele eng spannen, wenn wir nur unseren Weg mit Flachdruck gehen. Darum erwarten wir von der Hauptversammlung Festigung unseres Zieles auch in der Stärkung unseres Willens und genaue Festlegung des Wann, Wie und Wo. Natürlich nur im Großen, nicht im Kleinen, unter Ausschaltung alles sür den Zweck unserer Organisation rein Nebensächlichen. Es werden nicht alle zu Worte konimrn können, viele werden -urückstehen müssen. Wichtiges, was der Einzelne Vorbringen will, wird ungehört bleiben müssen. Daran ist allein die Zeirbeengung schuld, in der wir uns notwendigerweise befinden werden. Aber sorgen w i r d a f ü r , daß Zeit und Lu st vorhanden ist, das Wesentliche a n z u b ö r e n! Niemand soll sich von der Wortmeldung zurückhalten. Er soll sich aber, bevor er dir Rednertribüne besteigt, prüfen und sich fragen: „Ist das, was ich zu sagen habe, sür die gesamte Entwicklung wesentlich und gehört es vor eine Schar, die ans dem ganzen Reiche herbeigeeilt ist?" Wohlan! Laßt uns hören und laßt uns sprechen,da in it derWeg zumHandeln gebahnt j st! Unsere Begeisterung möge wachsen, unser Wille zum Handeln sich steigern und die Einsicht in die Mittel sich heben. So wird unsere Tagung sich zum Segen gestalten. Anmerkung. Roch einura! seien Ortsgruppen und Landes» verbände auf Folgendes aufmerksam gcmrrcht: 1. Meldet Cure Abgeordneten sofort namentlich an. 2. Teilt mit, ob sie an den gemeinschaftlichen MittagsNahlzeitcn teilnehmen; denn die Vorbereitungen müssen getroffen werden» Z. Besondere Wünsche wegen Besprechung einzelner Gegenstände mögen sofort mitgeteilt werden, insofern sie Ln den Rahmen der Tagesordnung passen» Bringt Beschwerden und Dünsche, soweit sie Einzelheiten betreffen, nicht i n den Verhandlungen vor« Es ist eine Stelle im Versammlungsraum geschaffen, welche an beide« Tagen der Hauptversammlung solche Beschwerten und Wünsche entgegenuimmt und nach Tunlichkeit für Erfüllung sorgt. 4. Vergeht nicht, daß bis zum Sabbatauszang wie gewöhnlich, also auch am Tage vor der Hauptversammlung, das Büro geschlossen ist» 5, Seid nicht gekränkt, wenu der Vorsitzende, der Syndikus und die übrigen Damen und Herren nicht alle Einzelwünsche und Einzelerzählungen nach Gebühr «mhören können» Wo sich soviel Freunde versammeln, kann nur im Geiste die Freundschaft für den Einzelnen sich voll offenbaren. Beachtet die Anzeige: Philo Verlag/