Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1921)
- Article
- Auf, ihr Säumigen!
- Date
- 1921-10-01
- Page
- 291 (sequence 2)
- Language
- German
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Auf, ihr Säumigen! 201 senken läßt, ist dies, daß nicht nur wehrlose grauen der brutalen Gewalt vertierter Fremdrassigcn täglich zum Gpfcr sollen, sondern daß deutsche Mädchen sich in sinnloser Gier seilen Iudenbuben an den Dals werfen, freiwillig sich mit asiatischem Rot besudeln lasten .... .... wieder hilft nur die Lat: hinaus aus Deutschland mit dem schwarzen und jüdischen Rasscnsude!!!" In der „Düsseldorfer Freien Meinung" vom;z. Juni 1920 (Nr. 2;) endet der Leitartikel: „Und der deutsche Arbeiter merkt nicht, wohin die Fahrt mit den Juden acht, er merkt nicht, daß der Jude die Macht will, er merkt nicht, daß Rußland ausgepreßt ist wie eine Zitrone. Timt soll unser Deutschland an die Reche komme:: — deshalb drängen sich die Juden in die Führerstellen, drängen sich zu den Regierungsstellen, spielen sich in den Versammlungen auf als — Arbeiter, Rcrle, die nie im Leben einen Strich gearbeitet, nur von Uebervortcilung ihrer Mitbürger leben. Deutscher Arbeiter, deutscher Rauer, deutscher Bürger, wache auf, ehe es zu spät ist. Zertrete deine Veinigcr, deine Blutsauger, vernichte — die Vampire'" Friedrich Rarl Otto schreibt in „kos non Juda" (Verlag Frei-Deutschland, Sontra-Hessen. \<)2o), Seite \rj: „Das erste Gefühl gegenüber der hinterlistigen Verschwörung gegen den Ariergeist möchte Zorn sein, heißer Rampfzorn, der sein Schwert In jüdisches Blut tauchen und das feige Volk im Rampf zertreten möchte. Gft schon ist dieser Zorn in von Juden gequälten Völkern emporgelobt und bat Blut fließen lassen, aber nie zum Nutzen dieser Völker: Rußlands Beispiel zeigt es uns." Auf dem Hand- und lvcrfzettel 2 des „Deutschen Volksrat es", Dr. Heinrich pubor, Leipzig, Roßstr. jo, heißt cs: „was tun wir mit den Juden? Fürchtet euch nicht vor dem Schlagworte „Rein Gewalt-Antisemitismus". denn die Juden können heute nur noch durch Gewalt beseitigt werden." Und auf dem Hand- und Verfzettel 3 des „Deut f ch e n Volksrates", Dr. H e i n r i ch p u b o c , Leipzig, Roßstr. *q: „Macht ganze Arbeit mit den Juden! „Bestien reizt man nicht, man tötet siel" Ls bleibe jedem unbenommen, zu entscheiden, ob die einzelnen Juden Bestien sind oder nicht. Aber das Judentum selbst ist die Bestie allen nichtjüdischen Völkern gegenüber und hat so gehandelt. Ls hat keinen Zweck, diese Bestien durch bloße Sticheleien noch mehr zu reizen, am wenigsten heute, wo sie die Macht haben. Aber befreien muß man sich von ihnen: „Bestien reizt man nicht, man tötet ste." In Nr. 24 der „DeutschvölkischenBlatter", dem (Drgan des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes, vom;6. Juni 192 * wird offen herausgesagt: „Unsereiner hat schon jetzt immer so ein Gefühl, als ob Ii'chariolh gar nicht mehr weit von dem Augenblick entfernt fern kann, wo er in