Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1921)
- Article
- Wiederholungen
- Date
- 1921-05-01
- Page
- 146 (sequence 2)
- Language
- German
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146 Im deutschen Reich ihre Stimmen für das jüdische Geschäft und gegen die deutsche Ehre aögsgeöen haben, sind ein einwandfreier Beweis für die Nichtigkeit dieser Behauptung. Nie wäre es denkbar gewesen, daß 221 durch das Vertrauen von Millionen deutscher Wähler in den Reichstag entsandte deutsche Reichsangehörige, von denen nur ein Bruchteil Rassejuden sind, für die Annahme der Londoner Schmach gestimmt hätten, wenn nicht jüdische List und jüdische Fälscherkünste die Deutschen so entzweit hätten, daß sie eher Engländern und Franzosen und selbstverständlich auch Juden glauben als sich selbst.-" „Natürlich werden diese Ausführungen, wie alle, die den gleichen Gegenstand behandeln, von der gesamten Judenpresse als radauantisemitisch bezeichnet werden- Ader nicht, um diesem Vorwurf zu begegnen, sondern lediglich Zur Klärung der wirklichen Sachlage sei betont, daß wir den Juden aus ihrem Verhalten Zu Deutschland und den anderen Wirtschaftsländern keinen sittlichen Vorwurf machen. Sie handeln genau so, wie es ihnen der richtige völkische Erhaltungstrieb vorschreidt. Und auch allgemein menschlich betrachtet läßt sich, trotz der Verwerflichkeit der jüdischen Mittel, nichts Ernstliches gegen ihr Endziel, die Weltherrschaft, einwenden. Viele von ihnen glauben vielleicht, wirklich ganz ehrlich, daß aus der Welt nur unter ihrer Herrschaft ein Paradies werden kann." Warum geben wir das wieder? Weil diese Ausführungen zeigen, wie ernste Schriftsteller — und ein solcher ist Otto von Schilling — in einem geistige» Stadium der Verkennung von Tatsachen sich befinden, das als normal nicht mehr bezeichnet werden kann. Es ist hier nicht der Ort, um auszuführen, wieviel sich gegen die Auffassung des Herrn von Schilling sagen läßt. Es ist aber notwendig, unsere Freunds immer wieder darauf hinzuweisen, daß der Ruf nach Wahrheit solchen Entstellungen gegenüber, die in Hunderttausenden von Exemplaren täglich vor die Augen urteilsloser Leser gelangen, scharf und deutlich erklingen muß, daß es unsere Pflicht ist, noch viel mehr, als es bisher der Fall gewesen ist, vor unsere nichtjüdischen Volksgenossen hinzutreteu und sie auf diese Brunneuvergiftung, die in Hunderttausenden von Zeitungen und Zeitschriften alltäglich an das Volk gelangt, hiuzuweis-rn. Wenn in den Ferien über den Cenlralverem gesprochen wird, so werden manche mit der kritischen Aeußerunch kommen, der Centralvereiu leiste zu wenig. Sie mögen folgende Ausgaben bedenken, die sich zum Teil der öffentlichen Kritik entziehen: Beobachtung der Presse, Widerlegung der einzelnen Angriffe in Briefen, Druckschriften, Flugblättern, Bearbeitung des gesamten Materials, das eine in Massen verbreitete Presse in jeder Form dem Publikum bietet, Verfolgung von Hunderten täglicher Einzelfälle. in denen der Allgemeinheit des JudenLums ehrenrührige Vorwürfe gemacht werden und die Einzelne wegen ihrer Zugehörigkeit zum Judentum an Recht und Ehre leiden laffen, ein umfangreicher Verkehr mit allen staatlichen Behörden,