Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1920)
- Article
- [Ohne Titel] / Verax
- Date
- 1920-06-01
- Page
- 205 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Bericht über die Hauptvorstandssitzung des Cemralvereins 205 Guerilla-Krieg ermuntere, der jetzt in dem von den Franzosen besetzten Gebiete geführt wird Dunkel sind die Wege der englischen Politik; eins aber ist klar: die Verquickung dex Judenfrage und insbesondere der Palästinafrage mit dieser Politik war verhängnisvoll und verderblich Allein nicht bloß die Zukunft der Palästina-Arbeit ist in Frage gestellt, — ein anderes, sehr bedeutsames, an Dimensionen sogar viel größeres Werk, welches den Nöten der Judenfrage in hohem Maße abzuhelfen bestimmt'ist, erscheint ernstlich gefährdet. Das aber gehört schon aus ein anderes Vlatt. Verax. N achschrifL: Das Obige war schon, gesagt, als die „Neue Zürcher Zeitung" vom 15. Mai erntraf. In der Nr. 823, S. 2, Sp. 3/fmdet sich eine Korrespondenz des genannten Dr. Braunstein vom 6. Mai, in der es heißt: „Ein in Damaskus von einem palästinensischen Araber herausgegebenes Blatt hat bereits gefragt: „Warum habt Ihr englischen Verwaltungsbeamten uns jedesmal gegen die Juden ausgehetzt, uns gesagt: Geht hin, demonstriert gegen die Zionisten, ruht nicht u s w." Man darf auf weitere Nachrichten der jüdischen Blätter in Jerusalem gespannt sein. Bericht Wer die HarrPLvorftarrdsfitzrmg des Centralvereins am 2. Mai 1926. Die immer umfangreicher werdende Organisation des Centralvereins bringt die Notwendigkeit nahe, eine möglichst enge Verbindung zwischen der Zentrale und den Mitarbeitern im Reiche zu schaffen. Am 18. und 19. April hatte bereits in Berlin eine Besprechung der in den einzelnen Landesverbänden tätigen Syndici stattgefunden, die eine eingehende Orientierung dieser Herren, die an erster Stelle die Gedanken des Centralvereins im Reiche zu propagieren haben, bedeutete. Am 2. Mai folgte dann eine Sitzung des Hauptvorftandes zur Erörterung und Besprechung einer Reche für das Bereinsleben wichtiger Probleme. Die Versammlung war aus allen Teilen des Reiches gut besucht. Der Vormittag war in der Hauptsache organisatorischen Fragen gewidmet. Der Posten des 1. Vorsitzenden war, seitdem Herr Geh. Justizrat vr. Fuchs gezwungen war, aus Gesundheitsrücksichten die Geschäfte niederzulegen, verwaist. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Herr Juftizrat vr. Brodnitz, hatte bis zu diesem Tage die Geschäfte geführt. Zum nunmehrigen 1. Vorsitzenden wurde HerrJustizrat vr. Brodnitz gewählt; zu seinen Stellvertretern wurden ernannt die Herren: Ernst Wallach, Justizrat Sonnenfeld und vr. Paul Nathan. In den Haupt- Vorstand wurden weiter gewählt die Herren: Rabbinervr. Jacob-Dortmund, Justiz ratKirsch- Beachtet die Anzeige: Philo Verlag/