Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1920)
- Article
- Die Geheimnisse der Weisen von Zion
- Date
- 1920-05-01
- Page
- 147 (sequence 2)
- Language
- German
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Die Geheimnisse der Weisen von Zion 147 -die in dem Buche enthaltene Veröffentlichung der „G e h e i m n i s s e der Ä e i s e n von Zion" erbracht' werden. Diese seien die wirklichen Sitzungsberichte des zu Basel im Jahre 1897 abgehal- Lenen ersten Zionistenkongresses. Auf diesem Kongreß wurde bekanntlich das Programm des Zionismus festgelegt, das darauf hinauslief, für das jüdische Volk die Schaffung einer rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina anzustreben und Zwecks Durchführung des zionistischen Programms einen Nationalfonds zu gründen. Nach der Darstellung des Herrn G. zur Beek wären aber diese öffentlichen Verhandlungen nur eitel .Spiegelfechterei gewesen; in Wirklichkeit hätten damals in Basel die verbündeten Juden und Freimaurer in 24 Geheimsitzungen höchst verderbliche Pläne ausgeheckt, die den Umsturz der bestehenden Ordnung und Aufrichtung der jüdischen Weltherrschaft zum Ziele gehabt hätten. Die angeblichen Sitzungsberichte sind seit 1902 mehrmals in Rußland, und zwar angeblich im Kloster zum hl. Sergius, in der Nähe von Moskau, gedruckt und veröffentlicht worden; die Veröffentlichung soll ein „Gelehrter" S. Nilus veranlaßt haben. Ueber das Schicksal der im Jahre 1917 veranstalteten dritten Ausgabe wird in dem Buche folgendes berichtet: „Die Freimaurer hatten am 28. Februar mit Hilfe ihrer englischen undfranzösischen Logenbrüder den Zaren gestürzt und dem Br.. -. Fürsten Lwow die Leitung der Regierung übertragen. Am 2. oder 3. März sollte das Buch von Nilus dem Buchhandel übergeben werden. Es war bereits im Eisenbahnwagen verladen, als eine Rotte bewaffneter Männer den Bahnhof stürmte, den Wagen öffnete, die ganze Auflage auf die Straße warf und dort verbrannte. Sobald das letzte Blatt in Asche verwandelt war, zog die Bande ab, ohne einen Raub an Frachtgütern zu verüben! Alle früheren Ausgaben dieses . Buches verschwanden wenige Tage, nachdem sie in den Buchhandel gelangt waren. Als der Jude (!) Kerenski ans Ruder gelangt war, ließ er sofort in den Buchhandlungen von Moskau und Petersburg nach den „Sitzungsberichten der Weisen von Zion" forschen und alle Stücke beschlagnahmen, die seine Leute vorfanden. Schon vor dem Umsturz in Rußland kostete das Buch 30 bis 40 Rubel, seit dem Umstürze wird.es mit 500 bis 600 Rubel bezahlt." Es handelt sich bei dem famosen Geheimbericht um nichts anderes, als um eine unglaublich st ü m p e r h a f t e u n d dumme russische Spitzelarbeit. Ueber die Art, wie der russische Spitzel in den Besitz des Berichts gekommen sein soll, wird von G. zur Beek nachstehendes mitgeteilt: „Als in den Zeitungen bekannt wurde, daß die Zionisten im Herbste 1897 eine Tagung in Base! abhalten wollten, um die Errichtung eines Judenstaates in Palästina zu beraten,, schickte die russische Regierung, wie . uns von einem Russen mitgeteilt wurde,,der .lange Jahre eine leitende Stelle in einem Ministerium in Petersburg bekleidete, einen Späher dorthin. Dies er M ann bestach ein en Iud en, der das Vertrauen der obersten Leitung der Freimaurer genoß .und am Schlüsse der Tagung den Auftrag erhielt, die Berichte der Geheimsitzungen, von denen natürlich nichts in die Oeffentlichkeit ge-