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Im deutschen Reich · 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 5

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
26 (1920)
Issue
Heft 1 (Januar 1920)
Article
Die Juden im Heer
Date
1920-01-01
Page
5 (sequence 4)
Language
German
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Die Juden lat Herr 5 Rabbiner flugs 100 000 zum Heeresdienst eingezogene Juden. Eine hübsche Abrundung, und zwar einmal nach unten, das andere Mal nach oben, sieht harmlos aus, verändert aber das Bild und den Eindruck gewaltig in dem gewünschten Sinne. Wir sehe« nämlick: Nach den jüdischen Behauptungen, soll jeder fünfte Jude eingezogen gewesen sein, das macht also 20 s. tz. der Juden aus; wahrend in Wirklichkeit nach fast 2% Kriegsjahren nur jeder neunte Jude im Heeresdienst stand, das macht also 11 Prozent d er Juden aus. Dabei ist noch — wohlgemerkt — die Bevölkerungsstatistik von 1007 der Berechnung zugrunde gelegt. Durch sein Zahienkunststückchen hat der Rabbiner den Prozentsah also schlankweg aufs Doppelte hinauigemogelt. Das find die tatsächlichen Zahlen, an denen nicht zü rütteln ist." Hierzu haben wir folgendes zu bemerken: Schon eine oberflächliche Betrachtung dieser „Statistik" charakterisiert die gewissenhafte Arbeit des Verfassers, dessen Rechenkünste es fertigbringen, die KrieqSteilnehmerzahl von 78 271 bei 566 699 Gesamtzahl, aus 11 Prozent zu berechnen; der bisher in Deutschland üblichen Methode erhält man dagegen 14 Prozent! — Richtig ist, daß der Rabbiner Di. Rosenak, Bremen, in einer Broschüre „28 ahrheit u n d G e r e ch ti gke it" die Behauptung aufgestellt hat, daß von den rund 500 000 Seelen zahlenden deutschen Juden 160 000, also einschließlich der Greise, Frauen und Kinder jeder fünfte Vertreter der Gemeinschaft, eingezogen waren. Genaue statistische Erhebungen, deren Unterlagen zu prüfen jedem Interessenten freisteht, haben folgendes ergeben: Eine Anfang Januar 1919 unter Zugrundelegung der ungefähr vollständigen Resultate für die Jahre -1314/15, und der unvollständigeren der Jahre 1916/1 v/18 angestelltc Zählung des Gesamtmaterials hat ermitteln lasten, daß 78 007 jüdische Feldzugsteilne hm er, d. h. deutsche .Staatsbürger jüdischen Glaubens, im.Laufe des K r i e g e s de m H e er o d er d er M a r i n e <n i ch t Hilfsdienst) an gehört haben. Für alle diese Personen liegen die einzelnen Personalkarten vor. Bei diesen Ermittelungen fehlten damals-noch die Angaben für das Reichsland Elsaß- Lothringen, in dem aus behördlichen Gründen eine Feststellung nicht getroffen werden konnte, und für eine Reihe von Großgemeinden: Elsaß-Lothringen — 30 488 jüdische Seelen Hamburg — 19 472 „ „ Breslau. — 20 212 .„ „ . Hannover — 7 042 „ „ Augsburg _— 1217 „ Uebertraa 78 423 jüdische Seelen

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