Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1920)
- Article
- Eugen Fuchs
- Date
- 1920-01-01
- Page
- 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2316602-2316900-2316901-2356902--30715-2357008- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
2 Im deutschem Äeich Eugen Fuchs Muß unser Führer bleiben. Deshalb haben wir ihn zu unserem Ehrenvorsitzenden gewählt, (nicht um ihm die Berechtigung zum Tragen der Uniform zu geben, sondern) weil wir von ihm uns nicht trennen können, dürfen und wollen. Er wird die Uebertragung der neuen Würde nicht als einen Ruheposten ansehen. Das kann ein Mann wie Eugen Fuchs nicht. Er wird uns weiter voranschreiten, und wir werden ihm folgen. Er ist ja glücklicherweise eine so kräftige und von so reiner Begeisterung getragene Persönlichkeit, daß eine kurze Zeit der Entlastung von den aufregenden Vorstandsgeschäften ihn sicherlich uns ganz wieder zusührt. Möge es unseremVerein und der deu tsch en Jud e nh eit beschieden sein, Eugen Fuchs viele Jahre noch als dentäLigen Führer der deutschen Juden verehrenzukönnen! Bon Dr. Walter Leiser, Berlin. Die Tatsache, daß vom Preußischen Kriegsministerium im Jahre IN6 aus Anordnung des Kriegsministers Wild von Hohenborn eine Zahlung aller jüdischen Kriegsteilnehmer an der Front, in der Etappe und in den Garnisonen vorgenommen wurde, die auss äußerste den koufessionellen Burgfrieden zu gefährden drohte, dürste noch in aller Erinnerung sein. Bekanntlich hat darauf der Nachfolger des verabschiedeten Wild von Hohenborn, Kriegsminister von Stein, in Erkenntnis der unzweifelhaften antisemitischen Tendenz dieser Statistik deren - Einstellung angeordnet, und zugleich dem stellvertretende Vorsitzenden des Verbandes der deutschen Inden, Geh. I u st i z r a t Cafsel, ein Schreiben gesandt, in dem es heißt: „Je d e n s a l l s h a b e i ch s cftg e ft e II t, daß das BerhalteNderjüdischerrSoldateNUndMiLbürger während des Krieges keine Veranlassung zu der Anordnung meiner Herren Vorgänger *) Auf hm Artikel sott Dr. Walter Leiser „Jrrderr und KriegsgefeLschafterr — eins Statistik" ia Oktobernummsr der Zeitschrift, sorvis auf dessen FoEetzuu« in der D remherrmmmer tNird verrvieftn. SoTtderabdruüe zu beziehert durch den Philo Verlag,Berlin 8Mtz8, Lindenstr. 13. Preis 20 Pf. pro Stück bis 500 Exemplare, 18 Pf. vis 1000 Exemplare, 15 Pf. über 1000 Exemplare