Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1920)
- Article
- Eugen Fuchs
- Date
- 1920-01-01
- Page
- 1 (sequence 1)
- Language
- German
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Zm deuWes äetkg. IMchM des kaüralverÄus SeOcher' MMHUgsr WWes GWSms. ErMerm ZWölfmaZ rm Jsmz. >Der „Cenrrcl - VereUr dsuLfcher StLatsVLrgvr ZüLrr'cLLN Glaubens" dezwec.': dre deurfau'n. Lr^rs» börger jüdischen Glaubens oüns Un:ersch!ed der religiöserr und politischen Richtung Zu [ammelr. um fte irr der tatkräftigen Wahrung ihrer staalsöürgerlicder, und goseÜsÄLttliÄen Gleichstellung, sowie in der unLe irrten Bf lege deutscher GesiununZ KU össtürren. (K 1 der Tagung dos Vereins.) XX VL ZEhsI. IBcrlin, ZsrKWM? 1920. 91tJ* 1 Sagen Fuchs. Unser verehrter Vorsitzender, Herr,Geheimer I« ftizrat vr. EugenFuchs, hat sei n A m t» niedergelegt. In der Borstandssitzung am Sonntag, den 14.. Dezember v. I-, die die hiesigen und den größten Teil der auswärtigen Vorstandsmitglieder vereinigte, hat er uns den Entschluß mitgeteilt, sich auf dringender; Lrztli ch e\x R at den Aufregungen seines Amtes zu entziehen. Erschüttert standen wir vor diesem Entschlüsse. Einern Wanne wie Eugen Fuchs gegenüber ziemte es sich nicht, durch Zureden seinen Entschluß zu beeinflussen. Wenn unser Führer, der Jahrzehnte hindurch seine ganze Arbeitskraft, sein ganzes großes Können in den Dienst unserer Sache gestellt hat, sich zu einem solchen Entschlüsse durchringt, so wissen wir, wie schwer dieser Entschluß nicht nur uns, sondern ihn selbst trifft. Ein Mann wie Eugen Fuchs darf nicht mit kleinem Maße gemessen werden. Wir haben uns deshalb dem Entschlüsse beugen müssen. Für uns bleibt Eugen Fuchs unser Führer. Er kann sich nicht von uns trennen und wir nicht von ihm. Unser Verein ist zum wesentlichsten Teile sein Werksein Geist hat uns belebt. Glücklich waren wir, in ihm einen Führer zu besitzen, mit dem wir durch dick und dünn gehen konnten, weil wir in allem mit ihm einig waren und sind.