Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1919)
- Article
- Die Grundlage unseres Kampfes!
- Date
- 1919-12-01
- Page
- 504 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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m I« deutschen Reich deren" nicht genug rrrch nicht in rechter Weise genröeitest haben. Auch den MakLrbäern haben beide Arten hindernder Kritik nicht gefehlt. Ihre Antwort bestand darin, daß sie unbeirrt den für richtig erkannten Weg gingen, daß sie arbeiteten und sich den Mut nicht rauben, den Arm nicht lahmen ließen. Tun wir ein Gleiches in der Gewißheit, daß Makkabäer erfolg nur einem solchen Geschlechte winkt, Las, im Makkabäer ge i sie strebend, den Judenhaß als Unrecht, als Versündigung an der Menschheit emstfindet, nicht als eine Schmach der Zeit, sondern als eine Kulturschande schlechtweg! Der CenLralvereirr rrrrd die -errtscherr Juden? Eine Erwiderung von Rechtsanwalt Heinrich Stern-Berlin. Dis „Reue Jüdische Presse" Erankfurter Israel. Familienblatt) in Frankfurt bringt in ihrer Nummer 40 einen Artikel unter obiger lleberschrist. Dieser Artikel soll eigentlich eine Besprechung des Fuchsschen Buches „Um Deutschtum und Judentum" enthalten. Wer aber nach einer auch nur einigerM-aßen sachlichen Kritik des Buches selber sucht, wer insbesondere eine Widerlegung oder wenigstens den Versuch einer Widerlegung der gegen das Nati'onsffudrntum gerichteten Teile des Buches zu finden hofft, wird Wver enttäuscht sein.. Mit einigen mchtssagenden Sätzen wird das Buch selbst abgetan und dafür das dankbare Thema von der Unfruchtbarkeit der Tätigkeit des Ceirtralvereins ustv. wieder einmal abgchimdelt. Mit dieser Auffassung vom Wesen und vom Wert der Arbeit des C. B. müssen wir uuS"einMal notgedrungen in diesen Spalten auseinandersetzen; denn der Artikel ist typisch für die Meinung eines Durchschnittszionisten über den C. B. Bom Partei-Zentrum hinausgeschleudert, tritt uns in der Provinz auf Schritt und Tritt als unantastbares Dogma die Behauptung entgegen, daß der C. V. zwar ganz nette Kleinarbeit geleistet, im übrigen aber nur eine unfruchtbare negative Tätigkeit entfaltet habe, daß er nur Symptome, nicht dis Krankheit selbst kurieren könne usw. Und die Kehrseite der Medaille: Anders werde es erst dann werden, wenn die im C. B. gesammelte Masse der deutschen Füllen sich der allein positiven Bewegung im Judentum, dem NaÄmralsüdentiM, MwendÄk werde! So argumentiert auch' der Verfasser dieses Artikels in der „Neuen Mischen Presse". Es sei nun einmal in aller Bescheiderchsid die Frage erlaubt: Was versteht der deutsche Zionismus unter „positiver" oder „negativer" jüdischer Tätigkeit? Eine Tätigkeit kennzeichnet sich als positiv oder negativ nicht durch ihre Akrionsmittel, sondern durch ihren Wlonsersvlg. Es ist richtig, daß der C. V. zum Teil feine Waffen deferffiv führen muß, wenn er ei-ngewurzelLLN Vorurteilen in Wort und Schrift entgegerÄriti, wenn er im einzelnM