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Im deutschen Reich · 1918-12-01 · Heft 12 (Dezember 1918) · p. 463

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
24 (1918)
Issue
Heft 12 (Dezember 1918)
Article
Arisches und semitisches Wesen und der Mammonismus
Date
1918-12-01
Page
463 (sequence 3)
Language
German
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Der EhTLnfri-edhos hex 8re5lasier Synagogen-Gemrinde 463 Es wurde zu weit führen, alle Behauptungen des Verfassers einer gründlichen Untersuchung zu mu-erziehen. Auf eines aber möchte ich noch Hinweisen. Wie gewöhnlich, so sind auch bei dem Herausgeber des „Hellaus" mit dem Antisemitismus rückständige volkswirtschaftliche Ansichten verbunden. So preist er Z. B. in dem angezogenen Artikel die Hauswirtschaft als ein erstrebenswertes Zukunftsideal an. Er scheint nicht zu wissen, daß die Rückbildung der Wirtschaft von der Geldzur Hauswirtschaft eine der stärksten Ursachen des Unterganges des Ämischeu Reiches war. (Siehe R. Sohm, „Institutionen des römischen Rechts", 1917, 15. Auslage, S. 55, Anm. 4.) Abgesehen von den unrichtigen volkswirtschaftlichen Anschauungen des Schriftleiters des „Hellauf", ist es auch ein Fehler eines Vereins, der, wie der „Deutsche Verein für Bolksernährung", berufen ist, allgemeine Interessen wahrzuneh'men, seine Interessen von einem politisch einseitig orientierten Organ vertreten zu lassen. Durch eine entsprechende Haltung des Vereins ist z. B. der Verfasser veranlaßt worden, bald nach Eintritt wieder aus dem Verein auszutreten, der bei weitsichtiger Politik der deutschen Allgemeinheit große Dienste hatte leisten können. Nachschrift. Ich habe Herrn Schöll am 25. September in Vorstehendem Sinne geschrieben und darauf unterm 5. Oktober die Antwort erhalten: ^Jch bitte Sie, mir freundlichst zu gestatten, daß ich heute nur den Empfang bestätige und die Beantwortung des Briefes auf später verschiedet Es folgen einige Mitteilungen in anderer Angelegenheit und der Schlußsatz: Mus den weiteren Inhalt Ihres geehrten Schreibens werde ich baldmöglichst weiter eingehen." Trotz dieser doppelten Zusage ist bis heute, den 10. Dezember, also nach über zwei Monaten, eins Antwort, nicht erfolgt! Der Ehrerrfriedhof der Breslauer Shrmgogerr- GeMeiKde. Von Ludwig M a n a s s - - Breslau. Draußen im äußersten, westlichen Weichbilde der alten Fudeust-adt des Ostens, gegenüber dem historischen Grundaer Exerzierplätze, der bis zum Ausbruch des Krieges eine stattliche Anzahl gekrönter Häupter aller Länder gesehen hat, jetzt aber der Heeresverwaltung ausschließlich als Flugübungsplatz dient, befindet sich die Koseler Friedhofsanlage der Breslauer Synagogen-Gemeinde. Um das Andenken derjenigen Krieger aus der Breslauer Gemeinde, die den heiligen Tod für das Vaterland gestorben sind, für ferne Geschlechter zu bewahren und zu ehren, hat sich der Gemeindevorstand schon vor einiger Zeit entschloffen, gleich zahlreichen anderen fiskalischen, kommunalen oder konfessionellen Verwaltungen auf diesem Gräber- und Tränenplatz ein besonderes Ehren-el-d nebst einem Denkmal zu errichten, wozu auch die Zuständigen Gemeindekörpers(haften bereits vor einiger Zeit ihre Zustimmung exteilten. Für die Anlage des Ehrenfeldes ist der hervorragendste Platz auf dem Friedhof gewählt, der dem Besucher beim Eintritt in den Friedhof

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