Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1918)
- Article
- Arisches und semitisches Wesen und der Mammonismus
- Date
- 1918-12-01
- Page
- 461 (sequence 1)
- Language
- German
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Ari-'ckss sEtifchss WefeN Md de? 461 Wrffches §Mv fSWMfchss Wese» rmd -er Mam WSNisMNs» Eine KriM Don R. E. May. Zerplatzt durch die Lmttschen ErnähwungSverlMtniffe, hat sich Anfang dieses Jahres der „Deutsche Verein für Volksernährung" gebildet und als Organ für die Vertretung seiner Interessen den in Stuttgart erscheinenden „tz ellau f" gewählt, der sich „Zeitschrift für deutsche Erneuerung" nennt und jetzt im 10. Jahrgang erscheint. Schriftleirer ist ein Herr Reallehrer Friedrich Schöll, Stuttgart. Das August/Seprember-Hest des „Hellauf" bringt einen Leitartikel mrs der Feder dieses Herrn mit der Ueberichrift „Deutsche SemeinDMfchast'st der folgende Ausführungen enthüll: „Man hat uns Nnttsemitismus vsrg?worfen. Dieses Wort hat mir stets mißfallen. Ein Freund schrieb von zwei Worte?: Paul de Lagardes: „Deutsches Wesen liegt im Gemüt und nicht im Geblüt" und: „Judenschaft bedeutet eo ipso Widerdernsch-heitt. Er meinte, die Worte seien ein unlösbarer Widerspruch. Nein! Es steht für uns fest, daß der Geist sich den Körper aufdaul, daß alfo die Naßenfrage eine geistige Frage V ist und nicht eine Schädel- und Nasensrage. Aber ebenso fest steht, daß arischer Geist und senüri scher Geist im tiefsten Wesen unvereinbar sind. Daß zum arischen Wesen der Mammonismus nicht gehört, beweist klar und scharf die Geschichte. Daß der Kapitalismus semitischen Ursprungs ist, beweist mit derselben Unumstöstlichteit die Geschichte. Auf Sombart und Carey habe ich scheu im ersten Aufsatz (S. 47) verwiesen. Aus den wesentlichen Unterschied im Nassengeist des Ariers und des Semiten in Hin sich; auf das Verhältnis zu Gott und damit auf die Quelle alles Wollens und Handelns ist ebendort in AnmerkunZ 5 (S. 45) hingewiesen. England beweist nichts für und nichts gegen den arischen Geist. Denn dort herrsch; seit der Einwanderung der portugiesischen Juden der Geist der Börse, der vom alrenglifchLn Geist ebenso wesentlich verschieden ist wie der deutsche Kapitalismus vom germanischen Wesen. Der Maffenabsull der Arljchgeborenen zu mammoniftischem Denken beweist gegen diese Wesensverschiedenheit Lderisowenig etwas, als das ehrliche Sehnen der besseren Juden nach Erlösung, die ihnen seit 2000 Jahren angeboren ist." „Daß zum arischen Wesen der Mammonismus nicht gehört", kann „klar und scharf" weder aus der Geschichte der Jetztzeit, noch aus der der Vergangenheit bewiesen werden. Ich will hierfür zunächst nur einige Beispiele aus der Presse der letzten Wochen anführen, In der Denkschrift, die der Vorstand der sozialdemokratischen Partei und die GeneralkommMon der Getoerkschasten Deutschlands am 9. September in der Frage des Trnährungswesens an den Reichskanzler gerichtet haben, heißt es: „Während Millionen Männer auf dem Schlachtfelde ihr Blut dem Baterlande geben müssen, werden ihre Angehörigen zur ewigen Schande unserer Zeit von den eigenen Volksgenossen Lusgesogen, die durch schamlosen Wucher mit Lebensmitteln die letzten Kräfte der Armen verzehren." Diesen Wucher treibt in erster Linie ein Teil der Landwirtschaft, die in Deutschland so judenrein wie möglich ist. In dem „KDrrespondenzblatL der GeneraKomMifsion der Gewerkschaften Deutschlands" vom 21. September wird feftgesteüt, ba&