Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1917)
- Article
- Juden als Kriegsverlängerer
- Date
- 1917-12-01
- Page
- 511 (sequence 4)
- Language
- German
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Geheime Vorberciiungen ßu einem Feldzug 'nennt die Inden. 511 Renegaten oder Ueberlänscr gewählt haben würde.' Zürn Schluß beruft sich «der Verfasser auf Mänrrcr uüe Drrrrnont rrnd FlourenS, nur zu beweisen, das; der jüdische Einfluß auf die A geuce H^avas überwiegerid sei. Ohne hierauf näher einzugehen, beschränken wir uns aus die Feststellung, daß man Drumont und Florens nur mit Männern wie Graf Pückler und Ahlwardt vergleichen kann, also mit Persönlichkeiten, die kein ernsthafter Mensch bei uns in Deutschland als Zeugen gelten lassen kann. Es bleibt also als Ergebnis übrig, daß die Ausführungen der „Wiener RelchSposl" von bösartiger Gesinnung sind, deren Verbreitung schon int Friede;: unangebracht, während des Krieges nach jeder Richtung unverantwortlich und verwerflich ist. Daß 'gar gut katholische Männer von diesem österreichischen katholischen . Blatt als Juden mit verhängnisvollem Einfluß denunziert werden, ist die satirische Kehrseite der Geschichte und bestätigt die Erfahrung, daß jeder Lügner über kurz oder lang über seine eigenen Gespinste -stolpert. Wir hoffen, daß das ge::annte deutsche Zentrumsblatt in Zukunft gegen derartige Artikel vorsichtiger sein wird, selbst wenn sie in der Verpackung eines katholischen Blattes, herein- 'geschmuggelt werden sollten. * Geheime Vorbereitungen zu einem Feldzug gegen die Fuders Die „Jüdische Rundschau" ist in der Lage, einen vertraulichen, von: 7. Juli d. I. datierten Wterbebrief des Generalsekretärs Henning feit an einen Professor zu veröffentlichen. LXr entnehmen den: Schreibe;: folgende Stellen: Ende 1915 fand in Berlin eine längere Besprechung statt, an der u. a. die Herren Graf Ernst Reventlow, Prof. Bartels, Dr. S ch m i d t-Äibicheufels, hofrat Lehmann Theodor Fritsch, ein <Z cncra( und ein Regierungs - rat. die nicht genannt sein wollen, und der Anterzeichnete teilnahmen. Es wurde über die schnellste Verwendung des umfangreichen, belastenden Materials, das der Weltkrieg gegen das Judentum ergeben hat, beraten. Verschiedene Veröffentlichungen find sofort nach Beendigung des Krieges vorgesehentt. ia. wurde mir die Herausgabe einer Schrift über die „I u d e n im Weltkriege" übertragen, natürlich unter Heranziehung geeigneter Mitarbeiter. Mit der SiclKung des umfangreichen Stoffes bin ich seit einem Jahre beschäftigt, soweit nreine sonstigen Arbeiten das zulassen. Die Herausgabe der ersten Auflage soll auch für das Judentum eine Ueberraschung bedeuten. Sie wird deshalb gleich nach Beendtguug des Krieges nicht im Buchhandel erschienen, sondern der Versand einer möglichst hohen Auflage soll an zahlreiche Offiziere, Offizicrsheime, Fabrik- und Gutsbesitzer, Kaufleute, Rechtsanwälte, Aerzte, Studenten usw. kostenfrei erfolgen. Das setzt die vorherige Aufbringung der nicht unbeträchtlichen Hcrstellungs-' und Vcr--