Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 3 (März 1917)
- Article
- Mitteilungen der Hauptstelle für Berufsberatung der Juden
- Date
- 1917-03-01
- Page
- 126 (sequence 2)
- Language
- German
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126 Fm Deutschen Reich. jüdische Berufs-Beratungsstelle für die Hansastädte, Schleswig-Holstein und Mecklenburg. Die Beratungsstelle ist anr 11. Februar errichtet worden. Znm ersten Vorsitzenden wurde Herr Joseph Asch ernannt, zum Schriftführer Herr Rektor Feiner, zum. Kassenwart Herr Paul Laskar. Stellvertretende Vorsitzende ist Fräulein Sidonie Werner, stellvertretender Schriftführer Herr Dr. Rosenbaum, stellvertretender Kassenwart Herr S. Leser. Die Beratungsstelle ist dem Hamburger Verein für Arbeitsnachweis, begründet von den Logen Il.O.B.B. und dem Isr.« Hum. Frauen-Verein angegliedert und befindet sich Hartung-* stratze 9/11. Berufsberatung der Juden in Danzig. Die jüdische Berussberatungsstelle in Danzig ist am 2l>. Januar 1917 gegründet. Sie ist dem unentgeltlichen Arbeitsnachweis der Borussia-Loge angegliedert. Der Vorstand besteht aus den Herren: Dr. Städter,. Vorsitzender, Iustizrat Fabian, stellvertr. Vorsitzender, Rechtsanwalt Baumann, Schriftführer, Georg Berghold, Kassenführer, Max Schönfeld und Frau Schönfeld. Die siebente Stelle soll dem Ingendvereiu Gabriel Riesser, der während der KriegSzeit nicht arbeitet, Vorbehalten bleiben. Der Beirat besteht aus den Herren: B. Asch, Rechnuugsrat Blumenthal, Ingenieur Adler, Woythaler, Rabow, Dr. Solmseu, Dr. Möller, Frau Iustizrat Sternberg, Frau. Dr. Kaelter, Herren Direktor Haase, Bankdirektor Willstatter, S. Anker, Iustizrat Meyer als Vertreter des Freischnlen-Mädchen-Fonds, Rektor Friedländer, Fräulein Berg, Fräulein Schreiber. Vorträge über Berufsberatung vor Schülern höherer Anstalten. In einem älteren Aufsatze ui den „Reuen Jahrbüchern für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur und für Pädagogik" gibt Direktor Dr. Holk in Lüneburg Bericht über Vorträge, die er durch ältere Fachleute den Schülern der Oberklassen halten liest. Es wird hierüber folgendes ausgesührt: „Die Vorträge paßten sich nach Form und Inhalt dem Bedürfnis der jungen Leute an; sie sprachen schlicht und nüchtern aus. was nottue. Grundsätzlich wurde alles unterlassen, was nach Wertabschatzunq der verschiedenen Berufe aussehen konnte, den jungen Leuten sollte nur verständlich gemacht werden, einmal was für Anforderungen an ihre Begabung die einzelnen Berufe stellen würden» was für Neigungen und Talente der Einzelne an sich beobachtet haben müsse, um sich für einen bestimmten Beruf zu entscheiden, sodann welche Aufgaben die Vorbereitung auf den künftigen Beruf weiter noch stellen werde, und welcher Art denn eigentli 'chluachher die Tätigkeit in dem gewählten Beruf sein werde. Ferner wurden — sehr wesentlich! — die praktischen Fragen berührt, wie hoch die Kosten für die Vorbereitung zu den verschiedenen Berufen sein würden, wie lange Zeit vom Abiturientenexamen bis zur endgültigen An»