Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 23 (1917)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1917)
- Article
- Aus Skandinavien
- Date
- 1917-01-01
- Page
- 30 (sequence 2)
- Language
- German
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Im Deutschen Reich. 7.0 in Berlin 477,70 Kr. Außerdem wurden versandt: ein WäMn kondensierte Milch im Werte von 5548,12 Kr. tutd> Warsäxru- 100 Kästen landensierte Milch im Werte von 4000 Kr, nach Lodz und ebensoviel nach Wilna. Das Stockhotnrcr Hilfskornitce hatte am. 1. August eine Summe von ca. 25 000 Kr. zur Verfügung. Davon wurden be-« stimmt: 200 Kisten kondensierte Milch für Lodz und 200 für Wilna, im Gesamtwert von 17 000 Kr. Das Geld wurde an das Zentralkomitee in Kopenhagen abgesandt, Auf der letzten Sitzung des Komitees wurde beschlossen, durch das Zentralkomitee 700 Kisten kondensierte Milch für die Summe von 11 500 Kr. zu kaufen. Außerdem bat das Hilfskomitee 1000 Mk. für die notleidenden russischen Juden in Berlin gestnrdt. Vom ameri?nnsch jüölscherr kfilfswerk. Sperr Nathan Stratrs hat dem Hilfsfonds für die vom Kriege betroffenen Juden neuerdings 50O0O Dollar überwiesen tntb bei diesem Anlaß folgendes! Schreiben an beit Schatzmeister des hktssfonds gerichtet: „Mein lieber Mr. Marburgt Meinem Versprechen vom. letzten Frühling gemäß überreiche ich Ihnen anbei einett Schoch .über 50 (XX) Dollar für Kriech ilfe. Ich fühle, daß es jetzt der richtige Augenblick ist, einen neuen Fonds zu bcgrüttden, unb nach Ihrem und Ihrer Mitarbeiter QIltfrnf nn „'^intcriatn Hcbrew" von ber letztet: Woche zu ttrleilen» ist die Notwendigkeit zur Hilseleistttng jetzt so dringend, wie ttoch nie zuvor. Ich hoffe, daß dieser bescheidene Kern sich als ein Mittel bewähren wird, um die amerikanischen Inden an ihre .Pflicht gegenüber ähren unglücklichen Glaubensgenossen in der ganzen Weilt, zu. erinnern." Herr mtb Frau N. Straus haben, im Frühling d§. Is. bereits einen Betrag von 400 000 Dollar für allgemeine wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt, kvovon 250 000 Dollar für die notleidenden. Juden bestimmt wurden. Gel'scnkirchcn. Sanitätsrat Dr. Hermann Wallerstein ist aus dem Leben geschieden. Dem so angesehenen wie beliebten Arzt und Menschenfreund sind vom allett Seiten chrettde ''Nachrttse gewidmet wordett. Auch uttser CettLralverein Deittscher Staatsbürger jüdischen Glaubetts verliert atr Sanitätsrat Dr. Wallerstein ein wertvolles Mitglied. Der Verein hat der Dochter des Entschlafenen, Frau vr. Qllfreb Steütberg» Gelsenkirchen, sein attfrichtiges Veileid ausgesprochen. rlus Gera wird uns geschrieben: Auf dem Felde der Ehre ist Rechtsanwalt Arno Gold s ch m ich t aus Gera gefallen. Ver den Käntpsen in Galizien» in 4*r Nähe der L «Pt via-Hb he zwischen Darnopol und Brvdn. ist er von einer feiitdlichert Kugel getroffen worden. Der hohe Pflichteifer, der den echteit ^Anwalt des Rechts lnnd den viclbewährten Menschcnsrenuch den Irenen Inden auszeichncte, hat auch den ^So l da t e ir beseelt, der in der Verteidigung des Vaterlandes kämpfend, siel. Der Eeutralverein Deutscher Staatsbürger jüdischen Gl^ttbetts verliert in dein trefflichen k)r. Goldschmidt seinen langjährigett verdienstvollen Vertrauensmann. (Die Geschäfte des Vertranensmanus unseres Vereins hat ützwischcn sehr dankenswerter Meise Herr Dr. mod. Edmund Hirsch in Gera übernommen. Dem dahin geschiedenen eisrigeu Vertreter unserer Sache wird der Centralverein. ein. dankbares ^lndenken bewahretr. Die Redaktion.) Das junge österreichische Raiserpaar enrpfing jüngst die Vertreter der jüdischen Gemeinden. Nachdeut das' Kaiserpaar den Aludienzsaal betreten hatte, trat Oberrabbiner Doktor Güdemcnn