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Im deutschen Reich · 1916-09-01 · Heft 9-10 (September 1916) · p. 234

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
22 (1916)
Issue
Heft 9-10 (September 1916)
Article
Die Stellung des deutschen Rabbiners zur Ostjudenfrage [Rezension]
Date
1916-09-01
Page
234 (sequence 2)
Language
German
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234 Fm deutschen Reich. ösfentlichungen nur zu sehr gemangelt hat. Mage sein Verspiel für die Zukunft Nachahmung Wecken! Die kurze Schrift sei allen, die sich für diese Frage interes, sieren, warm empfohlen. Ll. U. * „Neue Jüdische Monatshefte", so nennt sich schlicht eine neu dearundete Halbmonatsschrift, die wir mit allen guten Wünschm uno Hoffnungen bewillkommnen dürfen. Line' „Zeitschrift fü» Politik» Wirschaft und Literatur" ists, deren erstes Heft der „Verlag der Reuen Jüdischen Monatshefte, Berlin-München" uns eben auf den Lisch legt. Der Rahmeu ist somit erheblich weiter ge, spannt als djer uuscrer Zeitschrift» die in erster Reihe vor unseren bürgerlichen Rechten und unserem moralischen Ansehen gegenüber einer angriffslustiaen feüldlicher: Uebermacht Wachs fteyen, den Aufklärungsdienst besorgen und den Kampf ums Recht aufnehmen muß, wo er uns aufgenötigt wird. 'Aber die Namen der Herausgeber — ein klares und stolzes Programm an sich - bürgen dafür, dast die neue Halbmonatsschrift neben ihren Wissenschaft, lichcn, literarischen und sozialen Aufgaben auch die Vertretung ua. seres Rechtes nicht aus den Augen verlieren wird, das; wir also in diesen Monatsheften wertvolle Verbündete begrüßen dürfen. DcU «Geleitwort des Verlages bezeichnet es als Aufgabe der neuen hcfte, daß sie „keiner politischen -oder religiösen Richtung einseitig dienen, sondern allen denen offen stehen, die mit Ernst und Sachlichkeit oie Fragen erörtern, die das Judentum in Ost und West bewegen". Als Mitwirkende zeichnen in erster Reihe Geh. Reaierungsrnt fprof. Dr. Hermann Cohen, Alexander Eliasberg» Dr. Aoolf Friedmann, Geh. Iustizrat Dr. Eugen Fuchs, Dr. Franz Oppenheimer. Die weitere Liste der Mitarbeiter weist alle erwünschten Namen auf, und im ersten Heft nehmen bereits Geheimrat Eugen Fuchs, Kl-bg. Georg Gotheiu, Dozent Dr. Julius Hirsch, Dr. Heinrich Loews, N. Eliasberg, Gcheimrat Cohen, Dr. Fr. Oppenheimer in wichtigen Fragen das Wort. Ansere besten Wünsche begrüßen und begleiten die neue Halbmonatsschrift. —u. * 7,Züöische» Wörterbuch" so nennt sich «in Werk,-anspruchslos im Titel, dem! praktischen Gebrauch gewidmet, anscheinend aus dem Bedürfnis der Zeit gebaren und doch ein Buch, das vielen Ginbück in eine neue Welt «rösfnet, ein Buch von bleibendem Wert, ein Buch, würdig des bedeutenden Verfassernamens mit dem cs sch schmückt. Kein Geringerer als der Geheime Konsistorialrat Prof, v. Lr. Hermann L. Strack, der hervorragende Orientalist und Dozent der Theologie an der Berliner Universität, hat der langen Meihe seiner bedeutungsvollen wissenschaftlichen Werke dieses „Jüdische Wörterbuch" angegliedert, das zum ersten Male den bunten Wortschatz deS jüdischen Jargons zufammenfaht, wiss-nsähastlich ordnet und behandelt, die Grammatik auS dem Sprachgebrauch entwickelt und in «in System bringt. Das Werk (Verlag der I. L. Hinri chs'schen Buchhandlung, Leipzig), das zunächst die Sprache und Schrift von sechs Millionen Menschen

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