Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- Heft 10-11 (Oktober 1915)
- Article
- Dem Andenken zweier Getreuer
- Date
- 1915-10-01
- Page
- 223 (sequence 3)
- Language
- German
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Vereinsnachrichiem 223 mit dem Vataillonsführer, Hauptmann B. (leider am 28. Februar gefallen) an der Arbeit, die Schwierigkeit aus dem Wege Zu räumen und seine Beförderung durchzusetzen. Die letzten schweren Wochen, die das Regiment zu überstehen hatten, konnten die Frage leider nicht fördern. Die Gründe lagen nicht in Mühlfelders Person; er ist zu jeder Zeit dienstlich wie außerdienstlich als Offizier und gleichgestellter Kamerad behandelt und geachtet worden." Die erwähnten Schwierigkeiten waren nach schriftlichen und mündlichen Auslassungen des so früh Vollendeten rein konfessioneller Art. Seine irdische Hülle ruht auf dem Soldatenfriedhof in Ripont inmitten der Schicksalsgenossen, denen er nun gleichgestellt ist. Er hat die „Schwierigkeiten" überwunden, und die vielen Tapferen, die, Vaterlandsliebe und Glaubenstreue verbindend, für Deutschland bluten, werden es schließlich doch erzielen, alle Hindernisse zu überwinden und für ihre grenzenlose Hingebung volle Anerkennung zu erringen. Veremsnachrichten. — Anregungen. Infolge der auf Anregung der Reichsban? zur Ablieferung der Goldstücke seltener Prägung von uns versandten Rundschreiben sind ansehnliche Mengen Goldstücke, insbesondere aus dein Fahre 1888, mit der Bedingung der Rückgabe gleichwertiger Stücke nach dem Kriege an die Reichsbank abgeliefert worden. Die Aufforderung der Zentralstelle für Auslandsdienst, für die möglichste Verbreitung des Buches von Binfamin Segel „Der Weltkrieg und das Schicksal der Juden" Sorge zu tragen, veranlagte uns zu einem weiteren Rundschreiben an .unsere Ortsgruppen, deren Eifer es zu danken ist, daß m kurzer Frist bereits mehrere Lausend Exemplare des Segel scheu Merkes ins AuAland befördert werden konnten. Einem großen Teil der Auflage unseres vorigen Heftes hatten wir einen Aufruf zur Beteiligung an den Zeichnungen zur dritten Kriegsanleihe beigelegt, der leider durch ein Persehen nicht allen Exemplaren beigefügt worden ist. — Auszeichnungen. Der Reservist Max Thalheimer aus Lehren in Württemberg, der bei dem Kriegsausbruch in das Reserve- Regiment 121 Ludwigsburg eintrat, wurde bald darauf zum Unteroffizier befördert und durch das Eiserne Kreuz II. Klasse und die Württembergische Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Fm Herbstj 1915 zum Vizefeldwebel befördert, erhielt er die Goldene Verdienstmedaille und am 30. September d. F. das Eiserne Kreuz I. Klasse. Diese Anerkennung wurde durch nachstehenden Regimentsbefehl veröffentlicht: L. I. R, 121* „Fch hatte heute die ganz besondere Freude und Genugtung, dem Vizefeldwebel Thalheimer der 9. Kompagnie für seine vieler:, mit größtem Schneid, Am sicht und Anerschrockenheit ausgeführten Pattwuillengange und für fei» sonstiges tapferes