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Im deutschen Reich · 1915-03-01 · Heft 3-4 (März 1915) · p. 49

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
21 (1915)
Issue
Heft 3-4 (März 1915)
Article
Innere Mission
Date
1915-03-01
Page
49 (sequence 1)
Language
German
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Im deutschen Reich. Seltwrift des Centralvereins deutscher Ztaatsbärger jSdiMen Glaubens. Der „Central - Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" bezweckt, die deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens ohne Unterschieb der religiösen und politischen Richtung zu sammeln, um sie m der tatkräftigen Wahrung ihrer staat-bürgerlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung sowie in der unbeirrten Pflege deutscher Gesinnung Zu bestärken. 1 der Satzung des Vereins.) XXI. Icrhrg. ^Berlin, März-April 1915. Nr. 3/4. Inhalt: Innere M i ssio n. Lin Kriegsvortrag von Rabbiner vr. Werner-München. — Der Krieg und unsere Ingen d. Von Direktor vr. S. Adler. — D i e S p i o n a g e - B e s ch u l d i g n n g. — E i n deutsch-amerikanischer Jude. — V e reins na chr i ch Len, Korrespondenzen, Vermischtes, Wirtschaftliche Angelegenheiten, Briefkasten und Vücherschau. Innere Mission. Ein Kriegsvortrag von Rabbiner Or. Werner-München. Am 16. Dezember 1914 fand in München eine Versammlung des Eentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens in Gemeinschaft mit dem dortigen Verein für jüdische Geschichte und Literatur statt, welche unter dem Vorsitz des HerruIustizrats Ofner einen glänzenden Verlauf nahm. Herr Geh. Fustizrat vr. Fuchs, Berlin, sprach dort über das Thema „Die Juden und der Krieg". Der wesentliche Inhalt dieses Vortrages ist in der letzten Nummer unserer Zeitschrift wiedergegeben. Ihm folgte Herr Rabbiner Dr. Werner, der über „Innere Mission" sprach. Die hochinteressanten Ausführungen unseres sehr verehrten Vorstandsmitgliedes Rabbiner vr. Werner geben wir hier wieder. Wir alle stehen unter dem Eindruck der markigen Worte des verehrten Herrn GeheimraL Fuchs. Er hat mit Recht hervorgehoben, daß jetzt all unser Sinnen und Sehnen auf die großen Ereignisse gerichtet ist, von denen das Weltenall wiederhallt. Solange der Krieg dauert, bedeutet er unser Leben. Wir wollen alle an dem großen Weltenkrieg teilnehmen, wir wollen alle dabei sein. Da dieses uns, die noch nicht oder nicht mehr das Gewehr tragen können, nicht vergönnt ist, so sind wir in das Heer der Kriegsfreiwilligen -eingetreten, das selbst Kinder und Greise in seine Reihen ausnimmt. Jeder an seiner Stelle ist .hierzu berufen. Auch unsere Vereine, die den verschiedensten Interessen gewidmet sind, können und wollen jetzt nichts anderes als ihre besonderen Aufgaben in den Dienst des kämpfenden

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