Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 20 (1914)
- Issue
- Heft 4 (April 1914)
- Article
- Der Semigotha
- Date
- 1914-04-01
- Page
- 146 (sequence 2)
- Language
- German
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146 Im deutschen Reich. Jahrgang: „Weimarer hiMrischgenealoges Taschenbuch des gesamten Adels jehudäischen Ursprunges (bedraiei er conversi et de genere Juda), Aufsammlung all der im Mannesstamme, aus jüdischem Geblüt, d. h. aus dem echt orientalischen Massentypus der (eigentlich unrichtig Israeliten genannten) Hebräer oder Juden hervorgegangenen Adelsfamilien von einst und jetzt, ohne sonderliche Ansehung ihrer eventuell derzeit christlichen Konfession oder etwaiger Blutzumischungen durch Ein-- Heirat arischer Frauen — vom Massenstandpunkte aus besehen..^ Das Buch ist im Kyffhäuser-Verlag in München anonym erschienen, und die Schriftleitung beruft sich zur Rechtfertigung, ihrer Anonymität darauf, daß auch die Medaktion der Gothaischen Taschenbücher anonym fei. Mach dem Vorwort hat der „Semi-? gotha zum erstenmal eine Materie mit Entschiedenheit anzupackien gewagt, an der man bisher durchweg mit der größten Vorsicht stillschweigend vorübergegangen war, und die doch allen Mationalgesinnten längst schwer auf der Seele lag: die immermehr zunehmende Verjudung des europäischen, in Sonderheit auch des deutschen und, besonders durch Allianzen, vor allem des preußischen Adels." Mach seinen eigenen Worten (S. 16) veranschaulicht der Semigotha den rapiden Massenaufstieg der Juden. Angesichts der vorgeblichen fortschreitenden Semitisierung und damit Zersetzung Europas und seines germanischen. Adels will der Semigotha für den Adel, der durch seine Geburt Führer des Volkes sei und dessen Führerschaft auf der ariogermanischen Massenreinheit ruhe, ein Orientierungsbehelf, sozusagen ein Bädeker vor Verlobungen sein, damit der ario-germanische, von Iudenblut noch nicht affizierte Ade! wisse, mit wem er sich in Zukunft nicht paaren dürfe. In vier Abteilungen bringt der Semigotha hierauf die Mamen von etwa 1206 adligen Familien, die vorgeblich im Wannesstamm von Juden abstammen, darunter allerdings auch die zahlreichen in den letzten Jahrzehnten geadelten und mosaisch gebliebenen Juden. In der ersten Abteilung, der Fürstenklasse, welche die souveränen Fürsten,. Herzoge, Fürsten, fürstenmäßigen Grafen und Dynastengeschlechter, Diplomfürsten usw. umfaßt, werden nicht weniger als 37 stiege. Familien angegeben, die im Mannesstamme von Juden herrühren sollen. Der Semigotha meint, die Liste sei noch nicht vollständig, da noch viele Familien in den romanischen Ländern, namentlich in Spanien und Portugal, hinzukommen müßten, und in bezug auf die regierenden Häuser kommt er zu dem Resultate, daß die Iudaisierung der europäischen Dynastien jedenfalls angebahnt sei. In der zweiten Abteilung^ der Grafenklasse, welche die Earls, Grafen, Marquis usw. umfaßt, finden wir 99 vorgeblich von Juden abstammende Familien, so daß nach der Meinung des Semigotha die Grafenklasse überhaupt die am meisten judaisierte des gesamten alten