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Im deutschen Reich · 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. 97

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
20 (1914)
Issue
Heft 3 (März 1914)
Article
Das Haus Oppenheim in Köln in seinem Kampfe für die jüdische Gleichberechtigung
Date
1914-03-01
Page
97 (sequence 1)
Language
German
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Zm deutschen Reich. mmm des Eenttalverelus deutscher Staatsbürger jvdischru Glaubens. --------------------- Srfckeint: rm Jahre. ------------------------- Der „Central - Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" bezweckt, die deutschen Staats« bürger jüdischen Glaubens ohne Unterschied der religiösen und politischen Richtung zu sammeln, um sie in der tatkräftigen Wahrung ihrer staatsbürgerlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung sowie in der unbeirrten Pflege deutscher Gesinnung zu bestärken. 1 der Satzung des Vereins.) XX. Iahrg._Berlin, März 1914._Nr. 3. Inhalt: Das HausOppenheimerinKÖlnin seinem Kampfe für die jüdische Gleichberechtigung. Von Dr. Rosenthal. — Plan eines Jahrbuchs für das deutsche Judentum. Von Dr. Ernst 'Heilborn. — Die spanischen Juden und die Errichtung eines Lehrstuhls für rabbinische Wissenschaft und Literatur an der Universität Madrid. Von Dr. Adolph Kohut. — ltm schau. — Der Land esv erb and für die Provinz Hessen-Ras sau und das Groß Herzogtum Hessen. — Versammlungsberichte. Vereinsnachrichten. Korrespondenzen usw. Das Haus Oppenheim in Köln in seinem Kampfe für die jüdische Gleichberechtigung. Von Rabbiner Dr. Rosenthal, Köln. Am 5. Januar 1841 haben die zu Köln wohnenden Bankiers Abraham und Simon Oppenheim eine die Rechtsverhältnisse der Juden in der preußischen Monarchie, insbesonder-e in den Rheinprovinzen, betreffende Immediateingabe dem König Friedrich Wilhelm untertänigst ein gereicht und daraus, zehn Wochen später, eine kurze, rein formelle Antwort aus dem Kgl. Kabinett erhalten (s. u.). Die als Manuskript gedruckte Denkschrift umfaßt 43 Seiten; ich habe sie im Archiv der Kölner 'Synagogengemeinde gesunden: irgendein Hinweis darauf in unserer Emanzipationsliteratur ist mir nicht begegnet. Daß sie es wert ist, der Vergessenheit entrissen zu werden, mag sich aus den folgenden Ausführungen ergeben, in denen eine gedrängte Wiedergabe ihres Inhalts versucht worden ist. I. „Das erste, um das hier ehrfurchtsvoll gebeten wird, ist eben ein allgemeines Gesetz, eine gemeinschaftliche Rechtsnorm für das ganze Königreich, welche erforderlich ist» nicht allein, um den Juden ein gleiches Recht, sondern

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