Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 19 (1913)
- Issue
- Heft 11 (November 1913)
- Article
- [Ohne Titel]
- Date
- 1913-11-01
- Page
- 510 (sequence 1)
- Language
- German
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510 Im deutschen Reich. Veretnsnachrichten In dem kurz am 22. September d. Is. dabingeschiedcncu. Vorsteher der Kreis-Synagogengomcinde Tilsit, ist. mo<i. Mai- Rosenkranz betrauert unser CcnLralvcrein einen hochverdienten Mitstreiter, der eine Reihe von Jahren hindurch als unser Vertrauensmann mit solchem Eifer für unsere Sache gewirkt hat, das; im März dieses Jahres mit einer stattlichen. Zahl von Mitgliedern eine Ortsgruppe Tilsit begründet werden konnte, deren Vorstand er ang< hört hat. Das Andenken dieses charaktervollen Kämpfers für Wahrheit und Recht wird in unseren Kreiserl stets dankbar in Ehren gehalten werden. — Einen weiteren schmerzlichen Verlust bat unser Eentralverein durch das am 11. Oktober erfolgte Hinscheiden des Herrn Sanitätsrat Or. I. Kamnitzer in Alten stein erlitten, der bal) nach der Begründung des Centralvcreins denselben als Vertrauensmann förderte und spater als Vorsitzender der Ortsgruppe Allenstrin und stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes für Ostpreußen in hervorragender Weise für unsere Sache wirkte. * — 3 mit Andenken an ihren am 19. August dieses Jahres verstorbenen Gatten, den Herrn Geh. Regierungsrat P r o f. D r. Hermann Aron, hat Frau Geheimrat Aron uns den Betrag von 300 Mark übersandt. Ein ehrenvolles Ge-, dachtrns ist dem dahingeschiedenen hochgeschätzten Vereins Mitglied, das nicht 'nur der Allgemeinheit, sondern auch dem Judentum durch seist Interesse an den unsere Gemeinschaft bewegenden Fragen wertvolle Düenste geleistet hat, auch in unserer Vereinigung gesichert. * — Aus Anlaß eines Familienfestes wurde uns von Herrn Bernhard Casparius, Berlin 0., Spandauerstraße 29. eine Spende von M. 100 übermittelt. * — Herr Stadtrat Panoffsky hat uns im Aufträge des Herrn Karl Petschek i. Fa. Wulff L Co., Berlin NW., den Betrag von M. 200 für Zwecke unseres Vereins zur Verfügung gestellt, wofür wir auch an dieser Stelle unfern Dank aussprechen. * — Durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Julius Lipvmann in H a m b urg ist uns als eine in einer Beleidigung^ fache für den Cen« tralverein gezahlte Sühne der Betrag von M. 150 überwiesen